Rainers kleiner Weltausschnitt

Yamaha FZR 600

Yamaha FZR 600

Inhaltsverzeichnis
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Literatur und Medien Tipps 


Dienstag, 1. April 2008, Saisonstart

Am Wochenende vor dem ersten April habe ich das kleine Lasteselchen aus dem Winterschlaf geweckt. Nach dem Aufdecken des Motorrades muss ich feststellen, dass an der Vorderradbremse keine Bremswirkung mehr da ist. Der Bremshebel lässt sich bis zum Griff ziehen, ohne dass Bremswirkung festzustellen ist. Selbst beim Schieben nützt es wenig, die Vorderradbremse zu betätigen.

So werde ich keinen Meter fahren können.

Dergleichen hatte ich erwartet, wenn auch nicht so schlimm. Bremsflüssigkeit und eine Bremsentlüftungsflasche hatte ich mir schon besorgt. So ist am letzten Märzwochenende Bremse Entlüften angesagt. Das erste mal wieder seit bestimmt 20 Jahren. Und das allererste mal bei einer Doppelscheibenbremsanlage. Es klappt ganz gut und ich schaffe es einen deutlichen Druckpunkt her zustellen. Ein klein wenig Stolz bin ich schon, nach so langer Zeit dies zu bewerkstelligen.

Dann noch den neuen Einarmmontageständer testen. So richtig, gemäß Bedienungsanleitung, passt er nicht. Beim Aufbocken ist der Seitenständer im Weg. Aufbocken geht ja noch, aber abbocken gestaltet sich als so Problematisch, dass es nur zu zweit und unter Teilmontage des Montageständer möglich ist. Das ist Mist ! Schon Überlege ich dieses Teil wieder zu verkaufen. Dann der Gedanke es anders zu versuchen. Also die Rollen des Ständers demontiert und dann das ganze nochmal von hinten versucht. Das klappt besser und ich werde es erst mal weiter so versuchen, denn der angebrachte Hebel ist schon praktisch.

Dann noch die Batterie einbauen. Auch das klappt Problemlos. Dann noch geprüft ob die Beleuchtung und die Hupe funktionieren. Alles bestens. Ein kurzer Druck auf den Starterknopf, ob der E-Starter den Motor durchzieht, aber ohne tatsächlich zu starten. Auch das funktioniert.

Dann noch den Tankrucksack auf den Tank geschnallt. Der Saisonstart kann kommen.

Wo ist eigentlich mein Fahrzeugschein ? War der nicht im Tankrucksack ? Die Suche im Tankrucksack beleibt erfolglos. Mal überlegen. Nochmal im Arbeitszimmer suchen. Treffer. Und sofort in den Geldbeutel zu den anderen Papieren, die man so immer dabei hat.

Dann das Datum.

Den ganzen Tag über bin ich irgendwie kribbelig. Endlich Feierabend und ab nach Hause. Nix wie heim jetzt.

Zuhause angekommen. Erst mal das Motorrad in die Hofeinfahrt gestellt. Ab in die Motorradklamotten. Wo ist nun der ganze Kram ? Das hätte ich wohl besser auch am Wochenende zuvor bereit legen sollen. Nachdem alles gefunden ist und teilweise angezogen, erst mal im Hof den Motor zum Leben erwecken.

So wie sonst üblich, mit einem Druck auf den Starterknopf ist der Motor dieses mal nicht zu starten. Erst nach einigen wenigen Versuchen und unter Zuhilfenahme des Choke, der nur ein wenig herausgezogen werden muss, läuft der Motor rund.

Nun aber den Rest der Klamotten angezogen und den Helm aufgesetzt. Alles ist fertig zum losfahren.

Wo sind die Handschuhe ? Vor lauter Aufregung und Vorfreude hab ich die wohl im Keller liegen gelassen. Also den Hausschlüssel wieder raustüddeln und in voller Montur in den Keller. Wo liegen die Dinger denn bloß ? Ah, da.

Wieder nach oben, das Haus wieder zuschließen, die Motorradhandschuhe anziehen und es kann losgehen. Der Motor ist mittlerweile einige Minuten im Standgas gelaufen und nimmt gut Gas an.

Nun geht es endlich wieder los. Erst mal in Richtung Schechen um dort mal ins Schaufenster des Yamaha Händlers zu schauen.

Erst mal mit Bedacht um die Bremswirkung auf der Vorderradbremse zu prüfen um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Ab er es ist nichts Auffälliges zu bemerken.

Beim Händler angekommen, ist wohl gerade eine Fahrzeugübergabe im Gange. Eine lässige Bemerkung einer Mitarbeiterin des Motorradhauses, die Farbe an der Vorderradfelge würde abgehen, kontere ich mit mit einem Lächeln und der Bemerkung, es sei ja auch schon ein älteres Motorrad.

Dann geht es weiter auf der B 15. Dann auf die ST2079 vorbei an Griesstätt. Über eine Brücke über den Inn. Weiter über Bad Enddorf. Dort treffe ich ein 125ccm Krad. Könnte ne Caviga oder dergleichen gewesen sein. Jedenfalls ist der junge Fahrer recht schnell inner Orts unterwegs. Wir halten an einer Ampel nebeneinander und ich bemerke, dass die Vollverkleidung vollständig fehlt. Scheinbar defekt, denn die ganzen Halterungen und das Cockpit sind noch für Verkleidung vorgesehen. Ich mache Ihn darauf aufmerksam, dass eines der Rücklichter nicht funktioniert. Dann schaltet die Ampel auf grün er gibt Gas. Zu viel inner Orts wie ich finde. Nach Bad Enddorf geht es nach Antwort, die Ortschaft mit ca. 2-3.000 Einwohnern heisst wirklich so. Das Wetter ist grandios, fast bin ich zu warm angezogen. Sogar die Sonne blinzelt an diesem Abend noch hin und wieder durch. Nach dem Ortsende eine wundervolle, leider nur kurze Serpentinenstrecke bergauf. Hoffentlich finde ich das mal wieder. Abschließend vorbei am Simssee und über Stephanskirchen zurück nach Rosenheim nach Hause.

Ein perfekt gelungener Saisonstart, wie ich finde. Ich rolle mit einem breiten Grinsen zu Hause auf den Hof um muss feststellen dass ich wieder weiss was mir seit November gefehlt hat.

Motorrad fahren ist die Zweit schönste Tätigkeit der Welt, mit starker Tendenz nach oben.



Freitag, 4. April 2008, die erste After Work Tour des Jahres

Den ganzen Tag schon sehe ich das schöne Wetter, wenn ich im Büro aus dem Fenster schaue. Hoffentlich komme ich heute mal zeitig aus dem Büro um noch eine Abendrunde mit dem kleinen Lasteselchen drehen zu können.

Endlich zu hause. Ab in die Motorradklamotten. Im Schatten ist es ganz schön frisch, muss ich feststellen.

Ich fahre an Wasserwiesen vorbei Richtung Bad Feilnbach. Vorbei an den Wasserflächen ist es merklich kühler.

Dann geht es nach Bad Feilbach die Serpentinen hoch. Irgendwie ist die Fahrerei hier auch merkwürdig.

Auf den Strassen sind Pfützen vom getauten Schnee. Auf den Seitenstreifen und den >Wiesen sind immer noch grosse Schneeflecken zu sehen. Wen es kälter wird, könnte das auf der Strasse mit den Pfützen glatt und damit sehr rutschig werden. Das Fahrwerk reagiert auch komisch. Lieber vorsichtig weiter.

Die voraus fahrenden Autos reissen Wasser aus den Pfützen in die Luft und verschmutzen das Visier. Lieber etwas mehr Abstand.

In Hundham biege ich in Richtung Miesbach ab. Es geht dann durch das Leitzachtal. Links und rechts der Strasse liegt Schnee im Wald, etwas mehr sogar als nur eine Puderzuckerschicht. Die Temperatur in diesem Flusstal fälllt deutlich. Wie gut dass ich Warm angezogen bin. Die Finger werden aber leider kalt, so kalt dass sie schon anfangen zu kribbeln und allmählich gefühllos zu werden. Das Fahren wird irgendwie komisch. Es scheint an Grip zu mangeln. Ich nehme an dass die Reifen nicht auf Betriebstemperatur kommen. Also besser vorsichtiger weiter.

Da werde ich diese Runde kurz gestalten und nach dem Leitzachtal auf dem kürzestem Weg wieder nach Hause fahren.

Noch die schönen Spitzkehren bei Mühlau mitnehmen. Runter bis in den ersten Gang. Aber mit Bedacht.

6 Grad Plus zeigt das Thermometer meines Handys an, als ich zu Hause auf den Hof rolle. Zugegeben nur ein grober Wert. Ich denke es war kälter. Im Leitzachtal bestimmt.



Samstag, 13.6.2008, das Lasteselchen kehrt heim

Endlich kann ich, nach 6 Wochen ohne Motorrad, mein kleines Lasteselchen abholen. Gegen drei Uhr nachmittags sind wir vor Ort.

Wir rollen das Motorrad aus der Halle und ich werde darauf aufmerksam gemacht, dass der Motor nur sehr schlecht anspringt. Meine Begeisterung hält sich sehr in Grenzen.

Er kommt wie es kommen musste. Der Motor ist mit Bordmitteln nicht zum Starten zu bewegen. Erst durch ein Dazu klemmen einer Autobatterie startet der Motor sofort. Ist da vielleicht wieder die Batterie defekt. Also mal diese noch schnell ausgebaut und geprüft und noch ein wenig destilliertes Wasser nachgefüllt.

Auch das hilft nicht wirklich weiter, fürchte ich.

Durch die neue Bremsanlage muss ich noch langsam tun und ich soll scharfes Bremsen die ersten 500km vermeiden, um Schäden oder gar ein Verglasen der Bremsbeläge zu vermeiden. Mit dem Druckpunkt an der Handbremse bin ich noch nicht ganz zufrieden, aber für den Anfang geht es. Da werd ich nochmal ran müssen.

Auch habe ich auf Reifen eines anderen Herstellers gewechselt. Montiert sind nun angefahrene AVON Ich bin gespannt ob diese eine höhere Laufleistung zeigen und wie diese sich bei meiner Fahrweise bemerkbar machen.

Dann noch die alten, aber noch nutzbaren Reifen einladen und in die Motorradkluft springen. Endlich geht es mit meinem Motorrad nach Hause.

Nur mit mäßigen Tempo über die Autobahn geht es zurück nach Rosenheim.



2. GENESIS-Board Treffen - 27. Juni 2008 bis 29. Juni 2008 in Barntrup bei DkV-Logo

Donnerstag, 26. Juni 2008, Aufbruch in Rosenheim.

Schon seit Tagen kontrolliere ich täglich den Wetterbericht. Möchte ich doch einmal trocken zu einem Treffen anreisen. Bisher bin ich immer nass geworden, zum Teil sehr nass.

Doch dann verspricht der Wetterbericht trockenes Wetter für die Anreise. Juchuuu.

Zwar ist der Himmel am Donnerstag bewölkt und auch recht dunkel und es sieht doch nach Regen aus. Aber ich hoffe immer noch.

Der Tag an der Arbeit will einfach nicht rumgehen. Und nachdem der letzte Termin im Haus erledigt ist. Hält mich nix mehr im Büro. Nix wie weg hier und heim.

Nun noch abschließendes Packen angesagt. Den Tankrucksack habe ich die Tage schon vorbereitet. Nun kommt die Hecktasche dran. Meine Checkliste für Wochenendausflüge ist schnell abgearbeitet und die Utensilien sind komplett in der Hecktasche verpackt.

Was Neues probiere ich auch aus. Habe ich doch so eine Trinkblase mit Schlauch für meinen Wanderrucksack erworben. Dabei dachte ich mir „“Rucksack“ klingt doch so ähnlich wie „Tankrucksack“. Also auch das mal probieren, um bei warmen Wetter mal schnell was trinken zu können.

Ich packe diese Trinkblase in den oberen Teil des Tankrucksacks und lasse den Schlauch heraushängen. Mit dem kurzen Spanngurt fixiere ich diesen Schlauch oben auf den Tankrucksack.

Um ca. 17:00 Uhr geht es los. Zügig geht es Richtung München und dann immer weiter Richtung Norden. Zwischendurch gebe ich dem kleinen Lasteselchen auch mal die Sporen und der Tacho zeigt irgendwas mit ner 2 an erster, von drei Stellen an.

Nun noch entscheiden welche Visierlösung ich nutze für diese Tour. Nehme ich nur das verlaufend leicht getönte mit oder bleibe ich dabei wie bisher ein dunkel getöntes und ein klares Visier zum wechseln dabei zu haben. Ich entscheide mich für die altbewährte Methode und nehme 2 Visiere mit.

Zweimal muss ich Tanken, zuletzt auf dem Rasthof Würzburg. Bei den Spritpreisen wird einem ja schwindelig. Die Trinkblase bewährt sich. Bei den Tankstopps kann ich einen schnellen Schluck Wasser per Schlauch aus der Trinkblase zu mir nehmen.

Im gebuchten Hotel, hatte ich vorsorglich späte Anreise angegeben. Und so bin ich auch so gegen 21:30 Uhr dort. Leider auch nicht ganz billig, aber man gönnt sich ja sonst nix. Dieses hatte ich ausgesucht, weil das kleine Motorrad freundliche Landhotel incl. überdachter Abstellmöglichkeit fürs Motorrad, wo ich sonst schon mal übernachte, wenn ich mit dem Bike unterwegs bin, leider ausgebucht war und sie eine kostenlos nutzbare Tiefgarage haben. Da steht das Motorrad schon etwas sicherer.

In die kostenfreie Tiefgarage fahren, einchecken, komplett abladen, telefonieren, was essen, was trinken und ab in die Koje, schlafen.

Freitag, 27. Juni 2008, nun geht’s weiter zum Treffen.

Frühstück gibt es bis um 10 Uhr. Ich schlafe so lange bis ich ohne Wecker wach werde. Das ist so gegen 7 Uhr. Körperpflege, das übliche Morgenprogramm eben. Dann das Gepäck einpacken.

Dann zum Frühstück. Reichhaltig und gut. Nur der Kaffee. Uuuups. Da bin ich, zugegeben, inzwischen sehr verwöhnt.

Dann noch bezahlen, mein Gepäck wieder aufs kleine Lasteselchen laden und so irgendwann zwischen 10 und 11 Uhr geht es dann weiter in Richtung Gießen an der Lahn. Ich muss zu meinen Eltern. Familienrat. Aber das gehört nicht hierher.

Angekommen in Gießen erst mal wieder Volltanken auf dem weiteren Weg zu meinen Eltern. Mama hat ja auch was gekocht. Hackbraten im Speckmantel mit Sauce, grünen Bohnen und Salzkartoffeln. Hmmmmmm, lecker.

Dann nach dem Essen und nachdem der Familienrat abgeschlossen ist, geht es gegen 13:00 Uhr weiter nach Norden. Nun möglichst nicht mehr Autobahn sondern Landstraße. Also erst mal auf schnellsten Wege raus aus der Stadt. Also doch noch ein kurzes Stück über den Giessener Ring und dann auf die Schnellstraße B3 Richtung Marburg. Nach ganz wenigen Kilometern ein Stau. Ein Monsterstau, wie sich herausstellt. Nun ich bin mit dem Krad ja nun recht schmal und kann mich, ja verbotenerweise, dazwischen hindurch mogeln. Viele Autofahrer machen Platz und ich bedanke mich mit einem Gruß mit der Hand dafür. Dann ein Harleyfahrer vor mir. Sein Lenker ist so breit, dass er recht oft nicht durch die Lücken passt. Ich muss dahinter bleiben. Platz macht er nicht.

Dann die Ursache des Staus. Eine Baustelle. Der Verkehr wird vollständig von der zweispurigen Schnellstraße abgeleitet. Noch eine Ampel. Der Harleyfahrer fragt mich, ob ich auch zum Treffen am Edersee will. Etwas barsch antworte ich ihm, mit einem kleinen Hinweis auf unser Treffen.

Nach der Ampel geht es über Landstraßen, quasi hinten rum, Richtung Marburg. In Marburg dann wieder auf die Schnellstraße durch Marburg durch. Waren das noch Zeiten, wo es hier kein Tempolimit gab und man mit Vollgas über diese Stadtautobahn brausen konnte. Das ist aber schon lange vorbei und brav rollere ich mit 100km/h weiter.

Dann von der Schnellstraße runter und weiter über die B 252 über Wetter, Münchhausen und Ernsthausen (Die Orte heißen wirklich so.). Hier hat sich in den letzten 20 Jahre nichts verändert scheint mir. Die selben Gebäude und die selben Schotterfreiflächen als Parkplätze. Naja, das eine oder andere Garagentor ist mittlerweile mal angemalt worden. Und die Bäume – die sind größer geworden. Dann verlasse ich die B 252 und nehme ich den Weg über Wiesenfeld. Mein alter Weg durch den Burgwald an der Burgwald-Kaserne vorbei, wo ich mal lange der Bundesrepublik Deutschland treu gedient habe. Ich halte nicht an, auch wenn es mich schon interessiert, wie es hier nun so ist. Es wird mich ja eh keiner mehr hier kennen.

Dann wieder zurück auf die B 252 und weiter Richtung Edersee. In Herzhausen kann ich das Ende des Edersees sehen. Ich verkneife mir auch hier einen Abstecher zur Staumauer, obwohl ich weiß, dass ein Weg dorthin sehr interessant für Motorräder ist.

Es geht dann vorbei an Korbach und Diemelstadt. Bei Scherfede verlasse ich die Bundesstraße und fahre weiter in Richtung Wildebadessen, vorbei an Bad Driburg. Weiter nach Steinheim. Hier geht es wieder auf die B 252. Nun noch nach Blomberg am Kreisel in der Nähe des Ortseinganges tanken, so wurde es in der Einladung zum Treffen empfohlen. Dann nach Barntrup und über Nebenstrassen über Suchtrup nach Alverdissen. Und endlich rolle ich auf den Hof unserer Gastgeberin.

Wann war ich eigentlich am Ziel ? Kann es sein, so zwischen 16 und 17 Uhr ? Ich erinnere mich für die Strecke etwa 3 Stunden gebraucht zu haben.

Einige der Teilnehmer sind schon da. "Fussel" mit Familie ist gerade dabei das Zelt aufzubauen. Anschließend beginnt er die Beschallungsanlage in der Scheune (ich nenne das mal so) zu installieren. Verstärker, Lautsprecherboxen und PC werden für den guten Ton sorgen. Auf dem PC ist reichlich Material zur Beschallung vorhanden, wird mir mit ein wenig Stolz gezeigt.

Familie Fussels Unterkunft.

Familie Fussels Unterkunft.

Dazwischen immer wieder Begrüssung der Teilnehmer, die die schon da sind und die ich auf dem weitläufigen Gelände treffe. Ich schaffe es nicht alle namentlich zu nennen. Es waren einfach zu viele auf einmal. Lange haben wir uns nicht gesehen. Und einige habe ich noch nie persönlich kennen gelernt. Das ändern wir. Balu und Lukas, die beiden grossen Hunde von "DerkleineVampir", wuseln auch auf dem Hof herum.

In der Scheune sieht es aus wie in einem Museum. Ältere Yamahas teilen sich den Platz mit neueren Motorrädern, auch anderer Fabrikate.

Die Museumsscheune.

Die Museumsscheune.
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Ich lasse mir Zeit für das Begrüsseln. Dann will ich aber endlich aus den Lederklamotten raus. Hecktasche und andere persönliche Dinge abladen und meinen Schlafplatz in dem Zimmer beziehen, in dem ich Nächtigen werde. "Ballbreaker" ist auch schon da, später kommt "Petzi" noch dazu.

Mein Maskottchen, Little Murphy, ein kleiner Esel, passend zu meinem kleinen Lasteselchen, die FZR, schaut sich zusammen mit mir in Wohnung und Scheune um.

Die Antriebsketten unserer Motorräder benötigen Pflege. "Danobat" und ich gönnen den Ketten etwas Fett für die Schmierung.

Noch vor Anbruch der Dunkelheit beginnt irgendwer den Grill anzuheizen. Wenig später gibt es die ersten gegrillten Lekkereien.

Gegrilltes...

Gegrilltes...

...und das Zubehör.

...und das Zubehör.

Beim Trinken halte ich mit mäßigem Biergenuss zurück, ich will ja morgen ne Tour mitfahren können.

Der Getränkevorrat für heute Abend.

Der Getränkevorrat für heute Abend.

Ich führe viele lange Gespräche, nicht nur übers Motorrad fahren, sondern auch über Dinge die meinen Gesprächspartner und mich bewegen. Toll.

Um halb 2 Uhr oder so gehe ich zu Bett. Dieses koffeinhaltige Kaltgetränk hätte ich mir ersparen sollen. Das Einschlafen fällt mir schwer. Morgen bin ich schlauer. In der Nacht sind schon ein wenig typische Gaumengeräusche wahrzunehmen.

Samstag, 28. Juni 2008, der Himmel weint und wir fast auch.

Am Morgen werde ich zeitig wach. Der Blick zu Fenster bewahrheitet meine Befürchtungen und bestätigt die Wettervorhersage aus dem Internet. Die schrägen Dachfenster sind nass, es regnet. Da kann ich auch noch etwas liegen bleiben, um noch zu ruhen.

Doch gegen 8 oder 9 Uhr kann ich nicht mehr herumliegen und krabble aus dem Bett, um zu schauen wer sonst noch wach ist. In der Küche haben sich schon einige wenige versammelt. Es gibt auch schon einen Kaffee. Brötchen hat irgendwer auch schon eingekauft.

Erst mal ein schwarzes, aromatisches Heissgetränk mit Milch und Zucker.

Irgendwann, so gegen 11 Uhr gehe ich mal Duschen. Erst mal schauen, ob diese frei ist. Bei so vielen Gästen im Haus sind 2 Duschen durchaus intensiv frequentiert.

Im Laufe des Tages treffen weitere Gäste ein, "Pitti" zusammen mit ihrem Mann und der "Ostfriese", um einige zu nennen.

Wir laufen wie die Tiger im Käfig umher, weil es ständig weiter regnet, mal mehr mal weniger und eine Ausfahrt aktuell wenig bis keinen Sinn macht.

Raindrops keep falling...

Raindrops keep falling... Quelle: Genesis-Board
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Schließlich entscheiden sich am frühen Nachmittag einige doch zu fahren und dem Wetter zu trotzen. Meine Entscheidung ist es, noch zu warten. Eine klamme oder gar nasse Lederkombi will ich mir nicht geben. Bis nach Hause ist es weit und mit nassem Kombi nicht wirklich ein Vergnügen.

Um etwas zu tun für den Abend bereiten wir Sitzgelegenheiten in der Scheune vor.

Gegen 16 Uhr starten wir dann doch noch ne Ausfahrt mit "Danobat" und seinem Navi als Tourguide.

Jetzt gehts los...

Jetzt gehts los... Quelle: Genesis-Board
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Zur Vorsicht starte ich mit meiner fast wasserdichten Textiljacke als Überziehjacke über der Lederjacke. Eine gute Entscheidung, denn wir durchfahren ein Regengebiet und ich Überlege schon, ob ich anhalten und die Regenkombi anziehen soll. Da klart es dann doch noch auf und es bleibt dann den Rest der Ausfahrt trocken.

Wir erleben tolle Strecken mit zum Teil nassen Straßen, besonders in Waldstücken steht noch viel Wasser auf den Strecken. Trotz dieser Einschränkungen sind wir zum Teil mehr als zügig unterwegs.

Bei Günthers Kurve, ein Motorradtreffpunkt, machen wir eine Rast für einen Kaffee. Hier lege ich dann die Textiljacke ab und verpacke sie im Tankrucksack. Auch das klare Visier wechsle ich gegen das dunkel getönte Visier, denn die Sonne kommt immer mehr heraus und sticht mir schon mal in die Augen.

Parc ferme bei Günthers Kurve.

Parc ferme bei Günthers Kurve. Quelle: Genesis-Board
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"Danobat" fragt und ob wir noch ne grössere Runde weiterfahren wollen oder eine kürzere Variante bevorzugen. Wir sind uns alle einig, bei dem aufklarenden Wetter fahren wir die größere Runde weiter.

Nun geht es dann weiter über kurviges Geläuf bis zum Köterberg. Doch immer auf der Hut vor nassen Stellen auf den Strassen beim durchfahren von Waldstücken. Einmal geht mir das Hinterrad beim Herausbeschleunigen aus einer Linkskurve etwas weg, aber nicht kritisch. Die AVON Bereifung stellt sich als eine gute Wahl für trockene und nasse Straßen heraus.

Oben auf den Köterberg. Heuer mal mit exzellenter Fernsicht über die Landschaft. Einige andere Kradler sind auch hier. Sogar 2 Modellsegler tummeln sich am Himmel. Respekt, bei dem Wind hier oben.

Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter. Pittis Mann hat kleinere Probleme mit dem Stummellenker, er ist diese Art Lenker halt nicht mehr gewöhnt. So fahren wir auf kurzer, aber nicht langweiliger, Strecke zurück zu unserem Basislager.

Nach unserer Rückkehr begutachtet "Danobat" meinen Angstrand am Hinterrad und ist verblüfft. Er war mit seiner dicken Pelle auf der 6,35 Zoll Felge schon auf der Kante, ich dagegen habe noch Platz an den Kanten der Reifen.

Noch vor Anbruch der Dunkelheit beginnt irgendwer den Grill anzuheizen. Wenig später gibt es die ersten gegrillten Würstchen.

Beim Trinken alkoholhaltiger Getränke halte ich mich wieder sehr zurück, ich muss morgen ja wieder Richtung Heimat fahren.

Wieder führe ich viele lange Gespräche. Wie wir das so recht gemütlich in der Scheune sitzen und ratschen, wird plötzlich die Beschallung deutlich lauter gestellt. Eine Unterhaltung ist hier an dieser Stelle nun leider nicht mehr möglich. Schade. Anschreien ist auch keine akzeptable Lösung.

Dabei fällt mir ein, war das nicht was mit einer Musikwunschliste ? Was ist eigentlich aus dieser Liste geworden ? Zwischendurch wird einem Teilnehmer des Treffens ein kleines Präsent überreicht. Eine lebensgrosse Figur von Mr. Bean als Zeichentrickfigur. Die Begeisterung des Beschenkten wird von mir nicht wirklich wahrgenommen. Aber da kann ich mich ja täuschen. Jedenfalls haben einige ihren Spass an der Situation.

Viele bewegen sich zum Lagerfeuer hinter die Scheune. Das ist nicht so mein Ding. Geräuchert werden möchte ich einfach nicht. So bleibt mir nix anderes übrig, als mich in der Scheune bei lauter Beschallung, in der Wohnung oder auf der geteerten Freifläche hinter der Scheune aufzuhalten.

Um halb 1 gehe ich schon ein wenig gefrustet zu Bett. Später in der Nacht sind wieder ein wenig typische Gaumengeräusche wahrzunehmen.

Sonntag, 29. Juni 2008, alles hat ein Ende, auch dieses Treffen.

Heute morgen stehe ich verhältnismässig zeitig auf, da ich noch am Vormittag Richtung Heimat aufbrechen möchte.

Meine beiden Zimmergenossen schlafen noch, so schleiche ich leise aus dem Zimmer in die Küche, um zu schauen, wer sonst schon auf den Beinen ist.

Erst mal ein ein schwarzes, aromatisches Heissgetränk mit Milch und Zucker. Irgendwer schaut in der Küche in der Essecke auf einem Notebook nach den Ergebnissen der Rennen in Assen. Es wird ein wenig geratscht. Die Zeit verrinnt wie im Flug.

Nun aber mal Duschen, mittlerweile sind meine Zimmergenossen auch aufgestanden, so kann ich meine Utensilien schnell greifen, um dann zum Duschen zu gehen.

Irgendwer war schneller und das Bad ist belegt. Dann nochmal in die Küche und etwas gewartet.

Nach dem Duschen beginne ich meine Ausrüstung zu packen. Noch vor dem Beladen nach dem Ölstand schauen. Uuups. Öl nachfüllen ist angesagt. So geht mein eiserner Vorrat an Motoröl dahin. Ein halber Liter genügt zum Glück um den Ölstand ziemlich genau zwischen Maximum und Minimum einzupendeln.

Nun die Hecktasche aufs kleine Lasteselchen gepackt, mein Maskottchen kommt in den Tankrucksack, damit er nicht schmutzig oder nass wird. Die Trinkblase packe ich leer ein, da es nicht so extrem warm ist und ich meine darauf verzichten zu können.

Dann noch Frühstücken. Brötchen sind da und "DerkleineVampir" macht zusammen mit einem andeen Gast zwei Riesenportionen Rührei mit Schinken für die ganze Meute.

Ich gönne mir etwas Rührei und zwei Brötchen mit Wurst und Marmelade. Noch eine Tasse Kaffee dazu. Damit ist für mich dann das Frühstück erledigt.

Die Kaffeemaschine für die etwas grössere Portion.

Die Kaffeemaschine für die etwas grössere Portion. Quelle: Genesis-Board

Dann geht es ans Abschied nehmen. Sehr herzlich Verabschiede ich mich von alten und neuen Freunden.

Dann geht es los. Ab in den Süden.

Zunächst wieder zurück nach Barntrup, was für mich nicht so klar ist. An der wichtigen Kreuzung biege ich natürlich nicht ab und wenig später wird mir klar das dies die falsche Richtung ist, dann klingelt auch noch das Handy.

Ach egal, ich will mich nicht ärgern oder aufregen, also rechts ran, Helm ab und erstmal zurückgerufen. Dann gewendet und die korrekte Abbiegemöglichkeit gesucht.

In Barntrup dann in Richtung Blomberg. Dort wieder voll tanken und dann über die B252 weiter nach Süden. Die Bundesstraße macht zwar einen Bogen, den ich quer abschneiden könnte, aber ich habe einfach keine Lust nach dem richtigen Weg Ausschau halten zu müssen. So bleibe ich auf der B252 bis Warburg. Hier fahre ich auf die Autobahn BAB44 in Richtung Kassel. Kurz vor Kassel eine Baustelle mit Stau, weil einige Verkehrsteilnehmer keinen Verkehrsschilder lesen und deuten können.

Am Kreuz Kassel dann weiter in Richtung Frankfurt, am Reiskirchener Dreieck dann weiter in Richtung Gießen. An einem Ende des Gießener Ringes dann weiter nach Heuchelheim. Ich muß Tanken, denn ich habe schon auf Reserve umschalten müssen.

Zu finde sind 3 Tankstellen nur mit Tankautomaten. Das kann ich nicht wirklich gebrauchen. Dann also weiter nach Gießen rein, endlich eine ganz normale Tankstelle in Gießen auf der Rodheimer Straße.

Noch kurz bei "Tanja82" anrufen und noch nach dem genauen Weg gefragt.

Ruck Zuck bin ich in Fellingshausen bei "Tanja82" & "wallace201119" auf ne kleine Pause und ne Tasse Kaffee. Ein wenig Plaudern. wallace ist dabei seine R1 für die Rennstrecken vorzubereiten. Dann noch bei Anja anrufen und meine voraussichtliche Ankunftszeit in Nidda abstimmen.

Pünktlich um 15:30 Uhr bin ich in Nidda. Anja ist schon teilweise in Ihrer Lederkombi. Ich muss noch die Hecktasche abnehmen und die Sitzbankabdeckung abschrauben. Dann kann unser kleiner Ausflug mit dem kleinen Lasteselchen in den Vogelsberg beginnen.

So etwa eine Stunde sind wir in meinem alten Revier unterwegs. Wir fahren durch Schotten und sind auch auf Teilen des alten Schottenrings unterwegs. Noch ein Abstecher auf den Hoherodskopf (764 m). Hier noch ein Beweisfoto.

Das Beweisfoto vom Hoherrodskopf.

Das Beweisfoto vom Hoherrodskopf.
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Ein Busfahrer meckert weil ich vor seinem Bus stehe „Das ist kein Parkplatz“, darauf erwidere ich lediglich, dass wir nur ein Foto machen wollen und dann schon wieder weg sind. So was unfreundliches, fast wie in Bayern.

Zurück in Nidda heisst es dann wieder die Heckabdeckung anbringen und die Hecktasche anbringen. Ein netter Nachmittag mit Sozia ist vorbei. Und wieder eine interessante Erfahrung mehr, mit zwei Personen auf einem Motorrad unterwegs zu sein ist eine ganz andere Welt des Fahrens.

Danke für das Vertrauen. Die Person, die gemeint ist, weiß es schon.

Dann weiter nach Hainburg, dort werde ich dann Übernachten bei Evas Eltern. Hier komme ich dann so zwischen 18 und 19 Uhr an. Abladen, alles ins Zimmer bringen in dem ich Übernachten werde. Das getönte Visier mit heißen Wasser reinigen, denn mein Visierreiniger ist leider auch alle geworden.

Dann noch gemütliches Abendessen auf der Terasse.

Um 20:45 Uhr dann TV Programm, das Endspiel der Fußballeuropameisterschaft. Naja. Ich trinke mir ein mexikanisches Bier. Nicht gerade mein favorisiertes TV Programm.

Direkt nach dem Spiel ab ins Bett. Noch den Wecker im Handy auf 7:45 Uhr gestellt.

Montag, 30. Juni 2008, der Süden ruft

Noch bevor der Wecker mich mit einem Kikeriki aufweckt, bin ich bereits wach. Evas Papa ist bereits in der Küche am Frühstück machen. Aber erst mal Duschen, die erforderlichen Utensilien geschnappt und ab unter die Dusche. Dann in die Jeans gesprungen und gemütlich gefrühstückt und geplaudert. Völlig entspannt. Es wird später als ich eigentlich vor hatte und so komme ich, glaube ich, erst gegen 10 Uhr los.

Nicht gleich auf die Autobahn, ich versuche den Bogen der A3 über die B8 abzuscheiden, was mir leider nicht ganz glückt. So treffe ich die A45 kurz vor dem Seligenstädter Dreieck. Na macht ja nichts. Wenigstens konnte ich den Motor langsam warm fahren.

Ab Aschaffenburg geht es dann los. Eine Baustelle nach der anderen, Geschwindigkeitsbegrenzungen runter bis 60km/h. Ein zügiges Vorankommen ist einfach nicht möglich. Es nervt, kaum habe ich auf eine akzeptable Reisegeschwindigkeit beschleunigt, kann ich schon wieder bremsen wegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung.

Genervt fahre ich gegen 12 Uhr bei Geiselwind von der Autobahn runter auf die Tankstelle um zu tanken. Nach dem Tanken überlege ich gleich weiter zufahren oder noch eine Pause zu machen. Ich entscheide mich für Pause.

Nebenan ist einer der Frikadellenmultis. Dort kehre ich ein. Einen Rabattgutschein habe ich auch noch. Den löse ich ein. Auf der Suche nach einer Sitzgelegenheit werde ich dreimal abgewiesen, ja da kämen noch weitere Familienmitglieder. Hmmm.

Dann finde ich noch ein Plätzchen bei einem einzelnen Herrn. Wir unterhalten uns ein wenig, dann muss er auch wieder los. Ein Motorradfahrer ist auch angekommen und hat sich was zu essen gekauft. Auch er schaut nach einem Platz Ausschau. Ich spreche ihn an. Er antwortet auf englisch, das er kein Deutsch spricht. No Problem.

So habe ich nun etwas Gesellschaft von der kradlnden Zunft. Wir essen und unterhalten uns eine ganze Weile und die Zeit verrinnt.

Er will in die Alpen, dorthin wo die schönen Motorradstrecken sind. Ich lade ihn ein, mir zu folgen und auf eine Kaffeepause mit bis zu mir nach Hause zu kommen. Dankend nimmt er an. So lerne ich einen Australier mit dänischem Leihmotorrad auf dem Weg in die Alpen kennen. Mal was ganz anderes.

Wir rollern gemeinsam los und schwupps bin ich schon wieder Tourguide. Schneller geht es immer noch nicht, da der Verkehr immer noch sehr dicht ist. Nochmal Tanken auf der Raststätte Köschinger Forst. Das sollte nun aber bis nach Hause reichen.

Auf der Höhe vom Irschenberg signalisiert mir Jakob, ich solle auf den Parkplatz nach der Raststätte fahren. Ein Fotostopp wie sich herausstellt. Das Motiv ist auch zu schön. Bloß habe ich es schon zu oft gesehen, als das ich noch ein Auge dafür habe.

So gegen 16 Uhr rollern wir bei mir zu Hause auf den Hof. Absteigen, kurz in die Wohnung, die Sitzkissen für die Gartenmöbel auf der Terasse herbeigeholt und dann Kaffee aufgesetzt.

Zwischendurch ruft Eva an, sie macht sich schon Sorgen, weil ich so spät bin und ich mich noch nicht gemeldet habe. Ich kann Sie beruhigen und darauf vorbereiten, dass wir Besuch haben. Jakob und ich ratschen eine ganze Weile und zum Schluss gebe ich Ihm noch drei Tourenvorschläge für Tagesausflüge in die Alpen mit. Rossfeld-Höhenstrasse, Grossglockner-Höhenstrasse und zum Gerlospass mit den Krimmler Wasserfällen.

So gegen 19 Uhr bricht Jakob dann auf. Er fragt noch nach einem Hotel und wir geben ihm zwei Tipps hier in der Nähe. Dann macht es Schwupp und er ist weg.

Nun noch bei allen Freunden und den Eltern anrufen und Bescheid sagen, dass ich heil zu Hause angekommen bin.

Jetzt erst komme ich dazu, das kleine Lasteselchen abzuladen und die Sachen wegzuräumen. Dann noch auf Solobetrieb zurück rüsten, Visierreiniger nachfüllen für Unterwegs, Ölstand kontrollieren und nachfüllen, abschließend noch die Kette fetten und fertig. Geputzt wird an einem anderen Tag.

So ist auch diese Ausfahrt zu einem Treffen vorüber und ich bin mal nicht pitschnass geworden. Ein Wunder.



Treffen-Logo  vom 28. bis 31. August 2008 im Harz im Internationalen Haus Sonnenberg in St. Andreasberg

Prolog

Lange bin ich am Überlegen, ob ich wieder mit dem Autozug, wenigsten teilweise, anreise.

In geplanter Zwischenstopp bei einem Forumsmitglied im Odenwald hat sich leider doch zerschlagen. Es passt halt nicht. Schade.

Tourenplanung mit klassischen Mitteln.

Tourenplanung mit klassischen Mitteln.

Wegen des schlechten Anspringverhaltens des Motors und des doch etwas weit abseits liegenden Entladebahnhofes habe ich nun doch beschlossen, dieses Jahr die gesamte Strecken selbst zu fahren. Auch will ich herausfinden wie die AVON Reifen halten.

Schon seit Tagen bin ich meine Reiseutensilien am zusammensuchen und lege diese bereit fürs Verpacken in Tankrucksack und Hecktasche.

Donnerstag, 28. August 2008 - Anreise erster Teil - bis ins Hessenland

Für heute habe ich mir schon freigenommen. In aller Ruhe zu Ende Packen und das kleine Lasteselchen beladen. Beim Beladen wird noch meine Botschaft gegen das Vergessen an der Hecktasche angebracht. Die Fahne von Tibet. ich will versuchen die Menschen daran zu erinnern, was dort aktuell passiert. Die Berichterstattung in den Medien bereichtet eher zurückhaltend zu den Vorkommnissen in dieser Region. Mal sehen ob ich dazu angesprochen werden.

Vor dem Start - mit Botschaft gegen das Vergessen auf der Hecktasche.

Vor dem Start - mit Botschaft gegen das Vergessen auf der Hecktasche.
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Freitag, 29. August 2008 - Zweiter Teil der Anreise - Von Hessen in den Harz

Zum Mittagessen habe ich mich bei meinen Eltern in Giessen angemeldet. Zeitig bin ich da und parke im Hof. Nach dem Essen plaudern wir noch ein ganze Weile. Dann muss ich aber wieder los.

Über die Autobahn geht es nach Norden. Die Fahrt verläuft ohne besonderheiten. Hin und wieder sind dunkel Wolken zu sehen. Auf der Höhe von Göttingen - sehr dunkle Wolken - zufälliges Treffen auf einem Parkplatz an der Bundesstrasse mit drei anderen Forumsmitgliedern.

Um 20 Uhr ist eine Besprechung des Tagesablaufes und Verteilen von Unterlagen mit der Gruppe geplant . Ein Teilnehmer fehlt. Leider ist der vereinbarte Treffpunkt an der Rezeption abgeschlossen, so suchen wir nach einem Ausweichplatz in einem anderen Gebäude.

Für jedes Fahrzeug habe ich einen Startnummernaufklber anfertigen lassen. Den bekommt jeder Fahrzeugführer ausgehändigt. Zusätzlich noch 2 Memolabels.

Die Startnummer 81.

Die Startnummer 81.

Die Startaufstellung.

Die Startaufstellung.
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Ein angemeldeter Teilnehmer meiner Gruppe fehlt, leider hat er sich nicht bei mir abgemeldet. So suche ich nach Ersatz, dankenswerterweise springt sonyman1976 ein. So bleibt es bei einer Gruppe von zusammen 8 Fahrzeugen und dem Preis für die Führung in Quedlinburg für jeden.

Samstag, 30. August 2008 - Tourguide im Harz - Weltkulturerbestadt Quedlinburg (Die offizielle Internetseite)

Zur Orientierung gibt es hier einen Stadtplan von Quedlinburg

Das älteste Haus in Quedlinburg.

Das älteste Haus in Quedlinburg.
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xxx.

xxx.
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Der historische Marktplatz.

Der historische Marktplatz.
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Blick über die Dächer von Quedlinburg.

Blick über die Dächer von Quedlinburg.
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Wer nicht dabei war und einen kleinen Eindruck von der Stadt haben möchte, kann sich beim SWR zur Serie Schätze der Welt Erbe der Menschheit ein kleines Filmchen zur Stadt ansehen. Die, die dabei waren können in Erinnerungen schwelgen, wenn sie möchten.

Sonntag, 31. August 2008 - Heimreise in einem Rutsch durch einen anderen Teil der Republik

Noch kurz vor der Rückfahrt frage ich Benzin, ob wir zusammen fahren wollen. Aber seine Strecke und mein Zeitplan passen leider nicht zusammen.

Nach einem gemütlichen Frühstück und diversen Verabschiedungen beginne ich das kleine Laseselchen in aller Ruhe zu beladen.

Nun soll es los gehen. Der Motor springt sehr schlecht an. Beim Verlassen des Geländes geht der Motor wieder aus. Nur mit Schwierigkeiten ist er wieder zum Leben zu erwecken. Noch ein wenig mehr und der ADAC hätte helfen müssen.

Im untersten Drehzehlbereich läuft der Motor sehr widerwillig und nimmt schlecht Gas an. Nun läuft der Motor endlich wieder und ich fahre erst mal los. Ob es daran liegt, dass ich gestern abend den Motor eine ganze Weile im Standgas habe leufen lassen, um die Schwimmerkammern etwas zu entleeren ?

Noch im Harz, bevor es auf die Autobahn geht, tanke ich. Auf der Tankstelle treffen ich sonyman1976. Er gönnt sich noch einen Kaffee und eine Zigarette, bevor er weiter zieht. Leider nicht in meine Richtung. Also muss ich alleine fahren. Den Rückweg gestalte ich über Göttingen, Kassel über die A 7 an Fulda vorbei. Vorbei an Würzburg, Nürnberg und München. Jeweils nach 200 Kilometern mache ich eine Tank- und Trinkelpause. Alles in allem werden das etwa 650 Kilometer Rückfahrt.

Ob ich noch einmal Tourguide bei einem FZR-Treffen mache ? Meine derzeitige Einstellung: Eher ein klares "Nein" !

Meinem Empfinden war die Stimmung bei diesem Treffen ganz anders, als bei den vorhergehenden. So wirklich gut gefallen hat es mir nicht. Nun werd ich mir sicher die Frage gefallen lassen müssen, woran ich das festmache. Ich kann es nicht sachen, es ist einfach ein Gefühl. Die Unterkunft war es nicht. Die Verpflegung war es auch nicht. Ich fand das Chili nicht zu scharf - im Gegensatz zu anderen - aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden was das Essen anbelangt.

Ach ja, zur Fahne von Tibet hat mich keiner angesprochen. Traurig, wie ich finde.



Sonntag, 28. September 2008, auf anderen Wegen durchs Berchtesgardener Land.

So richtig weiss ich nicht, wohin ich heute Fahren soll. Ich beschliesse ins Berchtesgardener Land zu fahren. Die immer wiederkehrenden Strecken sind irgendwie langweilig. Also biege ich einfach mal am zum Hintersee ab. Schmale Strassen und tolle Aussichten. So gegen Mittag bin ich dann am See. Das wäre bestimmt auch mal einen Wanderausflug wert.

Ein wenig weiter, bei Ramsau, halte ich an der Einfahrt zur Wimbachklamm. Eine Klamm ist bestimmt auch interessant. Leider ist das hier nur der Parkplatz. Wichtig zu wissen, hier ist eine kostenlose öffentliche Toilette. Selbst die Mautstelle für die Klamm ist nicht in Sicht. Ich schaue mir eine Schautafel an, um mir die Gegebenheiten hier einzuprägen. Auch ein lohnendes Ziel für einen Ausflug um die Klamm zu erwandern.

Auf Nebenstrassen 3. Ordnung zum Hintersee.

Auf Nebenstrassen 3. Ordnung zum Hintersee.
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Blick zum Watzmann - hinten rechts im Bild.

Blick zum Watzmann - hinten rechts im Bild.
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Am Hintersee - Im Hintergrund der Watzmann.

Am Hintersee - Im Hintergrund der Watzmann.
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Am Hintersee mit Blick zum Hohen Göll.

Am Hintersee mit Blick zum Hohen Göll.
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Blick zum Hohen Göll.

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Wenn ich schon mal hier bin schaue ich mir auch noch den Königssee an. Aber kurz vor dem See eine Mautstelle für den Parkplatz. Der ist natürlich gebührenpflichtig. Nur um einen Blick auf den See zu erhaschen. Nö, das ist es mir nicht Wert. Ich fahre weiter.



Sonntag, 5. Oktober 2008, noch eine Herbstausfahrt.

Heute soll ein schöner Tag sei, zumindest gemäß dem Wetterbericht. Früh stehe ich auf um das zu kontrollieren. Es ist empfindlich frisch draußen. So warte ich noch ab. Erst noch ein gemeinsames Frühstück. So zwischen 12:30 und 13 Uhr will ich dann los.

Das Startverhalten bei kaltem Motor wird immer schlechter. Ich muss so lange probieren, bis die Batterie des Fahrzeugs leer ist. Also Fremdstart mit Überbrückungskabel und Autobatterie. Das hilft und nach wenigen weiteren Startversuchen springt der Motor an.

Noch den Helm aufsetzen, Handschuhe an und schon kann es los gehen.

Wohin denn nun ? Gedanken über die Strecke habe ich mir nicht gemacht. Ach egal, erst mal los. Der Motor und die Reifen sind ja eh noch kalt.

In schattigen Lagen ist die Straße feucht. Und an manchen Stellen liegt nasses Laub auf der Straße, besonders in Kurven. Also lieber Vorsicht walten lassen.

Entlang des Sylvensteinstausees wäre sicherlich nett. Also dann. Über Miesbach geht es nach Bad Tölz. Der Verkehr auf den Landstraßen ist recht dicht, muss ich feststellen.

Zwischen Miesbach und Bad Tölz sehe ich einen Motorradfahrer an einer Kreuzung stehen. Es sieht nach Problemen aus. Also drehe ich um, um zu fragen, ob er Hilfe braucht. Es stellt sich heraus, daß nur der Sprit alle ist und auf Reserve geschaltet werden musste. Ein alte 650er Moto Guzzi in klassischem Rot. Wir wechseln noch ein paar Worte, dann fahre ich alleine weiter Richtung Bad Tölz.

In Bad Tölz dann Richtung Lenggries und dem Sylvensteinstaussee abbiegen.

Je näher ich dem Stausee komme um so mehr Traktoren sind auf der Straße. Hinter diesen bilden sich lange Schlangen, die nicht überholt werden können und die wiederum ein Überholen in meiner Fahrtrichtung erschweren. Entlang der Isar fällt die Temperatur merklich ab. Ich spüre es zuerst an den Fingern.

Immer häufiger begegnen mir alte Traktoren. Die machen ein Überholen nun fast unmöglich, bei dem immer dichter werdendem Verkehr in Richtung Achensee. Nur selten ergibt sich eine Lücke zum gefahrlosen Überholen.

Dann am Achensee die Ursache – ein Treffen von Traktoren. Viele dieser alter Stücke sind zu sehen. Sie sind zum Teil mit Wohnanhängern unterwegs. Jeweils zwei oder drei dieser, zum Teil sehr historischen, Fahrzeuge meist zusammen. Die Kennzeichen verraten, daß sie noch ein guten Stück von zu hause weg sind.

Vorbei am Achensee, sind keine Traktoren mehr zu sehen. Aber wirklich schneller komme ich nicht vorran. Also einfach weiter im Touring-Modus.

Auf den Bergen ist der erste Schnee zu sehen. Ich schätze, daß der Schnee bis auf 1000 Höhenmeter herunter schon liegen geblieben ist.

Über den Achenpass geht es auch wieder nur in sehr gemäßigtem Tempo. Was nix schlimmes ist, da es hier schon recht kalt ist.

Zurück fahre ich dann doch durch das Inntal. Dort ist es merklich wärmer. Über Wörgl geht es Richtung Kufstein. Außerdem muss ich zu Zeiten zuhause sein. Es gilt noch den Weg zur Wahlurne zu erledigen.

Dann ein „Nothalt“ in Kufstein an einer Tankstelle. Ich muss unbedingt auf ein Örtchen. Und Tanken dann auch gleich. Hier springt der Motor sofort auf den ersten Druck am Starterknopf an. Komisch. Ist das nun ein Problem am Vergaser oder ist die Batterie defekt ?

Zurück nach Rosenheim will ich Zeit sparen und fahre auf die Autobahn.

Baustelle. Geschwindigkeitsbeschänkung auf 60km/h. Ein Fahrstreifen ist in großen Segementen ausgefräst, rundum mit einer ein bis zwei Zentimeter hohen Stufe.

Ein Krad eines deutschen Herstellers mit Faher und Sozius überholt rechts und fährt mit abenteuerlichem Stil, mehrmals die Standspur schräg nutzend, an mir vorbei.

Nach zwei Autobahnausfahrten habe ich genug davon und verlasse die Autobahn, um über Land nach hause zu fahren.

Immer noch dichter Verkehr. Selbst der Schleichweg über Bad Feilnbach scheint voll zu sein, denn an der Abzweigung in Brannenburg hat sich eine Autoschlange gebildet. Daher fahre ich durch Brannenburg durch, geradeaus weiter nach Rosenheim und weiter heim.

Trotz allem. Ein netter Ausflug bei strahlend blauem Himmel. Ob das noch einmal klappt in diesem Jahr ?



Sonntag, 12. Oktober 2008, das ist wohl die Saisonabschlussrunde.

Wieder springt der Motor mit Hilfe der bordeigenen Batterie nicht an. Das nervt ! Das Startverhalten bei kaltem Motor ist völlig indiskutabel geworden. Wieder muss ich so lange probieren bis die Batterie des Fahrzeugs leer ist. Also wieder Fremdstart mit Überbrückungskabel und Autobatterie. Das hilft und nach wenigen weiteren Startversuchen springt der Motor auch an.

Rosenheim - Schechen - Ein Blick in die Schaufenster eines freundlichen Y* Händlers. Kaum Gebrauchtfahrzeuge zu sehen.

Dann ne R1 hinter mir, ein Opfer. Sie kommt nicht vorbei. In langsamen und schnelle Kurven ist sie nicht mehr zu sehen. Ich mache auf Geraden betont langsam, da kann Sie aufschliessen. Mir kommt der Verdacht des es sich um eine R 125 handelt, aber dafür ist sie doch etwas zu schnell unterwegs.

Vorbei am Chiemsee. Bei dem Motorradtreff am See ist der Parkplatz voll mit Motorrädern. Weiter nach Übersee. Hier auch noch ein Blick ins Schaufenster bei dem Händler wo ich das kleine Lasteselchen gekauft habe. Die gebrauchte YPSE, die ich hier schon gesehen habe, steht immer noch auf dem Hof.

Weiter nach Reit im Winkl. Kössen - Eine BMW, noch ein Opfer - Dichter Ausflugsverkehr, trotzdem überholt der BMW-Fahrer ständig recht gewagt. Auch bei Gegenverkehr. - Im Thierseetal bin ich dann locker an ihm vorbei. - Tanken in Landl - Am Ausgang des Tales eine XJR 1300. Da geht ja ganz schön was mit 2 Personen auf dem Gerät. Ich bin beeindruckt.

Bayrischzell - Die XJR biegt ab ins Sudelfeld. Nicht meine Richtung, weiss ich doch, dass es dort mindestens zwei Baustellen gibt. - Vorbei am Winkerlstüberl und wie so oft, ein voller Parkplatz dort. - Fischbachau - 125er Caviga - Zuviel Gegenverkehr, um die Autos auf der Hausstrecke überholen zu können. - Bad Feilnbach - Wasserwiesen - Rosenheim und ab nach Hause.



Sonntag, 19. Oktober 2008, doch noch ne Saisonabschlussrunde.

Und wieder springt der Motor mit Hilfe der bordeigenen Batterie nicht an. Das nervt mich immer mehr an ! So macht das keinen Spass mehr. Und wieder muss ich so lange probieren bis die Batterie des Fahrzeugs leer ist. Obwohl ich über Nacht und auch noch am frühen Morgen das Batterieladegerät angeschlossen hatte. Die Batterie zeigte kurz nach dem Laden noch eine Spannung von fast 13,9 Volt. Bei den Startversuchen brach die Spannung auf etwa 10 Volt ein. Das ist einfach zu wenig, denke ich. Da hat die Batterie vermutlich einen Knacks. Also wieder Fremdstart mit Überbrückungskabel und Autobatterie. Das hilft und nach weiteren Startversuchen, vermutlich ist inzwischen zuviel Kraftstoff-Luft-Gemisch in den Zylindern, springt der Motor dann auch an.

Die Fahrt geht vom Rosenheim - Wasserwiesen - Bad Feilnbach - Bayrischzell - Thierseetal - Landl - Kufstein - Kiefersfelden - Lizldorf - Bad Feilnbach - Wasserwiesen - zurück nach Rosenheim. Ein kleine Abschlussrunde im Touring-Modus. Die neue Textilhose bewährt sich prima, die Wärmeleistung ist perfekt. Der Wasserdichtigkeitstest bleibt bisher noch offen.

Mit den Startproblemem macht das einfach keinen Spass mehr. Ich beschliesse das kommende Wochenende das Motorrad einzuwintern. Diese Saison ist nun vorbei.



Impressum letzte Aktualisierung: 7. Oktober 2014

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