Rainers kleiner Weltausschnitt

Reisebeschreibung

Kenia - Safari-Höhepunkte und Indischer Ozean Sonderschriftart im Downloadbereich. Landesfahne
vom 22. Juli 2012 bis 4. August 2012
Inhaltsverzeichnis

Prolog Reisevorbereitungen.
Sonntag, 22. Juli 2012 Hainstadt - Frankfurt Airport - Bole International Airport (Addis Abbeba) - Jomo Kenyatta International Airport (Nairobi)
Montag, 23. Juli 2012 Ankommen in Afrika und Lynn im African Fund for Endangered Wildlife kennenlernen.
Dienstag, 24. Juli 2012 Breitmaulnashörner am Lake Nakuru.
Mittwoch 25. Juli 2012 Maasai Mara und eine Geburtstagsfeier.
Donnerstag, 26. Juli 2012 Am Mara Fluss in der Maasai Mara.
Freitag, 27. Juli 2012 Eine Schule bei einem Maasai Dorf und Nachtleben in Nairobi.
Samstag, 28. Juli 2012 Im Amboseli Nationalpark, der Kilimadscharo versteckt sich hinter den Wolken.
Sonntag, 29. Juli 2012 Abscheid vom Amboseli und über ein Lavafeld nach Tsavo West.
Montag, 30. Juli 2012 Frühmorgens noch Tsavo, am frühen Abend schon Mombasa.
Dienstag, 31. Juli 2012 Noch einen Geburtstag in Afrika feiern.
Mittwoch, 1. August 2012 Ein Fauli Tag.
Donnerstag, 2. August 2012 Noch einen Tag entspannen am indischen Ozean.
Freitag, 3. August 2012 Die Rückreise beginnt vom Moi International Airport über den Bole International Airport.
Samstag, 4. August 2012 Weiter vom Bole International Airport zum Frankfurt Airport und nach Hause.
Epilog Was nach der Reise noch alles passierte.
Literatur und Medien Tipps 


Prolog - Reisevorbereitungen

Freitag, 20 Juli 2012 – Erste Vorbereitungen und Einpacken.

Ausrüstung und Bekleidung bereitgelegt. Pinky und die neue große Reisetasche packen. Zwischendurch immer mal mit der Gepäckwaage das Gewicht kontrollieren. Das Gepäcklimit wird deutlich unterschritten. Die Trinkflaschen aus Aluminium eines bekannten Schweizer Herstellers werden diesmal nicht mitgenommen. Auch mein Trinksystem für den Rucksack bleibt zuhause. Auf ein Stativ verzichte ich auch. Dafür kommt ein großer Bohnensack ohne Befüllung mit. Den habe ich mir nach meinen Wünschen anfertigen lassen.

Samstag, 21. Juli 2012 – Anreise nach Hessen

Den Wanderrucksack mit der Fotoausrüstung habe ich erst heute fertig gepackt. Wir haben eine Stunde länger geschlafen als geplant und sind daher später losgefahren. Dichter Reiseverkehr auf der Autobahn Richtung Norden. Sooft es geht wird der Tempomat bei 120km/h aktiviert. Unterwegs sind viele alte Motorräder einer italienischen Marke zu sehen. Ob die zu einem Treffen fahren?

Gegen 18 Uhr sind wir in Hainstadt. Ausladen und einen Parkplatz suchen. Kein Platz, der mir als längerfristiger Abstellplatz für zwei Wochen gefällt. Später schaue ich nochmal nach einem anderen Platz und stelle das Auto an einer anderen Stelle ab. Dabei entdecke ich große Roststellen am Endschalldämpfer. Abends um halb Zehn Uhr als Ausklang des Tages noch ein Stück Apfelkuchen mit Streusel und dazu ein dunkles Bier. Starke Kombination.



Sonntag, 22. Juli 2012, Hainstadt - Frankfurt Airport - Bole International Airport (Addis Abbeba) - Jomo Kenyatta International Airport (Nairobi)

In der Nacht habe ich nicht gut geschlafen. Der Keil am Kopfende des Bettes hat mich gestört. Leichtes Halsweh deutet sich an. Zum Frühstück gibt es eine Tablette als Prophylaxe gegen Malaria. Die Schlüssel von Wohnung und Auto zusammen mit den Fahrzeugpapieren bleiben hier. Eine Taschenlampe packe ich noch um in Pinky. Eine Reserve der Malariaprophylaxe Tabletten verstaue ich in der Innentasche der Reisetasche, die im "Basislager" in Deutschland bleibt. Auf der Terrasse gibt es noch ein Stück Apfelkuchen mit Streusel. Zwar scheint die Sonne, aber es ist kühl im Freien auf der Terrasse. Wieder ein Bier dazu ist keine gute Idee, wegen des Harndranges in der Nacht. Im Flieger ist das nicht so komfortabel.

Der bestellte Abholdienst zum Flughafen Frankfurt ist pünktlich um 18 Uhr da.

Meine Checkliste für die Ankunft in Nairobi:

Um 21:30 Uhr geht es an Bord. Unsere Sitzplätze wurden bereits auf meinen Wunsch hin vom Reiseveranstalter gebucht. Unsere Mitreisenden haben wir an der Flugunterlagentasche des Reiseveranstalters erkannt. Wir haben sie angesprochen und uns schon mal bekannt gemacht. Nach dem Einsteigen in den Flieger haben wir uns erst mal aus den Augen verloren. Es sind viele Kinder an Bord des Fliegers. Meinen Rucksack mit dem großen Objektiv und die Kameras sind gut in einem Gepäckstauraum über unseren Köpfen untergebracht. Den haben wir während des Fluges bis Addis Abbeba ganz für unsere Sachen alleine. Prima. Es ist kühl im Flieger. Halstuch, Tarnschal und Fleece Jacke zieh ich mal besser an. Eine Erkältung brauche ich nicht auf der Reise. Mein Reisetagebuch lege ich mir zurecht, damit ich nicht wieder so viel nachtragen muss. Die Reisenden vor uns senken ihre Rückenlehnen ohne Rücksichtnahme auf uns nach hinten. Ein Kopfhörer für das Videoprogramm ist nicht am Platz. Beim Verteilen der Kopfhörer hab ich nicht aufgepasst und leider keinen erhalten. Wir fliegen auf einer Reiseflughöhe von 37.000 Fuß bei starkem Gegenwind. Der bläst uns mit etwa 50km/h entgegen. Schlafen ist für mich nicht wirklich möglich. Meine Augen brennen. Die Zeitverschiebung von einer Stunde stelle ich an meiner Armbanduhr noch vor der Ankunft in Addis Abbeba ein.



Montag, 23. Juli 2012, Ankommen in Afrika und Lynn im African Fund for Endangered Wildlife kennenlernen.

Einreisekärtchen für Äthiopien brauchen wir nicht, da wir ja weiter nach Kenia wollen. In Addis Abbeba, auf dem Bole International Airport, regnet es bei unserer Ankunft. Draußen hat es bloß 16 Grad Celcius. Wir lassen uns Zeit mit dem Aussteigen, andere Reisende können nicht schnell genug aus dem Flieger herauskommen.

Bole International Airport - Addis Abbeba - 16 Grad Celcius - Regen.

Bole International Airport - Addis Abbeba - 16 Grad Celcius - Regen.
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Drei Stunden geplante Wartezeit hier. Wir verlassen die Transitzone, um etwas trinken zu können. In einem Cafe im Flughafen nehme ich eine Tasse schwarzen Tee mit Zucker. Der macht warm. Um weiter zu fliegen wieder durch den Sicherheitscheck zum Gate Nummer Sieben. Wieder mal Schuhe und Gürtel ablegen. Wieder warten. Nach dem Einsteigen ins Flugzeug sitzt ein Herr in der Dreierreihe neben mir. Er schiebt mir immer wieder mal seinen Ellbogen in meine linke Seite. Zum Essen, schon wieder Essen, gibt es Huhn in pikanter Sauce. Mal was halbwegs leckeres. Der Rest des Fluges verläuft ohne nennenswerte Ereignisse. Nach ungefähr eindreiviertel Stunden landen wir in Nairobi.

Wir steigen über ein Treppe am Flieger aus und laufen über das Vorfeld ins Flughafengebäude des Jomo Kenyatta International Airport. Erste Verwirrung stiftet der beidseitige Richtungspfeil, der zum Schalter für die Einreiseformalitäten und zur Gepäckausgabe weist. Da erinnere ich mich, dass das Flughafengebäude rund ist. Also los. Aber erst der übliche entspannende Toilettengang nach einem Flug. Vor den Einreiseformalitäten noch 50 Euro in kenianische Schilling an einem Bankschalter tauschen. Bei Gate Elf ist der Schalter für die Einreise nach Kenia. Nach Vorlage des Reisepasses, dem zuvor ausgefüllten Formular und den 50 USD Gebühr ist alles kein Problem. Mit einer Digitalkamera auf einem Schwanenhalsstativ wird ein Gesichtsfoto von mir angefertigt und meine Fingerabdrücke der rechten Hand werden mit einem Scanner genommen. Ders Scanner scheint zu streiken. Es klappt nicht. Trotzdem erhalte ich problemlos mein Visum für Kenia. Vorbei am Schalter sehe, ich wie an dem PC das Startbild des Betriebssystems zu sehen ist. Scheinbar ist der Rechner abgestürzt. Glück gehabt. Am Gepäckband sind unsere Taschen auch schon da. Schnell sind diese aufgenommen und wir gehen zum Ausgang. Hinter dem Ausgang erwartet uns eine Dame des örtlichen Reiseveranstalters. Eine unter vielen Abholern mit irgendwelchen Schildern, die den Reisenden das Auffinden ihres Ansprechpartners erleichtern sollen. Nach einer ersten kurzen Begrüßung warten wir im Flughafengebäude auf Sandra und Mark, unsere beiden Mitreisenden. Nachdem wir an unserem Minibus angekommen sind, muss Marc nochmal los, um Geld umzutauschen. Beim Einsteigen in unseren Minibus stoße ich mir derbe meinen Kopf und bekomme Kopfweh. Beim Warten auf Marc unterhalten wir uns mit unseren Fahrer und Reiseleiter Apala. Nun erst zu einem Einkaufszentrum, um die nötigsten Einkäufe zu machen. Zusammen kostet das alles 2000 Kenianische Schilling. In dem Supermarkt ist unglaublich viel zu haben. Ich denke mir, dass hier nicht alle aus der Bevölkerung einkaufen gehen können.

Nach der Einkaufspause geht es weiter über die Legata Road und Magadi Road parallel zum Nairobi National Park. Der Park besteht direkt neben dem urbanen Gebiet der Stadt. Trotz doppeltem Zaun, kommt es hier immer wieder zu Konflikten zwischen den Wildtieren und der Bevölkerung dieser Großstadt. Meist zu Lasten der Wildtiere. Es ist viel Verkehr auf der Straße. Wir passieren eine große Baustelle.

Nun geht es zu den Rothschild-Giraffen. Eine Art, von denen es weltweit nur noch etwa 500 Tiere gibt. Wir besuchen den African Fund for Endangered Wildlife im Stadtteil Langata, eine Giraffenfarm. Die älteste Giraffe hier ist Lynn. Sie ist 16 Jahre alt. Zwei Jungtiere sind auch dabei. Die Giraffen fressen Pellets aus den Händen der Besucher. Einige Besucher lassen sich die Pellets von der Zunge der Giraffe aus dem Mund nehmen. Nee, das brauche ich nicht. Schildkröten sind auch in dieser Einrichtung zu finden. Der Andenkenladen bietet nichts, was sich zu kaufen lohnt. Die ersten Fotos in großer Zahl werden von mir gemacht. Auch ein erstes Video mit der Kamera versuche ich, um die Schluckbewegungen beim Trinken von Lynn zu dokumentieren. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.

African Fund for Endangered Wildlife Kenya auch Giraffe Centre genannt.

African Fund for Endangered Wildlife Kenya auch Giraffe Centre genannt.
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Die Koordinaten und Höhe (1.773 m).

Die Koordinaten und Höhe (1.773 m).
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Lynn - 16 Jahre alt - die älteste Rothschild-Giraffe in dieser Einrichtung.

Lynn - 16 Jahre alt - die älteste Rothschild-Giraffe in dieser Einrichtung.
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Die linke Flanke von Lynn.

Die linke Flanke von Lynn.
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Lynn lässt sich gern von Menschen mit Leckereien versorgen.

Lynn lässt sich gern von Menschen mit Leckereien versorgen.
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Das Lieblingsfutter von Giraffen - Akazienblüten.

Das Lieblingsfutter von Giraffen - Akazienblüten.
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Gegen 16:30 Uhr fahren wir zurück ins Zentrum von Nairobi. Rush Hour. Nairobi hat etwa 2,7 Millionen Einwohner, da kann man sich leicht vorstellen, was auf den Straßen los ist. Linksverkehr, wie auch in Tansania. Auch hier scheint es nur ein grober Anhalt zu sein. Im Sentrim Hotel Boulevard Nairobi erst mal einchecken. Eine Kopie der Reisepässe wird dabei angefertigt. Wir bekommen ein Zimmer mit Blick auf den Garten des Hauses. Nun endlich Duschen. Nach so vielen Stunden Reisezeit eine Wohltat. Nur ein wenig auspacken, da wir morgen das gesamte Gepäck mitnehmen werden. Das hatten wir unter uns Vieren schon ausgemacht und unser Reiseleiter und Fahrer Apala hat das auch so angekündigt. Der Gedanke etwas von der Ausrüstung hier zurückzulassen ist damit vom Tisch.

Wir treffen uns zum Abendessen und ich bestelle mir eine leckere Tomatensuppe mit Croutons. Als Hauptgang nehme ich ein Pfeffersteak mit frischem Gemüse und Pommes. Auch sehr gut. Dazu trinke ich Mineralwasser. Immer noch habe ich Kopfweh von meinem blutig angestoßenen Kopf.



Dienstag, 24. Juli 2012 - Breitmaulnashörner am Lake Nakuru.

Um 5 Uhr morgens wecken. Körperpflege. Da wenig einzupacken ist, sind wir sehr schnell fertig und gehen zum Frühstück. Den Kaffee meide ich. Der Tee wird schnell bitter, wenn der Teebeutel nicht rechtzeitig aus der Tasse genommen wird. Das hilft auch Zucker und Zitrone nichts mehr. Geboten wird unter anderem Rührei, gebratener Schinken, gegrillte Tomaten, Brot, gesalzene Butter, Pancake, einer Sorte Käse, eine Sorte Wurst und Erdbeermarmelade. Vor der Abfahrt noch aufs stille Örtchen. Schnell die Reisetaschen verschlossen und an der Rezeption abgestellt. Einladen und schon geht es gegen 8 Uhr los. Wir verlassen Nairobi. Wieder Stau auf den Hauptverkehrsstraßen. Für ein Sanitätsfahrzeug kann keine Gasse freigemacht werden. Ob das an den extrem hohen Bordsteinkanten liegt? Der Krankenwagen fährt zurück, um sich einen anderen Weg zu suchen. So ist das hier eben. Es geht zunächst über die nationale Fernstrasse B3, später über die Fernstrasse A104 Richtung Nordwesten. Erste Pause auf etwa 2200 Höhenmetern, an einer Kante des ostafrikanischen Grabenbruches. An dem Aussichtspunkt natürlich auch ein Andenkenladen. Und sofort werden Waren feil geboten. Erst nach einem „Striktly No, Thank You“ ist Ruhe. Mit einer meiner Kameras gibt es Probleme. Der Autofokus kann mit dem 18-270mm Objektiv nicht scharfstellen. Die Ursache ist mir unklar. Im weiteren Verlauf der Reise wächst der Verdacht, dass es am Licht hier liegt, denn es ist bewölkt und sehr diesig. Mit der anderen Kamera, dem 18-200mm und dem 10-24mm Weitwinkelobjektiv habe ich keine Probleme. Das Ganze bringt mich sehr zu Nachdenken. Was kann das wohl sein?

Der Garten vom Hotel in Nairobi.

Der Garten vom Hotel in Nairobi.
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Im Stau in Nairobi.

Im Stau in Nairobi.
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Noch mehr Stau in Nairobi. Aber ohne uns.

Noch mehr Stau in Nairobi. Aber ohne uns.
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Am Rand des ostafrikanischen Grabens.

Am Rand des ostafrikanischen Grabens.
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Der afrikanische Graben - einfach erklärt.

Der afrikanische Graben - einfach erklärt.
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Nach dieser Rast fahren wir in einem Rutsch weiter bis zum Nderit Gate des Lake Nakuru National Park. Hier wieder die üblichen Formalitäten die Apala erledigt. Da wir recht früh sind und die Lake Nakuru Lodge nur wenige 100 Meter vom Tor entfernt ist, machen wir eine kleine Pirschfahrt vor dem Einchecken in der Unterkunft. Wenige 100 Meter entfernt vom Gate die ersten drei Breitmaulnashörner in Sicht. Ganz schön weit weg.

Ein grosses Pavianmännchen im Garten der Lake Nakuru Lodge.

Ein grosses Pavianmännchen im Garten der Lake Nakuru Lodge.
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Zebra - Einfaches Portrait.

Zebra - Einfaches Portrait.
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Büffel am Seeufer des Lake Nakuru im hohen Gras.

Büffel am Seeufer des Lake Nakuru im hohen Gras.
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Breitmaulnashorn von links im Regen.

Breitmaulnashorn von links im Regen.
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Breitmaulnashorn von rechts im Regen.

Breitmaulnashorn von rechts im Regen.
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Das Jungtier der Breitmaulnashornfamilie.

Das Jungtier der Breitmaulnashornfamilie.
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Der heutige Höhepunkt ist die Sichtung des Breitmaulnashorn Jungtieres zusammen mit zwei Alttieren. Zu Beginn der Sichtung waren wir mit unserem Fahrzeug die einzigen bei den Tieren. Nach kurzer Zeit jedoch, waren die Nashörner von Autos regelrecht umlagert. Trotzdem blieben die Tiere erstaunlich ruhig. Überquerten den Weg und verschwanden im Unterholz.

Die beiden Alttiere.

Die beiden Alttiere.
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Der Kleene von vorne.

Der "Kleene" von vorne.
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>Ganz nah am dran.

Ganz nah am dran.
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>Mutter und Kind.

Mutter und Kind.
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Och Mama, muss das wirklich sein?

Och Mama, muss das wirklich sein?
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Ausblick vom Baboon Cliff Lookout.

Ausblick vom Baboon Cliff Lookout.
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^Mantelpavian ganz nah - Portrait.

Mantelpavian ganz nah - Portrait.
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Mittwoch, 25. Juli 2012, Maasai Mara und eine Geburtstagsfeier.

Ich hatte eine schlimme Nacht. Das Dhal des Abendessens und die Migräne haben mich so sehr gequält, dass ich am Zweifeln bin, heute überhaupt mitfahren zu können. Um 5:00 Uhr Wecken. Kalt war es in dieser Unterkunft. Saukalt. Auch funktionierte die Toilettenspülung nicht richtig. Warmes Wasser zum Duschen gab es auch nicht wirklich.

Wir überlegen ob wir morgen in der Maasai Mara eine Pirschfahrt am frühen Morgen und eine am Abend machen. So könnten wir Mittags in der Lodge Pause machen. Oder doch eine Pirschfahrt über den ganzen Tag? Mein Wunsch ist eine Pirschfahrt über den ganzen Tag an den Mara Fluß. Wir entscheiden uns gemeinsam für den Tagesausflug mit Picknick am Mara Fluß.

Beute machen am Parkplatz der Lake Nakuru Lodge.

Beute machen am Parkplatz der Lake Nakuru Lodge.
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Beute machen.

Eintrittskarte in die Maasai Mara.

Hohes Grass verdeckt den Elefanten fast bis auf Augenhöhe.

Hohes Grass verdeckt den Elefanten fast bis auf Augenhöhe.
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Ich bin ein grosser kleiner Elefant.

Ich bin ein grosser kleiner Elefant.
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Wir entdecken zwei Hyänen und eine Elefantengruppe mit Jungtier. Beide Gruppen nähern sich aneinander an und kommen auch auf uns zu. Eine der beiden Hyänen ist eine werdende Mama. Ihr dicker Bauch ist nicht zu übersehen. Das Hyänenmännchen kommt den Elefanten zu nahe. Mit viel Trompeten und aufgestellten Ohren vertreiben die Elefanten die Hyäne.

Stress mit Nachbar Hyänenpapa.

Stress mit Nachbar Hyänenpapa.
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Anschleichen durch hohe Grass.

Anschleichen durch hohe Grass.
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Löwin.

Löwin.
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Löwin.

Löwin.
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Löwin.

Diese berndsteinfarbenen Augen der Löwin.
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Beim Geburtstagsdinner in der Wildnis der Maasai Mara plaudern wir mit Apala über alles Mögliche. Über den Film „Hatari!“ und „Serengeti darf nicht sterben“. Über unsere Reisen und Erlebnisse. In der Nähe der Unterkunft wurde eine kleine Bar in der Wildnis aufgebaut. Verkostet an geistigen Getränken wird Amarula, Gin Tonic und Martini Rosso.



Donnerstag, 26. Juli 2012, Am Mara Fluss in der Maasai Mara.

Wie immer früh wecken um 5:30 Uhr. Mir geht es schlecht. Mein Magen und mein Kopf rebellieren immer noch. Zum Frühstück einen Früchtetee. Die Teebeutel haben wir von zuhause mitgebracht und dazu noch ein Glas Wasser für meine Tropfen. Später, im Laufe des Tages, beruhigt sich mein Magen und Darmtrakt. Um 8 Uhr geht es los zur ganztägigen Pirschfahrt an den Mara Fluß. Erst nochmal durch das Sekenani Gate ins Dorf, um an einem Reifen unseres Minibusses den Luftdruck nachfüllen zu lassen. Sobald man hier anhält, umringen Maasai Frauen das Fahrzeug, um Schmuck und andere Dinge zu verkaufen. Ignorieren hilft. Nach der Luftdruckkontrolle fahren wir quer durch das ärmliche Dorf in die Maasai Mara. Wenig nach den letzten Häusern schon die ersten Wildtiere. Wir treffen auf eine große Gruppe Elen- und Leier-Antilopen. Zebras und Springböcke sind auch dabei. Ein Zebra hat eine Verletzung am Huf. Die Natur wird das ganz sicher auf ihre Art regeln. Weiter über allerlei Wege in unterschiedlicher Feldwegqualität. Auch mal querfeldein, das ist in der Maasai Mara erstaunlicherweise erlaubt. Die Weite hier ist unbeschreiblich und sehr beeindruckend. Unterwegs, bei einem größeren Gebüsch, soll sich ein Leopard verstecken. Wir bekommen nichts von ihm zu sehen und fahren weiter.

Schirmakazie mit Antilopen

Schirmakazie mit Antilopen
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Giraffen auf Patrouille.

Giraffen auf Patrouille.
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Elefanten ganz nah am Minibus.

Elefanten ganz nah am Minibus.
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Der Elefant kommt direkt auf uns zu.

Der Elefant kommt direkt auf uns zu.
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Elefant im hohen Gras - Portrait.

Elefant im hohen Gras - Portrait.
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Der Mara Fluss.

Der Mara Fluss.
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Eines von vielen den Flusspferden hier im Mara Fluss.

Eines von den vielen Flusspferden hier im Mara Fluss.
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Picknick unter einer Schirmakazie in der Weite der Maasai Mara. Keine Zäune oder dergleichen sind zu sehen. Keine 200 Meter von dem Picknickplatz zieht ein großer Elefantenbulle vorbei. Unweit von hier ist die Grenze zu Tansania. Zu erkennen ist die Grenze nur durch einen Grenzstein. Später kommen wir noch an dem Grenzstein vorbei.

Später kommen wir an eine Gruppe Elefanten unglaublich nahe ran. Drei kleinere Jungtiere sind auch in der kleinen Herde. Apala lässt den Minibus ohne Motor den Weg sehr langsam hinunterrollen, um die Tier nicht zu stören. So nah. Das Grummeln der Tiere ist deutlich zu hören. Wir sind fast sprachlos, so sind wir beeindruckt von diesem Erlebnis.

Picknick in der Maasai Mara, nahe der Grenze zu Tansania.

Picknick in der Maasai Mara, nahe der Grenze zu Tansania.
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600.000 Weissbartgnus.

600.000 Weissbartgnus.
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Weissbartgnus und Schirmakazie.

Weissbartgnus und Schirmakazie.
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Eine kleine Gruppe Weissbartgnus.

Eine kleine Gruppe Weissbartgnus.
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Wenige Meter Abstand.

Wenige Meter Abstand.
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Freitag, 27. Juli 2012, Eine Schule bei einem Maasai Dorf und Nachtleben in Nairobi.

Unser Zelt in der Maasai Mara.

Unser Zelt in der Maasai Mara.
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Wecken heute mal um 7:30 Uhr. Nach dem Frühstück werden wir nach einer halben Stunde Fahrt in einem Maasai Dorf sein. Hoffentlich wird das keine Verkaufsveranstaltung. Der Dorfälteste empfängt uns. Wir gehen in eine der Hütten. Es ist warm hier. Im Gegensatz zu den niedrigen Temperaturen draussen. Bei warmen Kohlen des Feuers und dem spärlichen Licht eines Kerosin Lämpchens hören wir Geschichten von den Maasai. In einer solchen Hütte leben zwei Erwachsene, die Kinder und die noch kleinen Kälber aus der Rinderherde der Familie.

Im Freien, auf dem Dorfplatz, zeigen uns drei junge Männer wie man Feuer macht. Wir zwei weißen Männer versuchen es auch. Bei mir klappt es ganz gut. Der Dorfälteste würde gern sein Messer gegen das meine tauschen. Ich lehne höflich dankend ab. Die Frauen des Dorfes führen einen Begrüßungsgesang auf. Und natürlich noch ein Gruppenbild mit den Damen des Dorfes.

In Begleitung des Dorfältesten gehen wir zur Schule. Der Schulleiter begrüßt uns und erzählt uns von seiner Schule. Es ist eine Vor- und Grundschule. Zusammen mit dem Schulleiter schauen wir uns in der Schule um. Die Schüler bekommen auch etwas zum Mittagessen in der Schule – heute Haferbrei. Jeder Schüler hat jeden Schultag ein Stück Holz für das Kochfeuer mit zu bringen. Die etwa 300 Jungs und Mädels der Schule und die Lehrkräfte haben eine Toilette zur Verfügung. In der Vorschulklasse sitzt die Klasse auf dem blanken Betonboden. Es ist kein Geld für einfache Schulmöbel da. In den höheren Klassen sitzen die Schüler auf roh gezimmerten Bänken. Zum Teil wurde diese Schule mit Geldern aus Deutschland finanziert. Auch die Andenken, die bei den Maasai gekauft werden, finanzieren die Schule mit. Der Schulbetrieb ist auf Spenden angewiesen. Die Eltern der Kinder haben meinst kein Geld, um Stifte und Papier für ihre Kinder zu kaufen. Bücher sind auch Mangelware. Je nach Klassenstufe lernen die Schüler zuerst mit ihrer Stammessprache, danach kommt Kisuaheli dran und später Englisch. Der Stundenplan der Ganztagsschule sieht von den Inhalten ähnlich aus, wie bei uns vermute ich mal. Die Adresse der Schule lasse ich mir mal geben.

Einblick in eine Maasai Hütte.

Einblick in eine Maasai Hütte.
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Die Schule beim Maasai Dorf.

Die Schule beim Maasai Dorf.
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Rückfahrt nach Nairobi wieder über den Trans African Highway der vom Mombasa bis Lagos in Nigeria führt.

Der Trans African Highway am ostafrikanischen Grabenbruch.

Der Trans African Highway am ostafrikanischen Grabenbruch.
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Es geht zurück in das Hotel vom Tag der Ankunft. Diesmal haben wir ein Zimmer mit Blick zur Straße erwischt. Der Lärm ist unglaublich. Na, für eine Nacht wird es schon gehen.

Abends holt uns Apala zu einem Barbecue ab. Wir haben gemischte Gefühle was uns erwartet. Nach dem Einsteigen sollen wir die Fenster und Türen fest verschließen. Es sei sicherer. Kameras haben wir vorsichtshalber keine mitgenommen.

Es geht im Stockdunklen quer durch Nairobi. Angekommen fahren wir in einen Innenhof bei einem Restaurant. Im Restaurant werden wir einzeln vom Inhaber mit Handschlag begrüsst und bekommen einen Tisch für uns fünf Personen. Es ist alles sehr einfach gehalten. Apala erzählt uns, dass sich hier die „Upper Class“ am Wochenende einfindet, um zu feiern. Etwas später, nach den ersten Drinks, kommt das Essen. Wie ein Buffet. Ein Gericht mit Ziegenfleisch, Ugali, ein Hähnchengericht, Salate und verschiedene Gemüse. Alles in allem sehr lecker. Zusätzlich wird noch Livemusik geboten. Eher etwas Kabarettistisches. Die ehemalige weiße Kolonialmacht wird gehörig und lautstark musikalisch auf die Schippe genommen. Und wir sind die einzigen Weißen im Lokal.

Erwartet hatten wir an diesem Abend eine typisch touristisch orientierte Veranstaltung. Bekommen haben wir erfreulicherweise etwas ganz anderes. Ein toller Abend mit einer ganz neuen afrikanischen Erfahrung.



Samstag, 28. Juli 2012 - Im Amboseli Nationalpark, der Kilimadscharo versteckt sich hinter den Wolken.

Bei Ankunft im Kibo Safari Camp werden wir mit heißen Tüchern und einem Fruchtsaft begrüßt. Unglaublich viele Asiaten einer bestimmten Region Asiens in der Unterkunft. Das Benehmen lässt bei vielen dieser Gäste sehr zu wünschen übrig. Fast steigen Sie quer durch unser Zelt, um Wildvögel zu fotografieren. Bei allem Verständnis für das Fotografieren, aber das geht mir ein wenig zu weit. Viele haben sehr große Objektive zweier großer japanischer Hersteller dabei. Da schätze ich, sind bis zu 800mm Brennweite mit großer Lichtstärke vertreten.

Unterkunft im Amboseli National Park.

Unterkunft im Amboseli National Park.
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Die geräumigen Zelte fügen sich gut in die narürliche Umgebung ein.

Die geräumigen Zelte fügen sich gut in die narürliche Umgebung ein.
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Elefanten nah an einem Sumpfgebiet im Amboseli National Park.

Elefanten nah an einem Sumpfgebiet im Amboseli National Park.
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Hyäne im Gallopp auf staubtrockenem Boden.

Hyäne im "Gallopp" auf staubtrockenem Boden.
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So nah kommen die Raubtier an die Autos heran.

So nah kommen die Raubtier an die Autos heran.
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Mitten im Grün des Sumpfes ein Flusspferd.

Mitten im Grün des Sumpfes ein Flusspferd.
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Fressen und gefressen werden.

Fressen und gefressen werden.
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Sonnenuntergang in der Amboseli Serena Lodge.

Sonnenuntergang in der Amboseli Serena Lodge.
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Der Kilimandscharo ist leider nicht zu sehen. Bei dem trüben Wetter verdecken Wolken die Sicht auf den höchsten Berg Afrikas.

Beim Abendessen bieten uns die Mitarbeiter der Lodge einen extra Tisch an, damit wir ungestört unser Abendessen zu uns nehmen können. Ich finde es peinlich, dass sich die anderen Gäste so wenig rücksichtsvoll benehmen.



Sonntag, 29. Juli 2012, Abscheid vom Amboseli und über ein Lavafeld nach Tsavo West.

Wecken um 5:30 Uhr. Kleine Morgentoilette. Früh am Morgen um 6:30 Uhr eine Pirschfahrt, bei dem der Kilimandscharo wieder nicht zu sehen ist. Wieder kein Glück. Es ist frisch im offenen Minibus. Halstuch, Schal und Fleecejacke wärmen etwas. An Raubtieren sichten wir heute morgen 2 Hyänen.

Tüpfelhyäne.

Tüpfelhyäne.
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Strausse beim Balzritual.

Strausse beim Balzritual.
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Elefanten in unterschiedlichen Entfernungen.

Elefanten in unterschiedlichen Entfernungen.
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Elefant - voll frontal.

Elefant - voll frontal.
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Elefanten - da ist immer was los.

Elefanten - da ist immer was los.
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Zurück in der Unterkunft frühstücken wir zwischen 8 und 9 Uhr gemütlich. Die anderen Gäste sind schon weg. Welche eine Wohltat. Um 9 Uhr Abfahrt in Richtung Tsavo West. Um 10 Uhr treffen wir uns mit anderen Fahrzeugen an einem Gate bei Oloitokitek für eine Fahrt im Konvoi durch ein unsicheres Gebiet. Der Konvoi besteht aus weniger wie 10 Fahrzeugen. Bewaffnete Wachen sollen uns begleiten. In diesem Gebiet, das wir durchfahren, soll es Überfälle und Hinterhalte gegeben haben. Es geht mit fast 100km/h, ich kann auf den Tacho vom Minibus schauen, über Staubpisten Richtung Tsavo West. Unterwegs eine Pause an einem etwa 100 Jahre alten Lavafeld, dem Shetani Lava Flow. Der Name leitet sich von Scheitan, dem Teufel ab. Der erkaltete Lavastrom ist etwa elf Kilometer lang und ungefähr drei Kilometer breit. Sehr bizarr und beeindruckend.

Shetani Lava Flow, das erkaltete Lavafeld.

Shetani Lava Flow, das erkaltete Lavafeld.
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Erkaltete Lava im Detail.

Erkaltete Lava im Detail.
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Der Konvoi auf dem erkalteten Lavafeld.

Der Konvoi auf dem erkalteten Lavafeld.
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Zwei Klippspringer auf der erkalteten Lava.

Zwei Klippspringer auf der erkalteten Lava.
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Der weitere, nun auch engere, Weg wird nicht mehr so schnell zurückgelegt. Am Chyulu Gate fahren wir in den Tsavo West National Park hinein. Er hat das Motto "Land of Lava, Springs and Man-eaters". Wieder die üblichen Formalitäten an einem Gate eines Nationalparks, die Apala für uns erledigt und eine kleine Bio-Pause.

Nächster Punkt auf unserer weiteren Fahrt ist eine große Quelle, der Mzima Spring. Nach der Begrüßung durch einen Ranger geht es direkt zur Quelle. Etwa 300.000 Liter pro Minute kommen hier aus dem Boden, berichtet der Ranger. Mit diesem Wasser wird Mombasa mit Trinkwasser versorgt. Das Wasser für die Stadt wird unterirdisch abgeleitet. Was aus der Quelle hervor sprudelt, speist mehrere kleine Seen unterhalb der Quelle. Im ersten Teich sind zwei Krokodile zuhause. Im unteren Teich sind einige Flusspferde daheim. Schüler einer High School oder Secondary School sind an einem Aussichtspunkt. Die Schüler möchte sich mit uns Europäern fotografieren lassen. Der uns begleitende Ranger hat scharfe Augen und erkennt viele Tiere, die im dichten Pflanzenbewuchs neben dem Weg zu entdecken sind. Er zeigt uns einen Klippschliefer, einen Skink, Eidechsen, Kot eines Pavians und eine junge Meerkatze. Zu den Pflanzen weiß er auch einiges zu berichten. Der Sandpapierbaum beeindruckt uns besonders. Der Name der Pflanze ist wörtlich zu verstehen. Die Blätter sind wie Sandpapier zu verwenden. Wenn sie getrocknet sind, funktioniert es noch besser. Noch ein Abschiedsfoto mit dem Ranger. Seine E-Mailadresse lasse ich mir geben, um ihm das eine oder andere Foto zu schicken.

Mzima Spring - Aus dieser Quelle trinkt Mombasa.

Mzima Spring - Aus dieser Quelle trinkt Mombasa.
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Eine Libelle am Mzima Spring.

Eine Libelle am Mzima Spring.
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Meerkatze - Jungtier.

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Durch den Tsavo West National Park geht es weiter zur Unterkunft, der Rhino Valley Lodge. Die Aussicht von der Bar und dem Restaurant auf die, vor der Lodge liegende, Landschaft ist grandios. Auch ist eine Wasserstelle unterhalb der Unterkunft einsehbar. Es trinken und planschen einige Elefanten darin.

Zum Mittagessen gibt es Buffet. Es wird Zwiebelsuppe, Huhn, Reis, Tomatensauce, Gemüse, Pudding und Tee mit Gebäck geboten. Beim Essen entdecken wir Agamen die durch das Restaurant flitzen. Quasi vor unseren Nasen klettert ein Klippschliefer durch einen Baum, um die frischen Blätter an der Spitze des Baumes zu fressen. Keine zwei Meter weg von unserem Tisch.

Ein Klippschliefer - ganz nah.

Ein Klippschliefer - ganz nah.
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Der Balkon unseres Zeltes mit Ausblick auf Tsavo.

Der Balkon unseres Zeltes mit Ausblick auf Tsavo.
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Auch hier gibt es Baobabs.

Auch hier gibt es Baobabs.
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Um 16 Uhr eine abendliche Pirschfahrt. Wir sichten Impalas (Jungs und Mädels), Wasserböcke (auch Jungs und Mädels). Etwas abseits von einem Hauptweg, versteckt im Dickicht entdecken wir einen Riss mit Löwendamen. Sie haben eine Elen-Antilope erwischt. Von der Beute des Morgens ist nicht mehr viel übrig. Acht Löwinnen zählen wir. Keine Jungtiere in Sicht. Ein Kater ist auch nicht zu sehen. Bis auf zwei Mädels sind alle mit ihren vollgefressenen Bäuchen am schlafen. Später sehen wir noch Kudus (auch Jungs und Mädels).

Eine alte Löwin hat noch Hunger.

Eine alte Löwin hat noch Hunger.
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Der Riss wird fast vollständig verspeist.

Der Riss wird fast vollständig verspeist.
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Junges Leben im Schutz der Familie beim Spielen.

Junges Leben im Schutz der Familie beim Spielen.
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Um 18 Uhr sind wir zurück in der Unterkunft. Körperpflege und ein wenig auspacken. Morgen früh wieder eine Pirschfahrt, bevor es nach Mombasa weiter geht. Also wieder früh aufstehen.

Das Hauptgebäude der Rhino Valley Lodge - links davon unser Zelt.

Das Hauptgebäude der Rhino Valley Lodge - links davon unser Zelt.
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Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Apala ein. Unsere Unterhaltung beim Essen ist sehr angeregt und es macht Spaß zu zuhören, wie Apala von seinen Touren erzählt. Er hat über viele Jahre sehr große Erfahrung gesammelt und kann die Touristen der einzelnen Herkunftsländer sehr amüsant Kategorisieren. Morgen werden wir uns von ihm verabschieden müssen. Nachdem er uns in Mombasa abgeliefert hat, wird er seine Rückreise nach Nairobi antreten. Das wird ganz sicher ein harter Ritt für ihn. Schade, wir haben uns mit ihm zusammen sehr wohl gefühlt.



Montag, 30. Juli 2012, Frühmorgens noch Tsavo, am frühen Abend schon Mombasa.

Wecken um 5:30 Uhr für die frühe Pirschfahrt am Morgen. Katzenwäsche. Packen. Wir erleben den Sonnenaufgang über Tsavo West im offenen Restaurant bei Tee in bequemen Stühlen. Sandra und Mark scheinen verschlafen zu haben. Um 6:30 Uhr geht es dann los in die wundervolle Landschaft bei weichem Morgenlicht. Leider gab es nicht viel Tiere zu sehen. Den vermuteten Leoparden bekommen wir nicht zu Gesicht. Schade. Zurück zum Frühstück um 8 Uhr. Abschied von der schönen Unterkunft. Noch ein paar Minuten die wundervolle Aussicht genießen. Hier wäre wir gern ein wenig länger geblieben. Um 9 Uhr dann weiter in Richtung Mombasa. Auf dem Weg zum Tor sehen wir noch einige DikDiks, Elefanten, Kudus, Wasserböcke, Giraffen, eine Schlange und Zebras. Erster Stopp am Ende der Piste am Mtito Andei Gate vom Tsavo West und Ost National Park. Über den Trans African Highway geht es in Richtung Indischer Ozean. Der Highway trennt die beiden Nationalparks Tsavo West und Tsavo Ost voneinander. Der Tsavo Ost National Park ist etwa 21 Quadratkilometer groß. Der Tsavo West National Park ist immer noch 11 Quadratkilometer groß.

Früh den Sonnenaufgang im Restaurant der Rhino Valley Lodge genießen.

Früh den Sonnenaufgang im Restaurant der Rhino Valley Lodge genießen.
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Aufgehende Sonne am Horizont über Tsavo.

Aufgehende Sonne am Horizont über Tsavo.
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Giraffe im Gegenlicht.

Giraffe im Gegenlicht.
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Warmes Morgenlicht auf dem Gesicht einer Giraffe.

Warmes Morgenlicht auf dem Gesicht einer Giraffe.
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Sanftes Morgenlicht auf der Landschaft von Tsavo.

Sanftes Morgenlicht auf der Landschaft von Tsavo.
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Abschied von der wunderschönen Unterkunft in Tsavo.

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Die erste Schlange in Afrika offen sichtbar auf dem Weg.

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Wieder auf dem Trans African Highway, diesmal in Richtung Mombasa.

Wieder auf dem Trans African Highway, diesmal in Richtung Mombasa.
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Die Brücke über den Tsavo.

Die Brücke über den Tsavo.
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Eine letzte Rast etwa eine Stunde vor Mombasa auf einer Tankstelle. Ein Wasserverkäufer und ein Rastaman, der seine Nüsse verkaufen möchte, machen keine Geschäfte mit uns. Die Straßen werden immer schlechter, ja näher wie nach Mombasa kommen. Es geht quer durch Mombasa. Mombasa hat etwa 800.000 Einwohner unterschiedlicher Ethnien und Religionsgemeinschaften. Unglaublich viele schwere LKWs auf der Straße. Mit kleinem Schlenkern geht es über die Insel, auf der die Kernstadt von Mombasa liegt, zu unserer Unterkunft am indischen Ozean.

Dichter Verkehr in Mombasa.

Dichter Verkehr in Mombasa.
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In der Unterkunft, Kenya Bay Beach Hotel begrüßt uns Ali, ein Vertreter des örtlichen Reisebüros. Einchecken. Passnummer angeben. Ali bespricht mit uns das Programm für Morgen. Stadtführung in Mombasa und für übermorgen vielleicht ein Besuch des Hallerparks, hier ganz in der Nähe. Natürlich fakultativ für 40 USD extra. Ali gibt uns seine Mobilfunknummer. Wir könnten ihn jederzeit anrufen, wenn etwas wäre.

An der Rezeption der Unterkunft verabschieden wir uns von Apala, der uns so vortrefflich durch die Nationalparks Kenias gefahren hat. Die gefahrene Route zeichnen wir noch gemeinsam in meine Karte ein. Insgesamt sind wir um die 2.000 Kilometer gefahren. Von Nairobi durch die Nationalparks bis nach Mombasa.

Wir verabreden uns mit Sandra und Mark um 19:30 Uhr zum gemeinsamen Abendessen.

In unserem Zimmer 152 lässt sich die ebenerdige Balkontür nicht richtig öffnen und schließen. Das geht ja gar nicht. Dieses Hotel hat auch schon viel bessere Zeiten gesehen. Es macht einen abgewohnten Eindruck. Dies ist gut an den Möbeln fest zu machen. Diesen Hinweis hierzu aus einem Reiseführer kann ich nur bestätigen. Während ich zur Rezeption gehe, um den Mangel mit der Balkontür anzuzeigen, versucht eine Meerkatze mit ihrem Jungtier in unserem Zimmer Beute zu machen. Sie wird entdeckt und es gelingt ihr nicht, etwas zu erhaschen. Die Handwerker stellen wenig später fest, dass eine Instandsetzung der Balkontür kurzfristig nicht möglich ist. Wir wechseln also das Zimmer. Nun die Hälfte der Sachen, die wir ausgepackt haben wieder einpacken. Die persönlichen Dinge trage ich selbst in das neue Zimmer 212. In die erste Etage. Sicher vor neugierigen Affen. Das Zimmer gefällt uns auch deutlich besser. Es sind Kleiderbügel im Schrank, die Steckdosen und der Kühlschrank funktionieren auch. Nur das Wasser in der Dusche bleibt kalt. Nochmal werden wir das Zimmer nicht wechseln! Nach einer kalten Dusche und in frischen Klamotten ein Spaziergang ans Ufer des indischen Ozeans. Ein frischer Wind weht. Es ist ablandiges Wasser mit auflandigem Wind.

Pünktlich treffen wir uns zum Abendessen an der Rezeption. Zum Essen gibt es scheinbar keine Getränke. Es sei Selbstbedienung teilt uns das Servicepersonal des Hotelrestaurants mit. Also sollen die Getränke von uns selbst geholt werden? Unglaublich. Dann aber doch die Aufnahme der Bestellung unserer Getränkewünsche. Das Abräumen des benutzen Besteckes und Geschirres durch das Personal geht eher schleppend von statten. Die Mitarbeiter sind scheinbar sehr unaufmerksam. In allen anderen Unterkünften in Kenia hat das besser geklappt.

Wegen des kalten Wassers in der Dusche frage ich nach dem Abendessen an der Rezeption nach. Erst auf diese Nachfrage teilt man uns mit, dass die Warmwasserversorgung des Hotels defekt sei. Warum wurde das nicht schon beim Einchecken mitgeteilt? Wann warmes Wasser zur Verfügung steht kann nicht mitgeteilt werden. Na toll.

An der Rezeption möchte ein Kellner die Getränke und das Abendessen abkassieren. Und das, obwohl wir alles aufs Zimmer haben schreiben lassen. Da wir Halbpension gebucht haben, stimmt das sowieso nicht. Erst nach Klärung an der Rezeption sind es nur noch die Getränke, die zu bezahlen sind. Das ist auch schnell erledigt. Auch das hat in den anderen Unterkünften in Kenia besser geklappt.

Wir sind Müde und gehen auf unser Zimmer. Die Betten wurden nicht aufgedeckt. Nicht so wichtig. Aber auch das war in den anderen Unterkünften anders. Das Bettlaken in meinem Bett hat ein Brandloch. Nun ist es aber genug mit solchen Überraschungen! Mal sehen was hier noch so alles passiert. Die Klimaanlage funktioniert jedenfalls. Wenigstens etwas.



Dienstag, 31. Juli 2012 - Noch einen Geburtstag in Afrika feiern.

Wecken um 5:30 Uhr. Wieder kaltes Wasser zum Duschen. Die Abholung zur Stadtrundfahrt klappt wie geplant. Uns holen ein Fahrer und ein Fremdenführer mit einem Minibus ab.

Das Programm für heute:

In der Holzschnitzerkooperative, der Akamba Handicraft Industry Cooperative Society arbeiten die Künstler auf eigene Rechnung. Diese gehören alle einem bestimmten Stamm an, der für seine Kunstfertigkeit bekannt ist. 80 Prozent des Verkaufserlöses ihrer Erzeugnisse erhalten die Künstler. 20 Prozent gehen an die Kooperative für den Verkaufsraum, die Logistik, Werkzeuge und weiteres. Die Menschen sind sehr freundlich und ich traue mich hier das erste mal Menschen zu fotografieren. Jedem zeige ich das Ergebnis auf dem Display der Kamera und bedanke mich. Einer von den Künstlern hätte gern das Foto. Gern. Da brauch ich nur eine Adresse. Die bekomme ich auf einem Zettel. Mein Versprechen das Foto zu bekommen hat er. Die Fotos der anderen Künstler, die ich fotografiert habe, werde ich einfach mitschicken. Ihn werde ich bitten diese zu verteilen. Sicher kennen sich die Menschen hier untereinander.

Holzschnitzarbeit - ein Beispiel.

Holzschnitzarbeit - ein Beispiel.
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Die Arbeitsbedingungen sind schwer zu beschreiben. Mit unseren Handwerkern im holzverarbeitendem Gewerbe ist das unter keinen Umständen zu vergleichen. Wir laufen eine Weile kreuz und quer durch die Werkstätten und wechseln freundliche Worte mit den Menschen hier. Ein alter Mann fällt uns auf. Eine lebensgroße Statue aus schwarzem, glänzendem Ebenholz neben ihm trägt sein Gesicht. Sehr beeindruckend und auch innerlich aufwühlend.

Die Menschen hier sind von ihren Familien getrennt. Sie können jederzeit ihre Arbeit unterbrechen und die Arbeitszeiten nach ihren Vorstellungen gestalten. Kommen und gehen wann sie wollen. Die Ergebnisse der Arbeit landen nach Fertigstellung mit einer Referenznummer im Verkaufsraum. Über die Referenznummer erhalten sie ihren Anteil, wenn das Stück verkauft wird. Auch wir besuchen den Verkaufsraum. Die Auswahl erschlägt uns. Die Preise sind mehr als fair. Nachdem wir gesehen haben, wie die Sachen hergestellt werden und wie lange es dauert.

Das handgeschnitzte Spitzmaulnashorn.

Das handgeschnitzte Spitzmaulnashorn.
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Ein ganz bestimmtes Spitzmaulnashorn hat es uns angetan. Leider viel zu groß zum Mitnehmen. 40.000 kenianische Schilling soll es kosten. Das sind etwa 40 Euro. Ein mehr als angemessener Preis. Aber es ist einfach zu groß zum mitnehmen im Flieger. Wir entscheiden uns für einen kleinen Elefanten. Im letzten Raum, in dem die Kasse ist, finden wir noch ein kleineres Nashorn in gleicher Art, wie das Große. Etwas hin und her überlegen. Wir nehmen es mit und freuen uns darauf es in der Wohnung zuhause aufzustellen. Feste Preise, kein Handeln empfinden wir als sehr angenehm. Diese Sehenswürdigkeit an der Off Port-Reitz Road war für uns ein Highlight und ist anderen Reisenden unbedingt zu empfehlen.

The Tusks - Das Wahrzeichen Mombasas.

The Tusks - Das Wahrzeichen Mombasas.
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Auf der Moi Avenue halten wir beim Wahrzeichen Mombasas. „The Tusks“, übergroße Stoßzähne von Elefanten. Diese wurde zu Ehren von Königin Elisabeth II. aufgestellt, anlässlich ihres Besuches in Kenia, bei dem sie in Großbritannien zur Königin ausgerufen wurde. Zuvor war ihr Vater gestorben.

Obst und Gemüse im Mackinon Market.

Obst und Gemüse im Mackinon Market.
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Farbtupfer aus Gewürzen.

Farbtupfer aus Gewürzen..
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Weiter zu einer Markthalle, dem Mackinon Market, an der Abdel Nasser Road. Gemüse, Obst, Gewürze. Freundliche Menschen. Die vielen fremden Aromen kratzen mich im Hals. Ich muss was trinken. In einem Gewürzladen kaufen wir kenianischen Kaffee und kenianischen Tee als Mitbringsel für die daheim gebliebenen ein. Unser Fremdenführer sagt uns während der Stadtbesichtigung, wann wir fotografieren dürfen und wann nicht. Zum Beispiel im Regierungsviertel, durch das wir mit dem Minibus fahren, ist fotografieren verboten.

Ein Hindutempel ist unser nächstes Ziel. Einer der wenigen religiösen Stätten hier, die es gestatten von Touristen besucht zu werden. Kurz nach dem Eingang natürlich Schuhe aus. Wir dürfen den Teil besuchen, der für die Frauen dieser Religionsgemeinschaft vorgesehen ist. An den Wänden hinduistische Geschichten. Götter, Herrscher, Yogis und Gläubige. Und natürlich auch böse Dämonen, die vertrieben werden. Von unserer Reise nach Indien sind uns einige dieser Gottheiten bekannt. Im hinteren Teil des Gebetsraumes der Frauen ist durch ein Fenster zu sehen, wie Frauen der Gemeinde Essen für Gläubige zubereiten. Bereits früh am Morgen beginnen sie mit der Zubereitung der Speisen. Die Frauen sind nicht berufstätig und helfen ehrenamtlich hier. Vor dem Tempel auch mal wieder fliegende Händler, die hier CDs mit afrikanischer Musik verkaufen wollen. Nein, danke.

Die Likoni Fähren.

Die Likoni Fähren.
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Mombasa liegt mit seinem Kern, wie schon geschrieben, auf einer Insel. Über zwei Brücken, der New Nyali Bridge im Osten und dem Makupa Cause Way im Westen, muss der gesamte Straßenverkehr mit LKWs, Bussen, PKWs, Minibussen und anderen Verkehrsmitteln abgewickelt werden. Das kleinste Nadelöhr ist die New Nyali Bridge. Hier standen wir schon bei unserer Ankunft im Stau, wegen eines Unfalles mit einem Wassertank-LKW. An einem Baobab Wald am südlichen Ende der Insel auf dem Mama Ngina Drive ein weiterer Halt. Hier sind die Likoni Fähren gut zu sehen. Fußgänger zahlen für die Benutzung der Fähren nichts. Die beiden Fährschiffe sind sehr voll. Hier eine Brücke zu bauen hat man auch schon überlegt. Den Gedanken jedoch wieder verworfen, da der Aufwand viel zu groß ist, um diese Wasserstraße für Hochseeschiffe mit großem Tiefgang mit einer Brücke zu überwinden. Die Brücke müsste sehr hoch gebaut werden, was hier aber letztendlich nicht passt. Die zurück zu legenden Wege würden sich dramatisch verlängern. Somit bleibt dann kein Zeitvorteil mehr. Die Fähren unterbrechen einfach kurzfristig den Betrieb, wenn ein großes Schiff vorbei will.

Impressionen an der Küstenlinie an der xxx Road.

Impressionen an der Küstenlinie an der xxx Road.
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Impressionen an der Küstenlinie an der xxx Road.

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Blick durch eine Schießscharte in Fort Jesus.

Blick durch eine Schießscharte in Fort Jesus.
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Kanonen von Fort Jesus.

Kanonen von Fort Jesus.
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Entlang der Küstenlinie der Insel geht es weiter durch das Regierungsviertel zum Fort Jesus. Im Fort spektakuläre Aussichten aufs Meer hinaus. Alles andere weniger interessant. Auch das Museum innerhalb der Mauern des Fort zeigt wenig interessantes. Eine freigelegte Wand mit Zeichnungen von portugiesischen Seeleuten oder Soldaten zeigt meist irgendwelche Schiffe. Wenig spannend. Wildnis mit Tieren wäre mir lieber. Nach einem für mich nötigen Toilettengang geht es zu Fuß weiter in die Altstadt.

Gleich zu Beginn eine kleine Pause, um etwas zu trinken. Es ist heiß geworden, denn die Sonne brennt um die Mittagszeit unbarmherzig hernieder.

Der weitere Spaziergang durch die Altstadt zeigt uns sehr heruntergekommene Häuser und Fassaden. Schlimmer noch als in Stonetown (Sansibar). Die berühmten Balkone der Gebäude hier sind in einem Zustand der von mir kurz als Ruine bezeichnet wird. Traurig. In den Gassen finden wir mobile Garküchen, die den Hafenarbeitern warmes und billiges Essen anbieten. Ugali eine Art Maisbrei mit fester Konsistenz ist der Hauptbestandteil. Dazu Gemüse und Sauce. Fleisch ist keines zu sehen, das ist zu teuer. Und wieder bin ich erschrocken, unter welchen Verhältnissen Menschen auf dieser Welt leben müssen. Neid oder Agression ist bei diesen Menschen hier nicht zu spüren. Alle sind freundlich. Am Ende des Rundganges durch die Altstadt doch noch ein Andenkenladen. Ich warte draußen vor der Tür im Schatten. Eine Bettlerin mit Kind spricht mich an. Nein, ich gebe nichts. Was mir nicht leicht fällt. Aber wenn ich damit Anfange kommen ganz sicher gleich viele andere dazu. Das geht nicht. Ein Mitarbeiter des Andenkenladens lädt mich ein hereinzukommen. „Aircondition“ ist das Zauberwort. Also doch hinein. Die Hitze vor der Tür war erdrückend. Es wird Schmuck angeboten. „Blaue Diamanten“ werden die Steine von dem Inhaber des Geschäftes genannt, bekannt aus dem Film „Titanic“, hier bloß viel, viel kleiner. Wir erwerben nur ein paar Ansichtskarten. Mir werden einige Safarihemden gezeigt. Bei den Mustern bekomme ich Augenkrebs. Schreckliche Muster. Nein, danke.

Die Altstadt von Monbasa.

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An dieser Stelle wurden früher Sklaven nach Sansibar verschifft.

An dieser Stelle wurden früher Sklaven nach Sansibar verschifft.
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Kurz bevor wir wieder am Hotel sind, noch ein Stop bei einem Postamt um Briefmarken zu kaufen. Zurück im Hotel erst mal Duschen. Immer noch mit kaltem Wasser.

Um 17:35 Uhr treffen wir uns an der Rezeption fürs Abendprogramm, zu dem wir von Mark eingeladen wurden. Für Sandra ist es die Geburtstagsüberraschung. Sie weiss nicht was ihr "bevorsteht". Ein Bus holt uns ab. Dieser steuert noch andere Hotels an und weitere Fahrgäste steigen zu. Es geht durch den Stadtteil Nyali zum Restaurant „Tamarind Mombasa“. Nach einem ersten Drink geht es auf eine Dhau. Nachdem das Schiff abgelegt hat beginnt ein toller Abend mit ausgezeichnetem Essen. Eine uneingeschränkte Empfehlung für dieses Erlebnis. Das muss man gesehen und vor allem geschmeckt haben.

Am Ende der Veranstaltung noch ein wenig hin und her mit der Abrechnung. Da wurde ein Fehler gemacht und was verwechselt. Zurück an Land warten wir vor den Restaurant bis die Klärung abgeschlossen ist. Der Bus bringt uns sicher zurück in unser Hotel. Ein Absacker im Hotel wäre noch schön, aber die Hotelbar ist bereits geschlossen. Deutlich vor 23 Uhr kein Barbetrieb mehr? Schade. Also schlafen gehen.



Mittwoch, 1. August 2012 - Ein Fauli Tag.

Kein Wecken, einfach wach werden. Um 9 Uhr zum Frühstücken gehen. Was gibt es denn heute morgen? Scrambled Eggs, Pork Sausage, dunkles Toastbrot mit Butter, schwarzer Tee mit Zitrone, Grilled Tomato. Das Würstchen ist mit scharfer Chilisauce essbar. Damit schmeckt es wenigsten nach irgendwas. Noch zwei Pancakes mit Orangenmarmelade. Und zwei Gläser mit Maracujasaft. Eigentlich trinke ich hier viel zu wenig. Heute machen wir einen „Fauli-Tag“. Nix unternehmen.

Ein langer Spaziergang am Stand entlang steht an. Das geht nur bei Ebbe. Einheimische Verkäufer bieten Ausflugstouren oder Andenken an. Ach, lasst uns doch einfach in Ruhe. Mein Spruch “Strictly no deal“ wirkt. Aber ich muss es immer und immer wieder aufsagen. Nach dem Spaziergang etwas an der Hotelbar trinken. Der frisch zubereitete Fruchtcocktail mit vielen Fruchtstücken von Bananen, Ananas und anderem stillt auch noch gesund meinen kleinen Hunger. Für den Durst noch ein anderes Getränk hinterher.

Am Nachmittag baden. Im Meer wird das leider nix. Die Flut geht bei anlandigem Wind bis an die felsige Böschung der Hotelanlage. Die fliegenden Händler haben sich mit ihren Waren in Sicherheit gebracht und sind nicht mehr zu sehen. Das Wasser im Meer ist schmutzig von Algen, Seegras und aufgewühltem Sand. Dann also der Pool. Erfrischende Wassertemperatur im Pool. Auf der Hotelanlage sind viele Uniform tragende Wachen zu sehen. Schusswaffen jedoch sind keine zu sehen. Zwischen 16 und 17 Uhr gibt es Kaffee, Tee, Kuchen und Sandwiches. Ich wähle Tee mit Zitrone. Der Kuchen schmeckt überraschend gut. Eine Art Sandkuchen mit Fruchtstücken oder dergleichen. Das Sandwich hätte nicht sein müssen. Noch ein kleines Stück Kuchen? Nein. Es reicht auch so.

19:30 Uhr Abendessen. Wieder Buffet.

Später auf dem Zimmmer lese ich in der Bedienungsanleitung der Kameras nach welches Problem es mit den Objektiven der Fremdhersteller sein kann. Es scheint nach den derzeitigen Erkenntnissen an den Objektiven zu liegen. Es bleibt dann zu klären ob und wie ich für diese Serviceleistungen in Anspruch nehmen kann. Gern auch kostenpflichtig, das soll das Problem nicht sein.



Donnerstag, 2. August 2012 - Noch einen Tag entspannen am Indischen Ozean.

Eine Stunde zu früh sind wir heute aufgestanden. Wir machen heute einen Strandspaziergang in die andere Richtung, nach Norden. Auf dem Weg dort sind viel weniger fliegende Händler, die ihre Waren oder Dienstleistungen an den Touristen bringen wollen.

Zurück im Hotel legen wir uns auf einer Liege ab und faulenzen oder lesen. Es ist Ebbe. Ein kalter frischer Wind weht. Eine echt steife Brise. Schon fast zu kühl um ruhig herumzuliegen. An der Hotelbar nehmen wir einen Fruchtcocktail. Später dann zusammen mit Sandra und Mark eine Kleinigkeit essen. Ich verzichte vorerst. Wie von mir erwartet bekomme ich noch was zum Aufessen. Hab ich es doch geahnt. Einen Miniburger.

Impressionen vom indischen Ozean.

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Flut an der Küstenlinie vor dem Hotel.

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Blick in die Hotelanlage.

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Ali, unser Repräsentant des örtlichen Reiseveranstalters kommt um 15 Uhr ins Hotel. Er teilt uns die Abholzeiten für den Rückflug mit. Bei Sandra und Mark noch ein kleiner Klärungsbedarf wegen des Anschlußfluges. Aber auch das wird schnell geklärt. Wir sollen morgen am Abreisetag um 22 Uhr abgeholt werden, um zum Flughafen Mombasas, dem Moi International Airport, gebracht zu werden.

Zum Schwimmen gehen ist es mir heute einfach zu kalt. Sowohl das Meer, wie auch der Pool wirken heute wenig einladend auf mich.

Um 19:30 Uhr treffen wir uns zum letzten Abendessen hier im Hotel. Wieder ein Buffetangebot.

Nach dem Essen noch einen Absacker an der Hotelbar am indischen Ozean. Heute Abend verabschieden wir uns auch von Sandra und Mark. Sie fliegen bereits morgen früh weiter nach Sansibar. In die gleich Unterkunft in der wir letztes Jahr waren. Da schauen wir schon ein wenig sehnsüchtig. Wir tauschen unsere Kontaktdaten und andere interessante Adressen hier aus Kenia aus.

Gegen Abend bekomme ich etwas Durchfall. Ob das an dem Miniburger liegt?



Freitag, 3. August 2012 - Die Rückreise beginnt.

Ausschlafen. Frühstücken. Noch ein Strandspaziergang am Vormittag. Auf der Sonnenliege noch was trinken von der Hotelbar. Gegen Mittag, so um 16 Uhr nochmal Tee und Gebäck.

Nun Packen. Schnell ist der Schmutzwäschebeutel, Pinky und die andere Reisetasche gepackt. Wir sind ja schon gut geübt und eingespielt in diesen Dingen.

Abendessen wieder um 19:30 Uhr. Danach nochmal Duschen und die restlichen Kleinigkeiten einpacken. Die fertig gepackten Taschen bringe ich schon mal zur Rezeption, um dort auf unseren Abholer zu warten.

An der Rezeption unsere Getränke von unserem Aufenthalt gesammelt bezahlen. Sehr moderat, was ich zu bezahlen habe. Nun noch ein wenig warten. Unser Abholer ist schon 15 Minuten vor der vereinbarten Zeit 22 Uhr da. Einladen geht zügig und es geht los, zurück nach Hause.

Über Schleichwege versucht der Fahrer Zeit zu sparen. Wir fahren etwa 45 Minuten quer durch Mombasa zum Flughafen. Wir müssen über beide Brücken der Stadt. Vorbei an der Müllhalde, deren durchdringender Geruch deutlich zu riechen ist. Der Fahrer, dem wir von unserer Stadtrundfahrt her kennen, fährt uns zuverlässig zum Flughafen von Mombasa, dem Moi International Airport.

Warten in der offenen Halle des Flughafens. Die kleinen Geschäfte hier sind fast alle geschlossen. Also keine Möglichkeit noch irgendwas einzukaufen, oder was zu trinken zu besorgen. Aber wenigstens eine Sitzgelegenheit bis es zum Sicherheitscheck und zum einchecken geht. Der Flughafen ist sehr sauber. Das Rauchen ist im Flughafengebäude streng verboten und wird hart bestraft. Entweder 50.000 kenianische Schilling oder 6 Monate Gefängnis oder beides zusammen. Ganz schön deutliche Drohung.

Unser Flug hat 20 Minuten Verspätung. Die Flugzeiten passen so gar nicht, aber die Flugnummer stimmt.

Spät in der dunklen Nacht noch eine Zwischenlandung in Tanzania auf dem Kilimanjaro International Airport. Viele Fluggäste steigen aus. Und viele neue Fluggäste steigen ein. Wir bleiben auf unseren Plätzen und lassen unsere Sachen in den Gepäckfächern so wie gehabt.



Samstag, 4. August 2012 - Weiter nach Hause.

Auf dem Flughafen in Addis Abbeba haben wir wieder einige Stunden Aufenthalt. Wir verlassen die Transitzone, um in der Einkaufstraße uns abwechselnd die Füße vertreten zu können. Auf einer Bank versuche ist etwas zu Ruhen und dabei die Kaneras und unser Handgepäck zu bewachen, indem ich mich so halb drauflege.

Bei der Ankunft in Frankfurt verlaufen die Formalitäten problemlos. Kurz müssen wir auf den den Abholdienst warten. Ein Misverständnis, das schnell telefonisch aufgeklärt ist. Obwohl, Kundenorientierung am Telefon geht glaub ich anders. Zurück im "Basislager" ausladen. Duschen, welche eine Wohltat nach mehr als 24 Stunden unterwegs sein. Früh schlafen gehen um den Nachholbedarf auszugleichen.

Wir bleiben noch in Hessen, um etwas auszuruhen und Besuche zu machen. Ein oder zwei Tage später fahren wir zurück nach Rosenheim.



Epilog

Fototreffen in Rosenheim am Wochenende vom 28. bis 30. September 2012

Noch in Kenia haben wir Sandra und Mark nach Rosenheim für ein Fototreffen eingeladen. Ende September ist es dann soweit. Beide Reisen mit der Bahn an. Die geplante Ankunft ist am Bahnhof Rosenheim etwa 20:30 Uhr. Nachdem ich noch in der Küche etwas mit geholfen habe, fahre ich dann zu Bahnhof, um die beiden abzuholen. Unterwegs ein Anruf am Mobilfunktelefon. Mark informiert mich, dass der Zug Verspätung hat. So ungefähr eine halte Stunde. Zurückfahren nach Hause lohnt nicht. Weiter zum Bahnhof und einen Parkplatz suchen. Um die Wartezeit zu überbrücken, kaufe ich mir eine Fotozeitschrift, die ich auf dem Bahnsteig durchblättere. Dann sind die beiden da und wir gehen gemeinsam zum Auto und fahren nach Hause.

Der Transfer vom Bahnhof Rosenheim zur Unterkunft verläuft ohne Besonderheiten. Die Unterkunft wird erst mal von unseren Gästen bezogen. So um 21 Uhr herum erst mal "leichte" Abendverpflegung des Hauses.

Nach den Abendessen erste "Foddos" und ein Erwachen der schönen Erinnerungen an die gemeinsame Reise. Es wird sehr spät an diesem Freitag. Eigentlich war es schon Samstag.

Am Samstag früh startet der Tag mit dem Wecken, Körperpflege und einem Frühstück nach Art des Hauses. Danach fahren wir nach Bad Feilnbach zu Tara und Klaus um deren Kaffeegeheimnisse zu erfahren. Der geplante Ausflug zu Klamm und Alm fällt leider in Wasser. Durch das unbeständige Wetter ist das nicht zu machen. So besichtigen wir die "Sterntaler Fuizn" bei Bad Feilbach. Machen noch einen Abstecher an den Chiemsee zu einer historischen Wiesn mit historischen Fahrgeschäften. Und trinken noch einen Kaffee in einem Cafe am Seeufer. Geschacklich war der Kaffee eher eine Zumutung. Service und Sauberkeit in dem Cafe auf alle Fälle verbesserungswürdig. Zeitig fahren wir nach Fischbachau zum Abendessen in einer wiederauferstandenen bayrischen Landgaststätte mit feiner Küche. Jeder von uns bestellt sich ein Menue. Alles erstklassig, von tollem Geschmack und Spitzenqualität. Die technischen Probleme in der Küche, ein Stromausfall, führten beim Dessert zu einer kleinen Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt. Nach dem Essen Rückfahrt nach Rosenheim. Noch mehr "Foddos" und noch mehr schwelgen in Erinnerungen. Sandra mag noch Bilder von unserer Reise nach Indien ansehen. Kein Problem. Wieder Open End? Heute nicht. Wir setzen uns eine zeitliche Grenze, um am Sonntag wenigstens halbwegs ausgeschlafen zu sein, denn die beiden müssen zeitig zum Zug für Ihre Rückfahrt.

Am Sonntag stehen wir früh auf. Nach den üblichem Tätigkeiten am Morgen ein Bayrisches Frühstück – light. Weißwürscht, Brezn, Butter, süßer Senf. Zum Getränk sag ich mal nichts. Wenig Bayrisch, da alkoholfrei. Gegen 9 Uhr bringen wir die beiden zum Bahnhof Rosenheim. Viele Reisende sind unterwegs. Herzliches Verabschieden und um 9:30 Uhr ist Abreise aus Rosenheim mit einem sehr vollem Zug.

Ein grosses Dankeschön für euren Besuch.



Impressum letzte Aktualisierung: 30. März 2015

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