Rainers kleiner Weltausschnitt

Yamaha FZR 600

Yamaha FZR 600

Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
bauliche Änderungen 
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Literatur und Medien Tipps


Mittwoch, 4.Mai 2006, neuer Hinterradreifen

Erste Er"fahr"ungen.mit dem Bridgestone BT 012 R SS-Type 150/70 ZR 18 (54W) TL auf J18 x MT 3.50 am meiner 3HE (An die Umbauer: Ich wills original belassen.

Gestern hab ich mir den o.a. Reifen beim freundlichen Yamaha-Händler meines Vertrauens montieren und von der DEKRA eintragen lassen. Sogar den Nachfolger des BT50F hat er mir eingetragen, den BT 014F. Prima, wenn der BT50F fertig ist, kann ich den neuen Reifen einfach montieren lassen, ohne erneute Eintragung.

Mein erster optischer Eindruck - breiter als der BT50R in den Dimensionen 140/60. Es schiebt sich irgend wie anders auf dem Hof. Die "Reifenwölbung" erscheint mir flacher, als bei dem alten Reifen - hmm - ob ich da an die Kante kommen werde ? Ham'se doch glatt den Reifenaufkleber drangelassen - tststs - erst mal abziehen das Bapperl. Nun zum Tanken fahren und den Luftdruck kontrollieren.

Beim ersten Draufsetzen auf mein Moped - da ist noch was anders - die Hinterhand ist höher - deutlich - so finde ich. Fast wie 'ne Heckhöherlegung. Da bin ich ja mal gespannt auf das Fahrverhalten. Der kurze Weg zurück nach Rosenheim wird sinnig zurückgelegt. Es ist schon ein anders Fahrgefühl mit dem Reifen. In RO erst mal den Luftdruck überprüft und vorne 2,4 und hinten 2,8 bar (nach Gutachten wären es: vorne 2,5 und hinten 2,9 bar) eingestellt. Wobei die Reifen nicht mehr ganz kalt waren. Das werd ich nochmal kontrollieren müssen.

Nun Richtung Kufstein Tanken, aber nicht über die Autobahn, sondern über Hausham - Bayrischzell - Landl - Kufstein. Aber erst mal vorsichtig - ich kenne diesen Reifen noch nicht und weiss nicht ob er so kurz nach der Montage schmiert. Langsam "taste" ich mich vor. Ich muss sagen ich bin vom Fahrverhalten sehr positiv erstaunt. Das schmiert nix - garnix. Ich werde mutiger, teste Längsrillen und Strassenschäden, erst mal bei weniger Schräglage - sensationell - das Fahrwerk steckt dies besser weg, wie mit dem BT50R. Das wird nix unruhig. In kurzen engen Kurvenwechseln ist das Fahrverhalten deutlich besser, das "hin- und herlegen" des Moppets fällt viel leichter. Es fällt mir besonders in der Kurvenkombination kurz hinter Landl auf. Boah - supa ! Und schmieren tut nix - versuche besonders am Kurvenausgang beim Beschleunigen den Reifen zu fordern, ob er nachgibt - erst vorsichtig, dann mit etwas mehr "Nachdruck" - nix - er hält. Zurück nach Rosenheim nach dem Tanken in Kufstein geht es über Niederndorf - Oberaudorf - Brannenburg - Lizldorf - Bad Feilnbach - Rosenheim/Pang - nach Hause.

Alles in allem bin ich bisher zufrieden mit diesem Reifen. Etwas gewöhnungsbedürftig scheint mir die höhere Hinterhand. Das ist aber nix schlimmes. Ich bin gespannt auf das weitere Fahrverhalten und vor allem die Haltbarkeit des Reifens.



Donnerstag, 11.Mai 2006, immer noch neuer Hinterradreifen

Nach einigen Versuchen mit unterschiedlichen Luftdrücken in Hinterrad habe ich nun 2,4 Bar eingestellt. Bisher hatte ich immer wieder das Gefühl das Hinterrad wandert in Kurven seitlich weg. Nun noch eine Testfahrt.

Von Rosenheim - schnell, so gut es bei dichtem verkehr eben geht über die BAB nach - Inzell - ab hier habe die Strasse fast für mich alleine - Bad Reichenhall - Berchtesgarden- in Inzell für 5 EURO tanken - über Reit im Winkl - Kössen - nach Niederndorf voll tanken - es ist schon später als ich geplant hatte, da fahr ich doch wohl besser über die BAB nachhause - das war 'ne schlechte Entscheidung, eine Baustelle nach der anderen mit 60er Geschwindigkeitsbeschränkung und schlechter Fahrbahndecke, was ich so sehe werden die Schäden an der Fahrbahndecke auf der BAB nur nach der "Flickwerkmethode" beseitigt - endlich Rosenheim/Pang.

Alles zusammen war'n das wieder mal so etwa 150 nette Kilometerchen.

Testergebnis: Heute war kein Rutschen oder Wegwandern erfühlbar. Den Luftdruck lasse ich nun mal vorerst so. Aber das Vorderrad hat etwas gelitten, da ist sehr, sehr bald ein neuer Vorderradreifen fällig.



Sonntag, 16. Juli 2006, so um viertel nach Sieben morgens

Ich kann nicht mehr schlafen und nach der nicht so prickelnden Ausfahrt gestern mit ein paar Bekannten, will ich mir heute vor dem Frühstück mal wieder was gönnen. Den Gerlospass, diesmal aber über die mautpflichtige Strecke. Um Zeit zu sparen geht es von Rosenheim über die Autobahn bis Kufstein. Erst mal schön langsam um den Motor langsam warm zu fahren. Es ist erstaunlich frisch an diesem Morgen. Na das hält wach.

Von Kufstein aus geht es über Ellmau am Wildern Kaiser nach St. Johann, weiter nach Kitzbühel und dann den den Paß Thurn (1273 Meter) hinauf. Langgezogene schnelle Kurven mit ein paar Spitzkehren.

Die Passhöhe - Pass Thurn (1273m)

Die Passhöhe - Pass Thurn (1273 Meter).
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Kurz vor Mittersill eine Vollsperrung durch die Österreichische Polizei. Das Polizeiauto steht quer mit blinkendem Blaulicht auf der Fahrbahn. So wie es aussah, haben die drei Herren einen Unfall vermessen und dokumentiert. Während des Zwanghaltes unterhalte ich mich kurz mit einem KT* Fahrer. Er war auf einem Treffen in Kufstein und sei auf dem Weg nach Italien. Wie ich, hatte er auch noch nix gefrühstückt. Nach wenigen Minuten geht es dann weiter. Glück gehabt. Das hätte auch länger dauern können.

Weiter nach Mittersill - Bramburg - Vorderkrimmel - Krimmel - den Gerlospass (1531 Meter) hoch. Die Mautstelle am Fuß des Passes besteht nicht mehr, was mich doch verwundert. Nach meinem ersten Besuch der mautpflichtigen Paßstrasse mit dem Auto war ich skeptisch, dass es mt dem Krad Spass macht. Nun weiss ich es besser. Kurz vor der Passhöhe halte ich an einem Parkplatz mit Aussichtspunkt an um mir das vergnügen des Anblickes der Krimmler Wasserfälle zu können. Diese sind in in einiger Entfernung gut im Morgendunst zu sehen.

An einem Aussichtspunkt kurz vor dem Gerlospass - Die Krimmler Waserfälle in Sicht.

An einem Aussichtspunkt kurz vor dem Gerlospass - Die Krimmler Waserfälle in Sicht.
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Die drei Stufen der Krimmler Wasserfälle im Morgendunst so um 08:48 Uhr.

Die drei Stufen der Krimmler Wasserfälle im Morgendunst so um 08:48 Uhr.
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Nach einem kurzen Stop geht es weiter. Etwa auf der Passhöhe ist einen neue Mautstation errichtet. Ich zahle meinen Obulus in Höhe von 4 Euro und fahre weiter. Rechts und Links des Weges befindet sich ein Hochmoorgebiet. Am unteren Ende des Passes ist die andere Mautstation auch ausser Betrieb. Es gibt also nur noch eine Mautstation auf der Passhöhe. Ein Schelm wer Arges denkt. Unterwegs nach Gerlos laufen Kühe frei entlang der Strasse. Das ist ja fast wie in Indien mit den heiligen Kühen. In Gerlos halte ich zm Tanken an. Auch hier Kühe auf einer kleinen Grünfläche bei der Tankstelle. Einzele Tiere schabbern sich genüsslich an den Einfahrtsschildern und an den Entlüftungsrohren der Tanks. Weiter durch Gerlos und nach Zell am Ziller.

Über Fügen geht es dann vorbei am Achensee, dann entlang am Sylvensteinstausee. Dort an der Staumauer stehen viele Moppetausflüger und sehen sich die Staumauer an. Wenig später geht es dann parallel zur Isar nach Lenggries und weiter bis Bad Tölz - Waakirchen (Hier ist am Ortsausgang auch der Gartenmöbelladen, den ich gesucht habe.) Nach Waakirchen an dem Kreisel eine Vollsperrung wegen Baustelle und über eine Umleitung geht es es nach Miesbach. Das Stück Bundesstrasse dass ich fahren muss ist voll mit Sonntagsausflüglern. Ein Auto steht hinter dem anderen. Zum Glück kann ich nach einem ganz kurzen Stück auf dieser Bundesstrasse an einer Ampel nach links in Richtung Miesbach abbiegen. - Parsberg - Kematen - Au bei Bad Aibling - Wasserwiesen - Rosenheim.

Und ich komme passend zum späten Frühstück zu Hause an. Alles zusammen war'n das so etwa 200 nette Kilometerchen.



Treffen-Logo vom 25. bis 27. August 2006 im Sauerland im Ferienstätte Föckinghausen in Bestwig-Föckinghausen

Prolog

Um zum FZR-Treffen 2006 zu gelangen hatte ich schon ganz früh ein Mitglied aus dem Süden des FZR-Forums angefragt, ob er mich und mein Motorrad im Auto und auf dem Anhänger mitnehmen könnte. Es sah alles gut aus, bis ich wenige Wochen vor dem Treffen eine verständliche Absage bekam.

Ein anderes Mitglied ausm Forum rief mich an und bot dasselbe an, aber auch diese Option zerschlug sich Anfang August.

Nun war ich dann bei Plan "C". Eine sehr gute Freundin, bei der ich bisher bei solch weiten Touren immer ein Plätzchen zum Übernachten auf halber Strecke bekam, schrieb ich an und bekam als Antwort alles kein Problem. Kurz vor dem Treffen, zur abschließenden Klärung, stellt sich dann heraus, das sie das Wochenende verwechselt hat und es nicht klappt.

Dann also Plan "D". Bei den Eltern von Eva rief ich an und fragte ob ich dort übernachten könne bei Hin- und Rückfahrt. Geht nicht wegen vollem Haus, was ich ja verstehe. Also auch dies keine Lösung.

Nun also "Die Bahn". Autoreisezug. Im Internet schaue ich nach Tarifen und Preisen. Im Forum fragen ich nach Erfahrungen mit dieser Art zu Reisen mit dem Motorrad. Nach durchweg positiven Informationen, will ich buchen und muss feststellen, dass es für die Hinfahrt nur einen Platz auf Warteliste gibt. *Grrrrr*

Was hab ich denn nun noch für Möglichkeiten ? Also Zimmer in einem kleinen, preiswerten Hotel suchen.

Am Samstag vor dem Treffenwochenende rief mich dann die Bahn an und bot mir einen Platz für die Hin und Rückfahrt an. Prima. Geschafft. Endlich eine Lösung.

Donnerstag, 24. August 2006

Ab heute habe ich mir frei genommen, um in aller Ruhe zu packen. Mit viel Getrödel suche ich meine Klamotten und Utensilien zusammen. Bei drückend, warmen Wetter und strahlendem Sonneschein packe ich meinen Kram in den Tankrucksack und in die Seitentaschen.

Gegen Mittag zieht es sich zu. Und die Welt scheint wenig später unterzugehen. Zum Glück habe ich mein Motorrad mit dem ganzen Kram in der Garage stehen.

Um 18:00 Uhr gibt es noch ein Abendessen und gegen 19:00 Uhr geht es los. Bei strömendem Regen. Mit Regenkombi, Regen-Überhandschuhen und Regen-Überstiefeln. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Nach wenigen Kilometern auf der Autobahn merke ich, wie die Nässe in die Handschuhe kriecht. Die Überhandschuhe sind nicht mehr dicht. Und richtig, zwischen Daumen und Zeigefinger ist jeweils ein kleines Loch.

Bis über den Irschenberg geht es durch eine "Wasserwand". Danach wird es weniger Wasser von oben. Allerdings ist noch genug Wasser auf der Fahrbahn, das von den Reifen der Fahrzeugen aufgewirbelt wird und gegen Regenkombi und Helm prasselt.

Angekommen am Ostbahnhof in München fahre ich auf dem Gelände des Verladeterminals erst mal unter ein Dach und stelle das Motorrad dort ab. Nun muss ich mein hinterlegtes Ticket "suchen". Also Durchfragen. Der Schalterraum ist nicht besetzt und abgeschlossen. Nach etwas hin und her werde ich zum anderen Ende des Terminals geschickt. Dort sei die Verladung nach Dortmund und dort bekäme ich vom Verlademeister mein Ticket.

Also wieder quer so ca. 300 Meter durch das Terminal. Durch Menschentrauben, PKW-Schlangen und abgestellte Motorräder. Der Verlademeister ist auf Anhieb zu finden und er weiss Bescheid. Nach Kontrolle der persönlichen Daten bekomme ich mein Ticket. Danach schickt mich der Verlademeister erst mal wieder unter ein Dach. Dort "entlade" ich mein Motorrad. Den Tankrucksack und die Seitentaschen stelle ich erst mal hier ab.

Nach ein wenig Wartezeit darf ich mein Motorrad auf einen Waggon fahren. Es besteht Helmpflicht. Aus guten Grund. Die "Deckenfreiheit" ist begrenzt und einen Kantenschutz an der "Decke" gibt es nicht. Ich ziehe den Kopf deutlich ein, um mich nicht an die Decke zu stoßen. Ich stelle das Motorrad ab und werde noch gefragt, ob Haupt- oder Seitenständer. "Seitenständer" antworte ich. Den Zündschlüssel noch abgezogen und den Benzinhahn schließen. Das Verzurren des Fahrzeugs übernimmt dann ein Mitarbeiter der Bahn.

Nun kommt der anstrengende und damit schwierige Teil. Der Weg zum Gleis, um in den Waggon mit meinem Abteil zu kommen. Es regnet immer noch und ich habe den Regenkombi angelassen. Bepackt mit den beiden Seitentaschen, dem Tankrucksack und dem Helm mach ich mich durch den Regen auf den Weg. Meine Arme werden immer länger und mir wird warm, sehr warm. In Etappen geht es bis in die Unterführung zu den Gleisen. Dort mach ich erst mal eine kleine Pause. Den Regenkombi ziehe ich "halb" aus und verknote die Ärmel vor dem Bauch. Die Lederjacke ziehe ich aus. Ich bin nass geschwitzt.

Nach ein paar Minuten ist klar auf welches Gleis ich muss. Gleis 11. Ein paar andere Motorradfahrer kommen nicht klar mit der Beschilderung am Ostbahnhof und ich erkläre ihnen wo sie richtig sind. Dann blödeln wir noch ein wenig. Nun noch den richtigen Waggon finden. Und noch ein Stück durch den Regen.

Mir reichts. In einem Wartehäuschen auf dem Bahnsteig bleibe ich stehen, um mich aus der Regenkombi zu schälen und die nassen Sachen wohl oder übel einzupacken. Mein Schweiß hat die Brille verschmiert und im dunklen kann ich kaum sehen was ich so alles einzupacken habe. *Grrrrr*

Dann weiter zum Wagen mit der Nummer ???. Das Abteil ist schnell gefunden. Meine Seitentaschen und den Tankrucksack verstaue ich unter meiner Schlafstätte. Nass wie der Kram so ist. Meinen Helm stelle ich auf eine Art Ablage über der Tür zum Abteil. Geschafft. Die Mitreisenden trudeln auch nach und nach ein. Ein Motorradfahrer, Thomas, aus der Gegend von Dortmund und ein junges britisches Pärchen. Wir plaudern rund um Motorräder und über das Reisen. Das Pärchen kommt aus Birningham. Sie trinken Rotwein aus nem Plastikbecher.

Nachdem es schon eine Weile auf den Schienen vorangeht, gehen wir alle zur Ruhe. Das Pärchen nutzt die beiden oberen Schlafmöglichkeiten, der Thomas und ich bleiben unten. Hoffentlich kann ich schlafen. Erstmal das Bett bauen. Es gibt ein bezogenes Kissen, eine Nackenrolle, ein Decke ohne Bezug und eine Art Hüttenschlafsack.

Diesen Hüttenschlafsack zu entfieseln gestaltet sich als nicht ganz einfach. Ist er doch irgendwie anders "geschnitten" als ein handelsüblicher Hüttenschlafsack. Nach etwas Gefummel ist mein Bett gebaut. Die Lederkombi wird zum trocknen irgendwie abgelegt und ich versuche zu schlafen.

Es geht nicht. Ich bekomme kein Auge zu. Warum ? Keine Ahnung. Es schnarcht keiner. Die Aussengeräusche sind erträglich. Aber durch den Vorhang dringt Licht in das Abteil und genau auf mein Kopfende der "Liegestatt".

Freitag, 25. August 2006

Bei Ankunft in Dortmund habe ich kein Auge zugemacht. Irgendwann, so etwa 1 Stunde früher, haben die beiden Briten das Abteil verlassen. So haben Thomas und ich Platz um unsere Motorradklamotten und Ausrüstung in aller Ruhe auszubreiten und ordentlich einzupacken. Ein Frühstück gibt es auch noch. Kaffee, Wiederaufstehbrötchen, Butter Marmelade, Streichwurst, O-Saft. Ein Frühstück wie in der Eisenbahn halt. Nix prickelndes. Körperpflege am Morgen. Keine Chance. Lange Schlangen verhindern eine umfassende Körperpflege, so muss eine Katzenwäsche ausreichen. Dann halt eben später duschen.

Mutig wie ich nach dem Blick aus dem Abteilfenster bin, verpacke ich den Regenkombi und die anderen Regenschutzsachen. Blauer Himmel ist stellenweise zu sehen und es regnet nicht.

Nach der pünklichen Ankunft im Verladebahnhof geht alles recht flott. Ich schleppe meine Ausrüstung wieder ein gutes Stück bis zu einem Warteraum und lasse es dort stehen. Der Weg zum Entladen ist nicht weit. Bei meinem Motorrad warte ist ein paar Minuten bis es los geht. Das Motorrad wird von einem Mirarbeiter der Bahn von den Befestigungen befreit. Mit aufgesetztem Helm krabble ich auf den Waggon, stecke den Zündschlüssel ins Zündschloss und öffne den Benzinhahn. Nach einem Druck auf den Starterknopf läuft der Motor. Im Schritttempo fahre ich von den Waggons herunter. An dem Warteraum angekommen, ist Thomas schon dabei seine Ausrüstung an seinem Motorrad zu befestigen. ich hole meinen Kram und beeile mich meine Utensilien am Motorrad zu befestigen, denn Thomas will mir bis zur Bundesstrasse B1 den Weg zeigen. Fein.

Nachdem alles befestigt istgeht es los. Über "Schleichwege" geht es bis zur B1. Thomas fährt Richtung Westen , ich muss Rchtung Osten. Nochmal winken. Und schon weg.

Die B1 geht irgendwie nahtlos in die Autobahn über. Nun muss ich auf der Autobahn erst mal den Weg nach Beckum finden. Dort will ich zum Werksverkauf von Modeka, um mal zu schauen ob es eine Textillangjacke die an meine Lederhose passt für mich gibt. Prompt verfahre ich mich - ein Autobahnkreuz zu weit nach Osten. Erst mal auf einen Parkplatz und zuhause anrufen, dass alles gut mit der Bahn geklappt hat. Dann Kartenstudium. Der Umweg ist gar nicht so schlimm. Dem "Nobby" schicke ich erst ma ne SMS, um ihm mitzuteilen, dass ich wohl etwas später bei Modeka sein werde. Ich fahre einfach auf der Bundesstrasse B63 Richtung Norden auf die Autobahn A2 und dann Richtung Hannover bis Beckum.

Noch auf der Landstrasse steuere ich eine Tankstelle an um Kraftstoff nachzufassen. Es wird langsam Zeit dafür. Zum Bezahlen lasse ich den Helm auf. Der Pächter meint zu mir: "Schon wieder einer der nicht lesen kann." Ich überlege was er eigentlich von mir will. Er weist mich darauf hin, dass am Eingang ein Schild angebracht sei, auf den stünde, dass der Helm beim Bezahlen abzunehmen sei. Ich frage ihn freundlich, ob ich nochmal rausgehen soll, um den Helm abzunehmen, um dann ohne Helm meine Rechnung zu begleichen. Nach etwas hin und her ist das Bezahlen mit Helm erledigt und ich fahre weiter. Sachen gibt

In Beckum ist der Werksverkauf einfach zu finden. Der "Nobby" ist noch nicht da, ich schicke ihm halt noch ne SMS. Im Laden frage ich nach einer Jacke die meinen Anforderungen entspricht. Ich schaue mich noch ein wenig um und nach kurzer Zeit kommt eine junge Frau und berät mich nach meinen Vorgaben hinsichtlich der gewünschten Jacke. Die von ihr empfohlene Jacke "Auckland" ist leider nicht im Verkaufsraum auf einem Kleiderständer. So geht sie in ihre heiligen Hallen der Produktion, um nachzuschauen, ob noch eine passende Größe verfügbar ist. Derweil schaue ich mich noch etwas weiter um, was es hier noch so alles gibt. Interessante Preise. Wenig später ist sie mit einer passenden Jacke zurück. Beim Probesitzen mit der Jacke auf meinem Motorrad trudelt der "Nobby" ein. Er raucht erst mal eine. Ich überlege - soll ich oder soll ich nicht. Der Transport der Jacke noch zusätzlich auf meinem Motorrad ist nicht möglich. Ich frage nach, ob mir die Jacke zugeschickt werden kann. Klar - das geht. Nun gut. Die Jacke ist gekauft. Ich bezahle und frage nach den Versandkosten. Die junge Frau winkt ab. Um so besser.

Nun fahren der "Nobby" und ich zum "666", um diesen von zuhause abzuholen. Nach kurzer Strecke stehen wir auf dem Hof. Das Motorrad von "666" steht schon halb bepackt bereit und "666" kommt dann auch schon dazu. Er wollte über Umwege nach Bestwig, aber nachdem es anfängt zu tröpfeln und ich sehr deutlich sage, dass ich hundemüde bin, nehmen wir den schnellsten Weg über die Autobahn. Unterwegs überraschen uns noch 2 kurze, kräftige Regenschauer. Die beiden sind Textil unterwegs. Ich mit meiner Lederkombi bin am schimpfen, weil ich nicht wasserdicht eingepackt bin. Zum Glück war es nicht so schlimm.

Wenig später sind wir in Bestwig-Föckinghausen und rollen auf, den noch sehr leeren, Parkplatz. Ich glaube wir waren unter den ersten 5 Ankömmlingen auf Motorrädern. Das "Einchecken" geht los. In Liste eintragen und dann den Schlüssel für das Zimmer empfangen. Abladen und das Geraffel aufs Zimmer bringen. Heizung imZimmer aufdrehen. Auspacken und den Tankrucksack für die Ausfahrt am Samstag umpacken. Ich werd meine alte Textiljacke als Wetterschutz morgen über die Lederkombi anziehen. Dann lange und heiss duschen - eine Wohltat. In den leichten "Bieranzug" und dann wieder runter zum Eingang. So nach und nach trudeln die Teilnehmer ein. Zum Teil reichlich nass oder mit den Motorrädern auf dem Anhänger und selbst natürlich dann trocken aus dem Auto kommend.

Das Schild an der Parkplatzeinfahrt zur Ferienstätte Föckinghausen.

Das Schild an der Parkplatzeinfahrt zur Ferienstätte Föckinghausen.
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Die ersten 5 Ankömmlinge in Bestwig-Föckinghausen.

Die ersten 5 Ankömmlinge in Bestwig-Föckinghausen.
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Wann ich an dem Abend meinem ersten Diesel trinke, weiss ich nicht mehr. Bis ca. 22:00 Uhr gibt es reichlich Benzingespräche mit alten und neuen Gesichtern. Da ich im Autoreisezug nicht geschlafen habe, ziehe ich mich zeitig zurück, um etwas Schlaf nachzuholen. Das Handy stelle ich mir als Wecker und schalte es ab.

Samstag, 26. August 2006

Nachdem ich mehrmals die Nacht aufgewacht bin, weil das Bier meinen Körper auf die übliche Weise verlassen wollte, ist dann in der Früh die Nacht vorbei. Der Wecker, das Handy, weckt mich um 07:30 Uhr. In aller Ruhe starte ich in den Tag mit gemütlicher Körperpflege und sortieren meiner Ausrüstungsgegenstände für den Tag.

Zum Frühstück nehme ich meine Thermoskanne, meine Tabletten, meine Tourguide-Karte und Papier und Bleistift mit. Im Speisesaal ist noch garnix los. Ich bis eine Stunde zu früh da. Vielleicht hätte ich besser zuhören sollen. Na, die Damen der Küche sind gnädig mit mir und ich bekomme schon mal eine grosse Tasse Kaffee. Ich bitte um heisses Wasser für meine Thermoskanne und bekomme sogar die Pfefferminzteebeutel dazu. Prima. Dankeschön.

Ich setze mich an einen freien Tisch und beginne mein Reisetagebuch zu schreiben. Ganz langsam füllt sich, so ab 09:30 Uhr, der Speisesaal und die Teilnehmer des FZR-Treffens und andere Gäste kommen zum Frühstück. Die Stimmung ist gut, wäre aber bei besserem Wetter noch besser, denn es regnet noch. Nach meiner Beurteilung der Wetterlage wage ich eine Prognose. Ab 12:00 Uhr wird es trocken.

Wir lassen uns Zeit mit dem Frühstück und plaudern über dies und das rund ums Frühstück und Motorrad. So langsam pack ichs dann mal, denn um 10:00 Uhr soll die Tour, die ich vorbereitet habe und führen möchte, losgehen. Lederkombi anziehen, Textiljacke drüber, Tankrucksack aufs Motorrad packen und warten. Bis ca. 11:00 Uhr. Es ist von den Angemeldeten keiner erschienen. im nachhinein erfahre ich dass sie einen Panne hatten. das kann ja keiner voraussehen. Ich entscheide mich mich einer anderen Gruppe anzuschließen und am Schluß der Gruppe zu fahren. Das hat ja auch was, ich muss nicht auf den Tourverlauf aufpassen und brauche nur hinterher zu fahren.

Als erstes geht es zum Tanken in Bestwig. Dann geht es gemütlich los. Die Gruppe ist genau 10 Fahrzeuge groß. Es geht kreuz und quer durch das Sauerland. Am Sorpesee der erste längere Stop. Danach weiter über interessante kurvenreiche Strassen. Zwischendurch lege ich bei einem Stop meine Textiljacke ab und wechsle auf das dunkle Visier. Die Jacke kommt in und das Visier, wie immer, in ein Handtuch eingewickelt vor den Tankrucksack.

Gegen Mittag halten wie wieder an einem See bei einem Lokal zum Mittagessen. Ein Grieche. Nach ausreichend Rast geht es weiter. Dem "fzrunner" gebe ich Starthilfe für sein Motorrad, da er irgendein Problem mit der Elektrik hat. Klappt auch einwandfrei und sein Motorrad läuft. Weiter durchs kurvenreiche Sauerland. Nach und nach stellt sich die Schlussgruppe zusammen. 3 mal FZR 600 3HE. Das Schlußlicht mache ich und die beiden Mädels mit ihren 3HEs fahren vor mir. Interessant ist festzustellen, dass die beiden besser fahren, wenn ihre Männers ausser Sicht sind. Ist schon irgendwie witzig.

Irgendwann zwischen 16:00 und 17:00 Uhr sind wir wieder in Föckinghausen. Es war eine schöne Ausfahrt, ohne irgendwelchen Stress, technischen Ausfällen oder Unfallschäden. Leider nicht in allen Gruppen. Bei einer grossen Hon**a sind beide Felgen durch einen leichten Unfall stark beschädigt. Die Felgen sind Schrott. Das Fahrzeug ist nicht mehr betriebsfähig.

Nach dem Abladen auf dem unteren Parkplatz.

Nach dem Abladen auf dem unteren Parkplatz.
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Ich nehme meinen Tankrucksack ab und bringe ihn auf mein Zimmer. Nachdem ich mich umgezogen habe, geht es zur "Partyzone". Erst mal ein schnelles Diesel. Der Grill ist auch schon angeheizt. Erste Plaudereien mit bekannten und bis dahin nicht bekannten Teilnehmern ausm FZR-Forum nach der Ausfahrt. Der Abend schreitet voran und lange nach Einbruch der Dunkelheit beginnt "Snork" mit seiner Band zu spielen. Erst mit wenig Zuhörern. Aber nach einer kurzen Pause wird der Raum, in dem die Musiker spielen voller besetzt. Die Stimmung steigt. Zwischendurch gehe ich mal ins Freie um in Ruhe mal zuhause anzurufen.

Zurück an der "Tränke" gehen die Gespräche weiter. Die Band ist ganz schön laut. Ich bleibe draussen und trinke noch einen Diesel. In weiteren Plaudereien steht dann immer wieder ein neues Bier vor mir. Zum Glück kleine 0,2 Liter Gläser. Dazwischen plötzlich ein Glas mit klarer Flüssigkeit. "Hustensaft". Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es irgendwer auf mich abgesehen hat. Ich kann mich zwar täuschen, aber sicher ist sicher. So ziehe ich mich so gegen 01:00 Uhr zurück. Außerdem hängt mir der Schlafmangel von Donnerstag auf Freitag nach. Und morgen geht es ja wieder nachhause. Das Handy noch als Wecker gestellt und dann Licht aus.

Sonntag, 27. August 2006

Heute habe ich länger geschlafen. Ich fühle mich ausgeruht. Nach der üblichen Morgentoilette gehe ich mit meiner Thermoskanne zum Frühstück. Erst mal wieder "Pfefferminztee" für den Tag "tanken". Einige meckern, weil es keine Brötchen am Sonntag gibt. Mir macht das nichts aus. Mein Magen und Darm Trakt scheint heute früh etwas gestört zu sein. Daher trinke ich schwarzen Tee. Ich lasse mir viel Zeit beim Frühstück. Dann erst mal die Thermoskanne zurück aufs Zimmer bringen. Einige waren bereits startklar in Lederkombi zum Frühstück erschienen. Vor dem Eingang erste Verabschiedungen und Verabredungen zur gemeinsamen Heimfahrt. Nach Norden, nach Westen und nach Osten. Nur in den Süden nicht - na, von denen waren halt nur sehr wenige da. Und ich bin der einzige der mit dem Autoreisezug unterwegs ist. Da mein Zug erst um 19:30 Uhr in Dortmund beladen wird, frage ich wie lange ich das Zimmer nutzen darf. Kein Problem - solange wie ich möchte, bekomme ich als Antwort. Fein. Da kann ich mir mit dem Packen richtig Zeit lassen.

Zwischendurch fragt eine Dame des Hauses nach dem Organisator, da noch einiges aufzuräumen sei. Nachdem der erste grosse Schub der Heimfahrer weg ist, schaue ich mir die Bescherung an. Ohje - dann mal angepackt. Ich sammle für erste mal Gläser, Flaschen, Besteck ein und Abfall zusammen. Erst mal mit der groben Kelle. Keiner sonst legt Hand mit an zu dieser Stunde. Es ärgert mich schon ein wenig. Alle haben gefeiert und scheinbar keiner hilft hier beim aufräumen. Nachdem das Gröbste erledigt ist, gehe ich wieder zum Eingang zurück. Hier stehen wir nun rum und plaudern, verabschieden diejenigen, die nach und nach die Heimreise antreten. Der Organisator ist mittlerweile auch da und ich berichte von den noch nötigen Aufräumarbeiten. Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern des Hauses geht es wieder zum Aufräumen. So um 13:00 Uhr gehe ich nochmal auf mein Zimmer, um noch etwas zu essen. Ich habe ja noch meine Vorräte, leider nicht mehr ganz frisch. Einen Teil davon muss ich leider entsorgen. Nachdem der Letzten abgereist ist, bin das Schlusslicht vom FZR-Treffen hier im Bestwick-Föckinghausen. Mein Motorrad steht einsam auf dem Hof. Das Wetter scheint zu halten, trotz bedenklich erscheinender Wolken am Himmel.

Gegen 16:00 Uhr beschließe ich loszufahren. Alleine ist es doch einfach zu langweilig. Zuvor packen, verladen und befestigen des Gepäckes. Und dann los. Es ist immer noch recht frisch, so beschließe ich die Textiljacke drüberzuziehen. Auf etwa halber Strecke nach Dortmund erwischt es mich dann doch noch. Ein Regenschauer, der sich zu einem kräftigen Regengebiet entwickelt. Trotz der Aussicht auf besseres Wetter in Richtung von Dortmund, nimmt der Regen nicht ab. Ich entscheide mich auf einen Parkplatz zu fahren, um das schlimmste abzuwarten. Ich hab ja Zeit. Auf dem Parkplatz stelle ich mich zusammen mit meinem Motorrad unter dem schmalen Vordach eines Toilettenhäuschens unter. Dort warte ich ab, bis der Regen weitergezogen ist und das viele Wasser von der Autobahn abgelaufen ist. Nach ca. 20 Minuten hat sich das Wetter beruhigt. Trotzdem befestige ich die Regenschutzhauben am Tankrucksack und an den Seitentaschen. Die weitere Fahrt nach Dortmund wird stetig trockener.

Nach den ersten Ortsschildern beginne ich nach Hinweisen "Zentrum", "Bahnhof" und "Autoverladung" Ausschau zu halten. Den Bahnhof finde ich gut. Bis dahin kein Hinweisschild zum Verladeterminal. Erst als ich vor den Bahnhof stehe, sehe ich ein Schild zum Terminal. Dann geht es ganz schnell und ich stehe wieder da, wo ich am Freitag morgen angekommen bin. Fahrzeug abstellen und nach meinem hinterlegten Ticket forschen. Aus das klappt. Dann erst mal mein Gepäck vom Motorrad herunter nehmen und in dem Warteraum abstellen. Noch gut 1,5 Stunden warten bis zur Verladezeit. Ich sitze rum und trinke von meinem heissen Pfefferminztee. Der Blick aus dem Fenster offenbart einen sehr kräftigen Regenschauer. Was ein Glück, dass ich hier im trockenen sitze.

Nun ist es soweit wieder, es geht alles ganz schnell mit dem Beladen der Waggons. Dann wieder der Weg über das Bahnhofsgelände zum Bahnsteig und von da ich den Waggon. Wieder mit langen Armen. Mit 3 Gepäckstücken und Helm komme ich schon etwas ins Schwitzen. Nachdem der Zug bereitgestellt wurde und der richtige Waggon gefunden ist muss ich ein Stück zurücklaufen. Endlich bin ich im Abteil und verstaue meine Sachen. Die Seitentaschen unter die eine der unteren Liegestätten. Tankrucksack und Helm und die Jacken auf dieses Regal oben über dem Eigang zum Abteil. Mit einer älten Dame teile ich das Abteil fürs erste. Wir spekulieren ob noch weitere Reisende hinzukommen oder nicht. In Köln-Troisdorf steigt noch ein weiteres älteres Ehepaar zu. Nun sind wir zu viert im Abteil. So war das ja auch gebucht. Mein Bett ist oben. Ich meine so gegen 22:00 Uhr bin ich zu Bett gegangen. Erst das Bett gemacht und die Leiter zum Hochkrabbeln angesttellt. Ich bin gespannt, ob ich schlafen kann. Vorsichtshalber Taschenlampe und Gehörschutz bereitlegen. *grins* Die Ohrstöpsel setze ich sofort, ein Wenig später ist das Licht aus. Es dauert nicht lange und von unten sind die typischen Gaumenschlafgeräusche zu vernehmen. Diese sind trotz Gehörschutzstopfen deutlich zu vernehmen. Wieder kann ich nicht schlafen. Garnicht.

Montag, 28. August 2006

Mit Verspätung und dem üblichen Eisenbahnfrühstück kommen wir am morgen in München an. Wieder den ganzen Kram schleppen. Der ältere Herr hlft mir mit meinem Gepäck bis zur Waggontür. Danke dafür. Die Sachen trage ich dann bis zu dem Büros am Verladeterminal. Dort haben viele Motorradfahrer auch ihr Gepäck abgestellt. Nur mit dem Helm gehe ich die 300 Meter bis zur Entladerampe. Es dauert ein wenig bis die Waggons mit den Fahrzeugen bereitstehen, um mit dem Entladen zu beginnen. Dann geht es aber zügig los. Zündschlüssel rein und starten. Mein Motorrad ist störrisch und will nicht anspringen. Ob es daran liegt, dass ich vergessen hatte den Benzinhahn zu schliessen ? Nach etwas Georgel geht sie dann an und ich fahre zu meinem Gepäck. Beladen, verzurren und los. Noch die einzelne ältere Dame mit ihrem Auto auflesen und aus München in Richtung Salzburg auf die Autobahn lotsen.

Es geht nachhause. Ich komme trocken heim. Abladen, telefonieren, Gepäck ausräumen, ausgiebig duschen, Schlaf nachholen. Geschafft.

Wieder ist ein FZR-Treffen vorüber. Trotz Regen - Schee wars !



Impressum letzte Aktualisierung: 7. Oktober 2014

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