Rainers kleiner Weltausschnitt

Yamaha YZF 750 R

So kam Pummelchen auf meinen Hof.
So kam Pummelchen auf meinen Hof.

Die frisch Neongelb gepulverten Felgen.
Die frisch Neongelb gepulverten Felgen.

Den dreifarbigen Frontfender und die vordere neongelbe Felge montiert.
Den dreifarbigen Frontfender und die vordere neongelbe Felge montiert.

Yamaha YZF 750 R

Mit braunem Echtleder Sitzpolster.
Mit braunem Echtleder Sitzpolster.

Andere Auspuffbefestigung, Handgriffe und Hebel.
Andere Auspuffbefestigung, Handgriffe und Hebel.

xxx.
Ganz schön viel Gelb.

Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
bauliche Änderungen
Ausfahrten 2009
Ausfahrten 2010
Ausfahrten 2011
Ausfahrten 2012
Ausfahrten 2013
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Literatur und Medien Tipps 


Pünktlicher Saisonstart

Freitag, 1. April, 2014 Pummelchen nach Motorwechsel

Mal wieder ein pünktlicher Saisonstart, wenn er auch mit gebremster Leistung stattfindet. Der instandgesetze Motor muss erst noch eingefahren werden, bevor viel mehr Leistung abgefordert werden kann. Schließlich soll er ja eine ganze Weile halten. Also erst mal nur mit maximal 5.000 Umdrehungen pro Minute den Motor zur Leistungsabgabe bewegen. Das sind dann im höchsten Gang ca. 100km/h. Hat auch was für sich, zum Saisonbeginn. Langsam wieder einfahren ist auch für den Fahrer eine gute Vorgehensweise.



Ostersonntag, 20. April 2014, erste Einfahrphase nach 1000km beendet

Diese 1.000 Kilometer waren eine interessante Erfahrung. Mit wenig Leistung doch züging unterwegs zu sein. Andererseits waren es sehr wenig andere Fahrzeuge, die mich auf diesen Strecken überholt haben. Nun steht ein Ölwechsel zusammen mit dem Ölfilter an, um das "Einfahröl" gegen frisches Öl zu tauschen.



Ostermontag, 21. April 2014, nochmal ne Testfahrt

Samstag, 27. September 2014, Tagestour zum Großklockner

Früh aufstehen, damit ich viel Zeit habe für die Tätigkeiten am Morgen ohne zu hetzen und um zeitig loszukommen. Der Weg den ich mir für heute ausgesucht habe ist zeitlich gesehen lang. Nachdem alles erledigt ist unter anderem Morgentoilette und das Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee, geht es los. Zunächst geht es über die Autobahn bis Kufstein um dort erst noch einmal preiswert zu tanken.

Weiter geht es Richtung St. Johann. Etwas vor St. Johann biege ich rechts ab um über Seitenstraßen nach Kitzbühel zu kommen. Dieser Weg ist zum einen eine kleine Abkürzung, zu anderen macht dieser Weg mehr Spaß, wie auf der österreichischen Bundesstraße in Kolonne weiter zu rollen. Von Kitzbühel aus geht es weiter über den Pass Thurn (1.274 m) nach Mittersill. Hier im Kreisel bei der Tankstelle nicht zu den Krimmler Wasserfällen abbiegen, sondern weiter in Richtung Felbertauernstraße weiter. Ab Ortsende nimmt der Verkehr auf dieser, wichtigen Verbindungsstraße, dramatisch ab. Fast habe ich die Straße für mich alleine.

Vorm Tunnel.

Vorm Tunnel.
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Vorm Felbertauerntunnel halte ich an, um das obligatorische Foto mit Pummelchen zu machen. Frisch ist es hier und langen Tunnel ist es sicher noch kühler. Also ziehe ich meine alte Textiljacke über die Lederkombi. Richtige Entscheidung, denn trotz Seidenunterbekleidung unter der Lederkombi, ist die Kühle im Tunnel deutlich wahrzunehmen. Nach der gefühlt ewig dauernden Durchfahrt von etwa 5 Kilometern Länge, am anderen Ende des Tunnels die Mautstelle. 10 Euro sind um 11:56 Uhr zu entrichten. Dafür gibt es auch einen Aufkleber dazu. Sogar Bargeldlos kann man bezahlen. Wenn man will. Zum Glück habe ich den Betrag passend in bar. Hier ist es wieder warm da die Sonne intensiv scheint. Also die Textiljacke wieder ausziehen. Und schon geht es weiter. Umleitung wegen einer großen Baustelle. So passt mein Roadbook leider nicht mehr. Mal sehen, wann ich meine geplante Strecke wieder antreffe. Es dauert ein wenig, dann kann ich mich an einzelne Stellen von meiner Tour hierher in 2003 wieder erinnern. Beschaulich geht es weiter bis zum Ortseingang von Lienz. Hier erst mal Tanken und aufs stille Örtchen. Über den Pass will ich mit vollem Tank, da es dort ganz sicher keine Möglichkeit gibt, Kraftstoff nachzufassen. Nach Lienz geht es dann merklich bergauf.

Kurz nach Heiligenblut.

Kurz nach Heiligenblut.
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Zwei andere Kradler lasse ich nach dem offiziellem Beginn der 47,8 km langen Großglockner Hochalpenstraße bei Heiligenblut auf dem Weg zur Mautstelle vorbei. Das Bremslicht des R-Modells von Yamaha ist dauerhaft an. Etwas irritierend. Weg kommt er nicht wirklich. Ein versuchter Powerwheely kommt nicht zustande. Entweder zu wenig Leistung oder es fehlt an Übung. Am der Mautstelle spreche ich Ihn wegen des Bremslichtes an. Der Fahrer aus Slowenien meint gelassen das sein so weil der Bremslichtschalter irgendwie nicht richtig funktioniert. An der Mautstelle sind hier inzwischen 24 Euro zu entrichten. Modernes Raubrittertum. Mit der Dame im Kassierer Häuschen wechsle ich so um 13:30 Uhr ein paar freundliche Worte, war ich das letzte Mal in 2003 hier oben. Sie macht mich auf eine Automobilausstellung aufmerksam, die im oder beim Franz-Josefs-Haus zu sehen sei. Zusammen mit dem Kassenbon gibt es auch hier einen Aufkleber.

Dann geht es los. Es wird immer steiler und je höher ich auf der hochalpinen Gebirgsstraße komme, umso mehr merke ich, dass der Vergaser die Befüllung mit einem zündfähigen Gemisch für den Motor von Pummelchen immer schwieriger hinbekommt. Besonders im Leerlauf ist dies deutlich zu merken. An einem Wasserfall direkt neben der Straße halte ich an. Auf dem kleinen Parkplatz ein anderer Motorradfahrer der mit Stativ vor dem Wasserfall wohl Langzeitbelichtungen macht. Wir plaudern kurz zum Thema Fotografieren, zum Wetter und zum spazieren fahren in dieser Saison.

Wasserfall.

Wasserfall.
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Dann rolle ich weiter in Richtung Franz-Josefs-Haus (2.363m) auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Oben angekommen tobt hier schon das touristische Leben. Wieder bin ich erschrocken über den sich immer weiter zurückziehenden Gletscher. Mal sehen, ob man das auch auf meinen Fotos von heute und aus 2003 erkennen kann. Lange bleibe ich nicht hier.

auf dem Weg zum Hochtor.

Auf dem Weg zum Hochtor.
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Auf dem Weg zurück zum Abzweig zum Hochtor halte ich nochmal an, um nachzuschauen ob ich Glück habe und ein paar Murmeltiere sehen kann. Leider nicht. Da hätte ich wohl ein Fernglas mitnehmen sollen. Kalt ist es hier auf der Höhe in der Sonne nicht. Ganz im Gegenteil. Zurück am Kreisel biege ich ab In Richtung Deutschland, ist hier so ausgeschildert, um zum Hochtor zu kommen. Das ist die höchste Stelle hier, die man erfahren kann. Am Hochtor (2.504m) der unbedingte Fotostopp. Leider ist mein Wunschmotiv nicht ohne Autos zu bekommen. Schade. Wieder ein Grund, nochmal hierher zurückzukehren. Ein Radfahrer kommt schnaufend der Berg hinauf und auf mich zu. Stehe ich im Weg? Er hatte seinen Rucksack hier liegen gelassen. Oh weh, er ist ganz schön außer Puste. Worte zu wechseln gestaltet sich daher, auch aus fremdsprachlicher Sicht, als schwierig. Vor der Brust trägt er mit einem Gurtsystem eine kleine Videokamera. Interessante Lösung, Aber für mich und Pummelchen eher nicht zu nutzen. Da ist dann immer der Tankrucksack im Weg und im Bild. In dem Andenkenladen erstehe ich noch einen Aufnäher der Großglockner Hochalpenstraße. Nochmal zurück an den Tankrucksack, da ich meine Geldbörse vergessen hatte.

Kurz nach Heiligenblut.

Kurz nach Heiligenblut.
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Und langsam mache ich mich dann auf den weiteren Weg, denn eine Temperaturanzeige deutet einen deutlichen Temperaturrückgang an. Noch hat es 8-9 Grad plus. Nun geht es meist bergab. Am Fuscher Törl (2.428 m ü. A.) halte ich nicht an. Da ist mir zu viel Betrieb. Obwohl der Nebel oder sind es Wolken an den Gipfeln hier interessante Motive sind. Hier möchte ich auch mal mit dem Auto, der großen Fotoausrüstung und viel mehr Zeit hin. Weiter geht es bergab. Interessant die Hinweisschilder an der Strecke, die Bremsen an den Fahrzeugen zu überprüfen. Das gilt bestimmt auch für die Radfahrer, die hier auf der Strecke zu sehen sind.

Eigentlich wollte ich eine andere Strecke zurück fahren, aber in irgendeinem Kreisel bei Zell am See und Kaprun muss ich wohl die falsche Ausfahrt genommen haben. So fahre ich einfach weiter Richtung Mittersill um den gleichen Weg über den Pass Thurn zu nehmen wie auf der Hinfahrt. War zwar so nicht geplant, ist aber auch nichts schlimmes. Wieder in Kufstein nochmal günstig Tanken. An der gleichen Tankstelle wie heute morgen. Eigentlich wäre eine Tankstelle näher an zuhause auch im Thierseetal, aber ich fürchte das der Kraftstoff schon knapp ist. Wie sich dann zeigt war meine Befürchtung unbegründet, denn von Kufstein bis zur Tankstelle bei Landl waren es weniger wie 5 Kilometer. Auf dem weiteren Rückweg entscheide ich mich noch auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen zum ehemaligen Café Kotz ins Sudelfeld zu fahren. Das Wetter spielt noch mit und eine solche kleine Pause wäre bestimmt nicht schlecht. Leider kann ich nicht über Oberaudorf nach Hause fahren, da dieser Streckenabschnitt wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Auf dem Parkplatz ist um diese späte Zeit, für diesen Ort, nicht mehr viel los. Als besonderes Schmakerl eine Gilera Saturno 500 Bialbero in Rot wie aus dem Laden. Der Besitzer erzählt, sie hat erst ca 1.200km auf der Uhr. Die Wolken zeigen ein besorgniserregendes Bild. Da mache ich mich doch lieber zügig auf den weiteren Heimweg. So komme ich noch trocken und im Hellen daheim an. Ein schöner Ausflug. Und in diesem Jahr der erste und wahrscheinlich auch der letzte Tagesausflug mit Pummelchen.



Impressum letzte Aktualisierung: 7. Februar 2015

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