Rainers kleiner Weltausschnitt

Reisebeschreibung

Kroatien – Naturschönheiten und unentdeckte Wanderparadiese Sonderschriftart im Downloadbereich. Landesfahne
vom 10. Mai 2014 bis 25 Mai 2014
Inhaltsverzeichnis

Samstag, 10. Mai 2014 Anreise über den FraPort nach Zagreb.
Sonntag, 11. Mai 2014 Zagreb - Altstadt und Botanischer Garten.
Montag, 12. Mai 2014 Zu den Plitvicer Seen.
Dienstag, 13. Mai 2014 Wanderung im Krupa Canyon.
Mittwoch, 14. Mai 2014 Bora an der Küste und im Nationalpark Paklencia.
Donnerstag, 15. Mai 2014 Nochmal Wasserfälle und heiße Schokolade in Sibenik.
Freitag, 16. Mai 2014 Trogir, ein Amphitheater und Diokletianpalast in Split.
Samstag, 17. Mai 2014 Verirrt im Nationalpark Mljet.
Sonntag, 18. Mai 2014 Korcula.
Montag, 19. Mai 2014 Wandern auf der Halbinsel Peljesac.
Dienstag, 20. Mai 2014 Weltkulturerbestadt Dubrovnik.
Mittwoch, 21. Mai 2014 Ein Tag Urlaub vom Urlaub in Tucepi.
Donnerstag, 22. Mai 2014 Piratenstädtchen Omis, Wanderung und Bootsfahrt auf dem Cetina.
Freitag, 23. Mai 2014 Abschiedsessen mit viel geistigen Getränken.
Samstag, 24. Mai 2014 Urlaub vom Urlaub.
Sonntag, 25. Mai 2014 Abreisetag.
Literatur und Medien Tipps 


Samstag, 10. Mai 2014 - Anreise über den FraPort nach Zagreb

06:30 Uhr wecken, um mit reichlich Zeitreserve den Parkservice am FraPort zu erreichen. Wir haben nach der langen und von Staus und Baustellen geprägten Anreise nach Hessen am Freitag schlecht geschlafen. Unsere Taschen haben wir hoffentlich so gepackt, dass es wegen des Gewichtes keinen Stress beim Einchecken gibt. Maximal 23kg pro Gepäckstück und Person. Eine Summe darf scheinbar nicht mehr gebildet werden. Die Medizin, um meine Dauerkopfschmerzen der letzten Tage in den Griff zu bekommen scheint auch zu wirken. Heute früh bin ich das erste mal seit Tagen Kopfschmerzfrei. Hier, in unserem Basislager, lassen wir für die Rückfahrt nach Ende der Reise einige Dinge zurück. Eine kleine Reisetasche und mein Notebook bleiben hier.

Beim Packen hatten wir uns die Tage zuvor Zeit gelassen. Das Anlegen einer Checkliste hat sich für die Fotoausrüstung und Reisesachen als gute Lösung herausgestellt. Die Reisecheckliste muss aber noch deutlich überarbeitet werden.

Wie geplant fahren wir, nach dem Einladen unseres Reisegepäcks, um 08:30 Uhr los. Bei unserer Reiseplanung habe ich ganz übersehen, dass Samstags sicher kein morgendlicher Stau an den neuralgischen Punkten auf der A3 und A5 zu erwarten sind.

Nach etwa 20 Minuten sind wir an der angegebenen Adresse des Parkservices. Kein Schild des Unternehmens weit und breit zu sehen. Nur ein Parkhaus. Über die Mobilfunknummer rufe ich dort an und frage nach. Um 09:30 Uhr, wie gebucht, will der Abholer da sein. Und das klappt auch perfekt. Dem Abholerfahrzeug folge ich nach, bis zu unserem Parkplatz im Parkhaus. Gepäck umladen. Und in einem Kombi mit Stern geht es zum Terminal 1 vom FraPort. Problemlos. Bei Rückkehr von der Reise und nach dem Empfang des Gepäcks soll ich auf der Mobilfunknummer anrufen, damit wir abgeholt werden.

Erst mal einen Gepäckwagen gegen 2 Euro Pfand holen fürs Gepäck. Dann im Flughafengebäude mal die Gepäckabgabe suchen. Jede Menge Computerterminals zum Selbsteinchecken und Gepäck abgeben. Eine kurze Suche bringt Klarheit. Es gibt tatsächlich noch Menschen, die das Gepäck einchecken. Doch zuvor muss die Bordkarte an einem Automaten ausgedruckt und abgeholt werden. Sogar die Sitzplätze nebeneinander lassen sich an der Maschine buchen. Dann zur Gepäckabgabe. Gewicht passt. Kein Problem. Und schon treffen wir Johannes, unseren Reiseleiter. Wir passen kurz auf die Tasche von Johannes auf. Zwischendurch verschwinde ich auch mal auf das stille Örtchen. Johannes ist schnell wieder zurück und nimmt nach kleiner Plauderei seine Sachen mit, um noch etwas zu erledigen. Wir spazieren noch kurz durch den Flughafen und entschließen uns bis zum Gate 30 weiter zu gehen.

Nun folgt:

Dann sind wir am Gate. Die Sicherheitskontrolle ist hier mal wieder ohne, dass ich die Bergschuhe ausziehen muss. Dafür muss Eva das Halstuch ablegen. Noch ein wenig warten, dann beginnt das Einsteigen pünktlich um 11:30 Uhr. Nach Auskunft des Flugpersonals sei der Flug fast ausgebucht. Nebenan sind noch drei Plätze frei. Unsere Fotoausrüstung packen wir in den Fußraum unter uns. Vielleicht gibt es ja was aus dem Fenster heraus zu fotografieren. Die drei freien Plätze nebenan werden von einer jungen Mutter mit Sohn und großem Stoffhund belegt. Der Flug verläuft ohne bemerkenswerte Ereignisse. Es werden ein Sandwich und Getränke gereicht.

Über den Wolken Kroatiens.

Über den Wolken Kroatiens.
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Ankunft in Zagreb. Ein kleiner Flughafen. Einreise problemlos. Das Gepäck kommt sehr schnell. Noch bei den Gepäckausgabebändern hebe ich an einem Geldautomaten Geld in der Landeswährung Kuna ab. Nach dem Ausgang Hinter der Gepäckausgabe geht es zum Ausgang ins Flughafengebäude. Im Flughafengebäude holen sich die anderen Mitreisenden auch noch Landeswährung. Der anschließende Weg zum Bus ist kurz. Einladen des Gepäcks. Nach kurzer Fahrt sind wir am Hotel schräg gegenüber vom Bahnhof. Gleise der Trambahn und fahrende Trambahnen vor dem Hotel Central. Nun erst mal Pause bis 16 Uhr. Ankommen. Mal Erfrischen und das Gesicht abwaschen. Es ist hier viel wärmer als zuhause. Gepäck und Ausrüstung sortieren und teilweise umpacken. Bergschuhe ausziehen. Auch die Jeans, die viel zu warm ist, gegen eine andere Hose wechseln.

Etwas nach 16 Uhr beginnt unser erster Rundgang durch Zagreb zusammen mit Johannes. Erklären darf er nichts, das dürfen nur die offiziellen Stadtführer. So laufen wir entlang zweier Rundgangrouten die Unter- und Oberstadt ab.

Blumenbeet am König-Tomislav-Platz, in der Nähe des Zagreber Hauptbahnhofes in der Unterstadt.

Blumenbeet am König-Tomislav-Platz, in der Nähe des Zagreber Hauptbahnhofes in der Unterstadt.
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Bronzemodell der Altstadt von Zagreb unterhalb der Kathedrale in der Oberstadt.

Bronzemodell der Altstadt von Zagreb unterhalb der Kathedrale in der Oberstadt.
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Zifferblatt der Uhr der Kathedrale von Zagreb, die beim Beben von 1880 um kurz nach 7 Uhr stehen blieb.

Zifferblatt der Uhr der Kathedrale von Zagreb, die beim Beben von 1880 um kurz nach 7 Uhr stehen blieb.
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Drei Heligenstatuen links vom Eingang der Kathedrale von Zagreb.

Drei Heligenstatuen links vom Eingang der Kathedrale von Zagreb.
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In den Straßen von Zagreb.

In den Straßen von Zagreb.
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Türme der Kathedrale von Zagreb und St.-Markus-Kirche in der Oberstadt.

Türme der Kathedrale von Zagreb und St.-Markus-Kirche in der Oberstadt.
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Eine der vielen Landesfahnen die überall wehen.

Eine der vielen Landesfahnen die überall wehen.
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Unterwegs entdeckt Eva eine Katze hinter einem Fenster. Fast wie ein Motiv aus Ciutadella auf Menorca. Auf einer großen Aussichtsplattform, quasi gegenüber der Kathedrale als Hintergrund, erleben wir eine Hochzeitsgesellschaft. Eine Fotografin macht Hochzeitsbilder. Interessante Perspektiven.

Eine Katze hinterm Fenster.

Eine Katze hinterm Fenster.
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Wildlife im Kleinen in einem der Parks von Zagreb.

Wildlife im Kleinen in einem der Parks von Zagreb.
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In der Altstadt haben wir Glück, denn viele junge Menschen sind in historischen Gewänder unterwegs, um für Zagreb zu werben. Diese Veranstaltung finden nur einmal im Monat, immer Samstags, statt. Bei unserem Rundgang ist Thomas kurzzeitig verschwunden. Er war auf einem Turm, von dem Johannes berichtete, dass die Aussicht von dort sehr gut sein soll.

Zum Abendessen kehren wir in ein Restaurant ein. Es gibt Rindfleisch, Kalbfleisch, Lammfleisch, Kartoffeln, Knocchi, Salat, Apfel- und Kirschstrudel, Wasser, Sliwowitz und Rotwein. Die Qualität ist eher durchschnittlich bis darunter, bis auf den Rotwein und den Sliwowitz.

Nach dem Abendessen, auf dem Rückweg durch die Parks in der Stadt laufen wir an einem Open Air Konzert am Kunstpavillon Zagreb beim König-Tomislav-Platz vorbei. Wir bleiben kurz stehen, um zuzuhören. Kein Wort ist zu verstehen. Die Landessprache, in der gesungen wird, ist für uns unverständlich. Eine Familienveranstaltung. Kleine Kinder tanzen direkt vor der Bühne zur Musik.



Sonntag, 11. Mai 2014 – Zagreb – Altstadt und Botanischer Garten.

Wecken um 05:45 Uhr. Ich gehe zuerst in Bad. Alles einpacken. Ist zum Glück nicht viel. Unser Gepäck bleibt während der offiziellen Stadtführung im Hotel. Nach Abschluss der Führung wollen wir in den Botanischen Garten gehen. Der Zoo ist leider für einen Abstecher viel zu weit weg. Nach dem Besuch von Zagreb werden wir uns auf den Weg zu den Plitvicer Seen machen.

Das Wetter ist heute deutlich trüber. Das könnte auch Regen geben. Die Stadtführung dauert dann bis 11:30 Uhr. Das ganze hat mich ermüdet. Endpunkt ist erfreulicherweise der botanische Garten. Erst mal eine „Trinkelpause“. Kurz mal auf einer Gartenbank Sitzen und Ausruhen im Garten. Bis um 15:30 Uhr haben wir Zeit für eigene Unternehmungen in Zagreb. Wir bleiben im botanischen Garten. Ein kleiner botanischer Garten, aber sehr fein. So viele blühende Seerosen habe ich noch nie gesehen. Und auch noch nicht so viele Frösche in den Seerosenteichen.

Der Botanische Garten von Zagreb.

Der Botanische Garten von Zagreb.
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Seerosenteich im Botanischen Garten von Zagreb.

Seerosenteich im Botanischen Garten von Zagreb.
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Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.

Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.
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Eine Schwertlilie (Iris), die Nationalblume von Kroatien im Botanischen Garten von Zagreb.

Eine Schwertlilie (Iris), die Nationalblume von Kroatien im Botanischen Garten von Zagreb.
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Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.

Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.
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Ein Frosch bei den Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.

Ein Frosch bei den Seerosen im Botanischen Garten von Zagreb.
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Nach Verlassen des botanischen Gartens schlendern wir in Richtung Hotel. Wir beschließen, doch noch einmal in die Stadt zu gehen. Auf dem Ban-Jelacic-Platz, ein beliebter Treffpunkt der Zagreber, trinken wir in einem Cafe einer Wiener Kaffeehauskette einen Kaffee und essen ein Stück Kuchen. Naja, der Kaffee ist nicht nach meinem Geschmack. Neben dem Kaffeehaus ist ein Drogeriemarkt einer Kette, die auch in Deutschland vertreten ist. Auf 4 oder 5 Etagen wird alles mögliche zum Verkauf angeboten. Wir schauen nach einem preiswerten einfachen Rucksack für die Städteerkundungen und werden auch fündig. Dazu noch ein paar Getränke. Vor dem Laden auf dem großen Platz verstauen wir alles in den neuen Rucksack, auch die große Einkaufstüte.

Der Weg zur Eisdiele Vincek des Vortages war leider nicht von Erfolg gekrönt. Der Laden hat am Sonntag geschlossen! Eine Eisdiele am Sonntag geschlossen? Unvorstellbar bei uns zuhause. Also gehen wir gemütlich durch die Parks zurück zum Hotel.

Zur Abfahrt parkt ein kleiner Bus vor dem Hotel. Erst mal die hintere Sitzbank mit unserem Handgepäck, den Fototaschen und den Rucksäcken belegen. Das restliche Gepäck, Pinky und die Tumi Reisetasche, hole ich noch von der Hotelrezeption ab. Der Platz in den Stauräumen des Busses scheint knapp zu werden. Aber in dem Stauraum am Heck ist noch genug Platz. Es geht etwa 45 Minuten über ein Stück der mautpflichtigen Autobahn. Nachdem die Autobahn verlassen ist, geht es auf der Landstraße weiter. Immer wieder sind Häuser zu sehen, an denen noch immer viele Einschusslöcher des letzten Krieges zu sehen sind. Wir kommen an einer Art Freilichtmuseum des Krieges vorbei. Eine MIG 21 und ein BRDM-2 und andere Fahrzeuge und Flugzeugreste kann ich im Vorbeifahren ausmachen.

Nach einer Weile beginnt die Suche nach der Unterkunft. Der Busfahrer scheint sie nicht wirklich zu kennen. So sind wir dann schon deutlich zu weit und müssen nach Fragen am Weg umkehren. Unterwegs noch mal anhalten und Fragen.

Dann endlich am Tourist Center Marko angekommen. Wo ist der Eingang? Wo ist die Rezeption? Wo geht es zum Einchecken? Auch das wird gemeistert, da eine Dame des Hauses uns noch auf dem Parkplatz in Empfang nimmt. Wieder die Pässe oder Personalausweise abgeben. Auf meine Frage hin, wann wir diese zurückerhalten, sagt mir die Dame an der Rezeption, dass wir die Ausweispapiere beim Abendessen zurück erhalten. Das passt.

Zum Abendessen gibt es Nudelsuppe, Salat, Kotelett, Hackfleischfladen mit Käse, Pommes und zum Nachtisch ein Stück Schokoladenkuchen. Leider gab es kein dunkles Bier. Das Helle hat aber auch gut zum Essen geschmeckt.

Zwischendurch regnet es stark und auch Blitze eines Gewitters sind zu sehen. Um 22:30 endlich Nachtruhe.



Montag, 12. Mai 2014 - Zu den Plitvicer Seen.

Heute um 05:30 Wecken, 07:00 Frühstück und 09:00 Uhr dann Abfahrt. Das Frühstück ist einfach, aber o.k. Den Kaffee haben wir gemieden und stattdessen schwarzen Tee getrunken.

Die Abfahrt verzögert sich, da der Bus sich verspätet. Johannes ärgert sich darüber. Ich sehe das entspannt. Kann ich doch die Zeit nutzen um in Ruhe den UV-Filter gegen einen POL-Filter zu tauschen. Bin gespannt, ob es bei spiegelnden Wasserflächen einen deutlichen Unterschied macht.

Nach kurzer Fahrt mit dem Bus, der etwa 15 Minuten später als geplant kommt, sind wir an den Plitvicer Seen. Noch eine Landkarte zu erstehen scheitert im Informationsbüro und auch in dem nahegelegenen Souvenirshop.

Dann geht es los. Einfach grandios. Mehr geht nicht. Die Bilder sprechen für sich. Leider sind einige Wege wegen der kräftigen Regenfälle so stark überflutet oder beschädigt, dass diese Wege für Besucher gesperrt sind. Dann halt auf anderen Wegen weiter, was dem Erlebnis nicht geschadet hat. Die vorhandenen Wege sind oft nicht Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen geeignet. Zu entdecken gibt es unter anderem auch die Höhle aus dem Film "Der Schatz im Silbersee"

Plitvicer Seen - von vorne, unmittelbatr hinter dem Eingang zum Nationalpark.

Plitvicer Seen - von vorne, unmittelbatr hinter dem Eingang zum Nationalpark.
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Plitvicer Seen - aus Augenhöhe.

Plitvicer Seen - auf Augenhöhe.
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Plitvicer Seen - von oben.

Plitvicer Seen - von oben.
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Plitvicer Seen.

Plitvicer Seen.
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Plitvicer Seen.

Plitvicer Seen.
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Plitvicer Seen.

Plitvicer Seen.
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Plitvicer Seen.

Plitvicer Seen.
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Gegen 16:30 Uhr geht es zurück zum Hotel. Um 19:30 Uhr Abendessen. Spanferkel und Lamm soll es geben. Ich freue mich auf ein Bier!



Dienstag, 13. Mai 2014 – Wanderung im Krupa Canyon.

Heute geht es Wandern in den Krupa Canyon. Wir fahren ein Stück mir dem Bus, um dann in eine Schlucht mit Fluss hinunter zu steigen. In einer kleinen Ortschaft steigen wir auch dem Bus aus und laufen ein Stück über einen geteerten Weg bis zur Einstiegsstelle in die Schlucht. Zwei Hunde aus der Ortschaft begleiten uns. Einer der beiden sieht aus, wie ein kleiner Wolf.

Kaum haben wir den Abstiegspfad betreten, fängt es an zu regnen und zu hageln. Schnell den neuen Poncho überwerfen. Dieses Kleidungsstück bewährt sich sehr gut. Eine gute Investition. Auch die Kameras sind darunter gut vor Nässe geschützt. Alle anderen mühen sich mit Regenjacken ab, während wir schon lange fertig und vor der Nässe geschützt sind. Dann den Rest der 300 Höhenmeter nach unten. Der Weg ist nach dem Platzregen leicht rutschig. Also mit Vorsicht weiter. Sobald die Sonne wieder herauskommt wird es sehr warm unter den Ponchos. Also wieder raus aus den Dingern. Zum Glück ergibt sich ein Plätzchen, wo das auf dem Weg am Hang gut geht.

Unten in der Schlucht angekommen erst mal eine „Trinkelpause“ und die Ausrüstung ein wenig richten. Der Boden hier unten ist durch den Regen der vergangenen Tage und dem Platzregen von eben gut feucht. An manchen Stellen sogar fast schlammig nass. An einer Stelle, etwa auf der Mitte des heutiges Weges, eine Rast und Mittagspause. Die beiden Hunde geiern darauf, ob etwas für sie abfällt. Eine Mitwanderin geht im Fluss baden. Das ist nicht unser Ding.

Es geht nach einer Weile weiter bis zum Ausstieg aus der Schlucht. Johannes macht uns den Weg zu einem kleinen Wasserfall oder dergleichen schmackhaft. Einige gehen mit, einige andere bleiben hier zurück. Der weitere Weg stellt sich als sehr abenteuerlich heraus. Es wird immer nasser und schlammiger und auch gefährlicher. An einem bestimmten Punkt ist für mich Schluss. Es reicht. Kein vernünftiges Durchkommen ist möglich, daher breche ich ab und kehre mit einigen andern zum Ausstieg aus der Schlucht zurück. Nun wieder 300 Höhenmeter nach oben.

Diese Wanderung war nicht so nach meinem Geschmack. Die Gegend war wenig spektakulär. Irgendwie kommen wir dann beim Bus an, der uns dann in die Unterkunft nach Starigrad ins Hotel Vicko bringt. Abendessen heute in einem Lokal an der Küste. Sehr leckeres Essen.



Mittwoch, 14. Mai 2014 - Bora an der Küste und im Nationalpark Paklencia.

Wir haben Sturm. Der Bora wütet an der Küste. Es regnet, so stark dass wir die anstehende Wanderung nicht mitmachen. Die urspünglich geplante Wanderung auf den Bojin Kuk muss wegen des schlechten Wetters ausfallen. Bei diesen Wetterverhältnissen ist das zu gefährlich. Wir wollen warten ob sich das Wetter bis gegen Mittag etwas beruhigt, um dann vom Hotel aus zu Fuß in den Nationalpark Paklencia zu wandern.

Am Eingang erwerbe ich noch ein topografische Landkarte des Nationalparks Paklencia im Maßstab 1:25.000. Wir wandern zusammen mit Thomas in die Schlucht hinein. Immer noch ist es stürmisch. Wir kommen bis zu einem bestimmten Punkt in der Schlucht, wo der Sturm einfach zu stark wird. Wir brechen ab, um nicht weggeweht zu werden. Einer älteren Dame greife ich unter die Arme, damit sie sich in Sicherheit bringen kann. Auf dem Rückweg kommen wir an einem Andenkengeschäft vorbei. Das liegt wie ein Bunker im Fels. Leider gibt es hier keine Aufnäher des Nationalparks Paklencia. Weiter unten laufen wir auf dem Fußgänger- und Lehrpfad "Pjeskarica“, der augenscheinlich neu angelegt worden ist. Sehr schöne Pflanzen sind zwischen den Bäumen und Steinen zu entdecken. Weiter geht es über einen Kulturlehrpfad bergauf zu einem historischen Aussichtspunkt der Festung Paklaric. Vor Ort haut uns der Sturm fast wieder um. Lange ist es hier nicht auszuhalten. Also wieder runter. Wenige Höhenmeter tiefer im Windschatten ist von dem Sturm nichts mehr zu merken.

Blick durch die Schlucht des Nationalpark Paklencia.

Blick durch die Schlucht des Nationalpark Paklencia.
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Ein kleines Pflänzchen auf einem Fels im Nationalpark Paklencia.

Ein kleines Pflänzchen auf einem Fels im Nationalpark Paklencia.
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Aussergewöhnliche Flora im Nationalpark Paklencia.

Aussergewöhnliche Flora im Nationalpark Paklencia.
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Moose und kleine Farne auf Felsen im Nationalpark Paklencia.

Moose und kleine Farne auf Felsen im Nationalpark Paklencia.
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Wenige 100 Meter hinter dem Ausgang des Nationalparks kehren wir in einer Gaststätte ein, um eine Kleinigkeit zu essen. Kalt ist es in der Gaststätte. Als wir eigentlich los wollen, regnet es mal wieder. Also warten wir das Ende des Regenschauers noch ab, um dann zurück zum Hotel zu wandern.

19:00 Uhr Abendessen im gleichen Lokal wie gestern. Gegen 22:00 Uhr geht es zurück zum Hotel. So bis 23:00 Uhr packen wir unsere Sachen ein, denn morgen geht es weiter. In der Nacht ist der Sturm noch immer deutlich zu hören.



Donnerstag, 15. Mai 2014 – Nochmal Wasserfälle und heiße Schokolade in Sibenik.

05:15 Uhr wecken. Immer noch tobt der Sturm über das Land und das Meer. Letzte Kleinigkeiten werden noch eingepackt. Fast vergessen wir den Fön und meine Zahnbürste. Ich hab Halsweh und spucke zähen gelben Schleim aus. Zum Frühstück nehme ich heiße Milch mit Honig. Ganze drei Tassen. Ob es hilft? Um 08:00 Uhr soll es wieder mit einem Bus zu einem Natur- und Kulturtag. Am Vormittag in den den Krka Nationalpark mit interessanten Wasserfällen und am Nachmittag nach Sibenik.

Die Wasserfälle Skradinski buk sind toll. Auch hier kann man die Wasserfälle über Holzstege gut besichtigen. Diese Wasserfälle beeindrucken in anderer Weise wie die Plitvicer Seen. Auch gibt es hier eine Art Museumsdorf mit Ausstellungstücken aus der Vergangenheit. Interessant ist eine natürliche Waschmaschine im felsigen Boden, die vom Wasser der Wasserfälle gespeist wird und eine natürliche Drehung hat. Noch in den 60er Jahren soll hier Wäsche gewaschen worden sein.

Einer der Katarakte der Wasserfälle Skradinski buk.

Einer der Katarakte der Wasserfälle Skradinski buk.
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Wasser-Schwertlilie oder Sumpf-Schwertlilie oder Gelbe Schwertlilie genannt (Iris pseudacorus)

Wasser-Schwertlilie oder Sumpf-Schwertlilie oder Gelbe Schwertlilie genannt (Iris pseudacorus)
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Italienischer Aronstab (Arum italicum)

Italienischer Aronstab (Arum italicum)
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Es ist kalt. Bei der Besichtigung von Sibenik wird es uns so kalt, dass wir nach der Führung in ein Cafe gehen, um uns aufzuwärmen. Der Kuchen ist nicht besonders. Dafür ist die heiße Schokolade besonders lecker. Sehr dickflüssig, so sehr, dass ich meine Portion mit dem Löffel essen kann.

Vor einem Blumenladen in der Altstadt von Sibenik.

Vor einem Blumenladen in der Altstadt von Sibenik.
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Ob die Taube weiß, dass da eine Katze auf der Treppe sitzt?

Ob die Taube weiß, dass da eine Katze auf der Treppe sitzt?
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In Trogir soll das Hotel in Altstadtnähe sein. Aber der Bus fährt und fährt. So landen wir deutlich außerhalb der Stadt in einem Hotel mit 2 Gebäuden. Wir haben das Glück ein schönes Zimmer im Nebengebäude zu bekommen. Um zum Abendessen in die Stadt zu kommen, wäre eine Fahrt mit Taxis nötig. So wird als Alternative ein Abendessen im Hotel organisiert. Das Essen ist eher sehr mäßig. Eine asiatische Reisegruppe kommt auch noch im Hotelrestaurant dazu.

Vor dem Hotel entdecken wir eine Katzenmama mit einem Jungtier. So muss im Supermarkt auf die Schnelle Katzenfutter beschafft werden, um die Katzen füttern zu können. Die Katzenmama hat richtig Kohldampf. Andere Katzen entdecken die Trockenfutterhäufchen, die wir auf einem überwucherten Grundstück verteilt haben auch und beginnen das Katzenfutter zu verspeisen.



Freitag, 16. Mai 2014 Trogir, ein Amphitheater und Diokletianpalast in Split.

Die Altstadt von Trogir erinnert mich ein wenig an Ciutadella auf Menorca. Nette enge alte Gassen.

Der Turm der Kathedrale Sveti Lovro ragt über die Bäume des Stadtparks hinaus.

Der Turm der Kathedrale Sveti Lovro ragt über die Bäume des Stadtparks hinaus.
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In den Gassen der Altstadt von Trogir.

In den Gassen der Altstadt von Trogir.
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Festung Kamerlengo am südwestlichen Ende von Trogir.

Festung Kamerlengo am südwestlichen Ende von Trogir.
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Bei Trogir schauen wir uns auch die Reste eines Amphitheaters besichtigt an. Im Amphitheater fliegen viele Schwalben tief über die Grasfläche in der Mitte. Fotografisch ist da nichts zu machen. Auch entdecke ich eine sehr flinke, braune Schlange. Eine örtliche Fremdenführerin hat uns in allen drei Orten begleitet und die Sehenswürdigkeiten erklärt.

Die Reste des Amphitheaters von Salona.

Die Reste des Amphitheaters von Salona.
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Nach Trogir und dem Amphitheater geht es weiter nach Split, die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Der Diokletianpalast in Split hat mich mit seinen Kellergewölben besonders beeindruckt. Die Statue von Bischof Gregor von Nin erinnert uns sehr an Gandalf aus dem Herr der Ringe. Wenn man die linke grosse Zehe berührt soll das Glück bringen. Wir versuchen es. Schaden kann es ja auch nicht.

In den beeindruckenden Kellergewölben des Diokletianpalastes.

In den beeindruckenden Kellergewölben des Diokletianpalastes.
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Kaiser Diokletian.

Kaiser Diokletian
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Statue von Bischof Gregor von Nin, nördlich des Diokletianpalastes.

Statue von Bischof Gregor von Nin, nördlich des Diokletianpalastes.
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In Split essen wir noch zu Mittag, bevor es auf die Fähre nach Korcula geht. Ein Restauranttipp der Fremdenführerin. Lecker und reichlich. Auf dem Weg zur Fähre noch ein Eis zum Nachtisch.

Mit der Fähre fahren wir heute etwa 2 ½ Stunden nach Korcula. Starker Wellengang. Etwa 2-3 Meter hohe Wellen. Das Schiff, ein Katamaran, stampft deutlich. Auf Dauer bekommt mir das nicht. Eine neue Erfahrung.



Samstag, 17. Mai 2014 – Verirrt im Nationalpark Mljet.

Das Hotel auf Korcula hat den Charme der vergangenen Epoche der sechziger Jahre, als Tito noch das Land regierte. Im Ort sind viele hungrige Hauskatzen zu entdecken. Auch eine Hotelkatze, die frech in den Speisesaal kommt, um etwas zu ergattern. Der Kater bekommt etwas Wurst von einer Mitarbeiterin des Hotels. Und auch noch von einem Gast auf der Terrasse. Also auf in den Ort, um wieder Katzenfutter zu kaufen.

Heute geht es zum Wandern in nach Mljet mit dem gleichnamigen Nationalpark. Mit einem offenen Boot fahren wir etwa 2 1/2 Stunden von Korcula nach Pomena. Dort wandern wir zum Kleinen See und zum Großen See. Weiter auf den Montokuc. Nachdem es am Morgen recht frisch auf dem offenen Boot war, wird es nun sehr warm. Heute Früh wurden Regenjacken und Regenhosen als Windschutz von vielen angezogen, um nicht weiter auszukühlen. Eine Trockenübung für meine neue Regenhose. Zur Mittagspause Picknick am Monokuc. Meine meine Hosenbeine zippe ich von der Wanderhose ab, da es inzwischen sehr warm ist. Ein abgestorbener Baum dient als Garderobenständer und als Sitzbank.

Mit einem offenen Boot nach Mljet.

Mit einem offenen Boot nach Mljet.
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...und auch wieder zurück.

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An einer Verkaufsstelle für Eintrittskarten entdecke ich ein schönes T-Shirt mit Igelmotiv. „Jez“ auf Kroatisch. Leider nicht in einer passenden Größe.

Auf dem Rückweg wandern wir in kleinen Grüppchen zurück. Und prompt haben wir uns verlaufen. Andere Verirrte fangen wir auch noch ein. Keine Landkarte, keine Kenntnis der Wegmarkierungen und keine Wegbeschreibung. Nach ein wenig Suchen finden wir einen Weg zurück zum Hafen und zum Boot, dass uns dann wieder von Pomena zurück nach Korcula bringt.

Die Karte, die es bei der Verkaufsstelle der Eintrittskarten des Nationalparks zu erwerben gibt, wäre auch keine gute Hilfe gewesen. Trotz des Maßstabes von 1:14.000 wäre sie nicht hilfreich gewesen, da sie sehr wenig Details enthielt. Keine Topografische Karte sondern eher ein symbolhafte Darstellung der wichtigen Wege und Punkte. Aber immerhin ein Nordpfeil auf der Karte.

Zurück in Korcula stellen wir fest, dass es hier kräftig geregnet haben muss. Um 20 Uhr treffen wir uns mit Thomas, um zusammen in der Stadt zu Abend zu essen. Die Gruppe ist heute Abend mit unterschiedlichen Interessen unterwegs. Die Fußballfans wollen ein bestimmtes Spiel ansehen. Das Essen in dem Lokal ist sehr gut und zurück im Hotel sind dann um 22:30 in unserem Zimmer die Lichter aus.



Sonntag, 18. Mai 2014 – Korcula.

Wecken um 06:45. Heute besichtigen wir Korcula am Vormittag und anschließend haben wir frei. Kein weiteres Programm heute. Um 08:30 Uhr treffen wir uns an der Hotelrezeption. Eva hat Halsweh. Wohl von mir angesteckt? Bisher war es in diesem Urlaub nicht richtig warm. Und meine Erkältung mit kräftigem Husten, Schnupfen und gelbem zähen Schleim werde ich auch nicht los. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass wir erheblich weniger Fotos machen, wie auf den anderen Reisen bisher.

Blick vorbei am Meerestor auf der Obala dr. Franje Tudmana in Korcula in Richtung Orebic auf der Halbinsel Peljesac.

Blick vorbei am Meerestor auf der Obala dr. Franje Tudmana in Korcula in Richtung Orebic auf der Halbinsel Peljesac.
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Eine einzelne rote Rose im Gegenlicht  irgendwo in der Altstadt von Korcula.

Eine einzelne rote Rose im Gegenlicht irgendwo in der Altstadt von Korcula.
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Montag, 19. Mai 2014 – Wandern auf der Halbinsel Peljesac.

Die für heute geplante Wanderung auf der Halbinsel Peljesac soll recht anstrengend sein. Nachdem wir uns auf Miljet verirrt haben, knipse ich jedes Hinweisschild auf dem Weg. Ziel der Wanderung ist der Sv. Ilija (961 Meter) bei Orebic. Wir laufen mal mit. Unser Plan ist nach der Hälfte der zu bewältigenden Höhenmeters zu überlegen, ob wir weiter mit gehen oder nicht. Nach einer längeren ausgesetzten Stelle mit viel Geröll auf dem Weg beschließen wir, zurück zu gehen. Zusammen mit einer Mitreisenden gehen wir langsam bergab.

Bloß nicht wieder verlaufen - einer der vielen Wegweiser.

Bloß nicht wieder verlaufen - einer der vielen Wegweiser.
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Auf dem Weg kommen wir am Franziskanerkloster mit der Kirche "Madonna der Engel" vorbei.

Auf dem Weg kommen wir am Franziskanerkloster mit der Kirche "Madonna der Engel" vorbei.
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Der Eingang des Friedhofes beim Franziskanerkloster.

Der Eingang des Friedhofes beim Franziskanerkloster.
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Eine Mariendistel (Silybum marianum) neben dem Wanderweg.

Eine Mariendistel (Silybum marianum) neben dem Wanderweg.
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An dem Kloster, an dem wir auf dem Hinweg vorbeigekommen sind, machen wir Mittagspause und Essen unsere Brotzeit. Pause machen und ausruhen. Den Ausblick auf das Meer genießen. So gegen 14 Uhr gehen wir weiter zum Treffpunkt am Hafen der kleinen Ortschaft am Meer. Auf dem weiteren Weg nach unten schauen wir uns nach einer verloren gegangenen Brille um. Leider erfolglos. In der Bar, die uns Johannes auf dem Hinweg gezeigt hat, lassen wir uns nieder und warten. Trinken. Nach und nach trudeln die Wanderer ein.

Der Bus kommt auch. Nachdem alle da sind und noch mal auf dem stillen Örtchen waren, geht es weiter nach Dubrovnik. Der Bus fährt in Dubrovnik falsch durch eine Einbahnstraße. Das Hotel ist an einem Steilhang gebaut. Wir übernachten genau eine Nacht im Hotel Kompas Dubrovnik. Das Zimmer ist sehr ordentlich ausgestattet.

Leckeres Abendessen a la card im Restaurant des Hotels. Das Restaurant hat eine Terrasse direkt am Wasser.



Dienstag, 20. Mai 2014 - Weltkulturerbestadt Dubrovnik.

Heute Stadtführung in der Weltkulturerbestadt Dubrovnik. Nach nur einer Nacht in dem Hotel in Dubrovnik gibt es ein eher sehr mäßiges Frühstück. Direkt im Anschluss auschecken.

Dann geht es mit dem Bus zu einer Stelle, wo der Bus uns aussteigen lassen darf, ohne dafür einen Strafzettel zu bekommen. Interessant daran ist, dass die Haltestelle unmittelbar vor einem Nobelhotel ist. Dort treffen wir uns auch wieder nach dem Aufenthalt in Dubrovnik.

Die Fremdenführerin in Dubrovnik ist für mich sehr gut zu verstehen. Sie erzählt mit Witz und interessanten Detailgeschichten was zu der Stadt und deren Sehenswürdigkeiten. Dubrovnik soll nur noch etwa 800 echte Einwohner haben. Alle andern Menschen in der Stadt sind Touristen, die nur für Stunden zu Besuch sind. Wie wir. Der Empfehlung der Fremdenführerin, das Restaurant „Moby Dick“ folgen wir und gehen schon reichlich früh zu Mittag essen. Während wir auf das Essen warten, schauen wir dem Treiben in der Gasse zu. Einheimische kommen vorbei und halten einen Schwatz. Andere Reisegruppen werden in unterschiedlichen Sprachen vorbeigeführt. Der Tipp war sehr gut. So leckeren Fisch haben ich schon lange nicht mehr gegessen.

Eine besonders gezeichnete Katze in einem Hof einer kleinen Kirche in der Altstadt von Dubrovnik.

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In der Altstadt von Dubrovnik in elektronische Kommunikation vertieft.

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Details der Stadtmauer der Altstadt von Dubrovnik.

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Blick von der Stadtmauer über den alten Stadthafen.

Blick von der Stadtmauer über den alten Stadthafen.
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Die mächtigen Mauern der Altstadt von Dubrovnik.

Die mächtigen Mauern der Altstadt von Dubrovnik.
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Nach unserem Mittagessen wollen wir Dubrovnik auf der Stadtmauer umrunden. Hier von Oben sind die vielen Schäden durch den Artilleriebeschuss deutlich an den unterschiedlichen Dachziegeln auszumachen. Der Mauer haben die Granaten nichts ausgemacht. In einer Nische auf der dicken Mauer unterhalte ich mich mit einem Kanadier, der eine Nikon D600 nutzt. Ein nettes Gespräch. Die Zeit rast und wir werden es wohl nicht schaffen, die Stadtmauer ganz zu umrunden. Bei einer Treppe tut mir mein rechtes Knie auf einmal sehr weh. Was ist denn das nun wieder? Nach dem halben Rundgang und wieder unten angekommen, schlendern wir zurück auf die Hauptstraße, der Stradun. Die ist nun voll mit Touristen. Es war gut, sehr früh in der Stadt die Führung mitzumachen. Da war noch was von den Sehenswürdigkeiten zusehen. Jetzt sind nur noch die vielen Touristen der Kreuzfahrtschiffe zu sehen, die hier angelegt haben. In einer Eisdiele auf der Hauptstraße gönnen wir uns noch ein Eis in der Waffel zum Nachtisch. Wir schlendern weiter in Richtung Treffpunkt und kaufen unterwegs in einem kleinen Supermarkt noch einige Getränke ein.

Um 19:00 Uhr geht es weiter Nach Tucepi. Auf dem Weg dorthin jeweils ein Foto- und ein Einkaufsstopp am und im Tal der Neretva. An kleinen Ständen kann man Obst, Gemüse und andere Köstlichkeiten erstehen. Wir kaufen Mandarinen und Aprikosen ein. Nächster Stopp ist an einer Art Rastanlage. Ein Bushaltepunkt für Fernreisende. Zeit für eine Biopause und einen Kaffee mit einem Stück Kuchen. Der Kuchen ist so eher Lala. Später noch ein Fotostopp an ein paar kleinen Seen, den Bacina-Seen. Motorräder sausen vorbei. Da bin schon neidisch auf die Kradler. Tolle Strecken, aber schlechter Straßenbelag für Sportmotorräder. So gegen 18:30 kommen wir in Tucepi an. Unser Gepäck wird in einen kleinen Transporter umgeladen. Etwas Tohuwabohu bei der Zimmervergabe wegen Doppel- und Twinzimmer. Um 19:30 treffen wir uns in einem Lokal am kleinen Hafen. Das Lokal wird wohl oft von Reisegruppen der Reisen hierher zum Abendessen genutzt. Um 22 Uhr sind wird zurück auf dem Zimmer und schalten das Licht zum Schlafen aus.



Mittwoch, 21. Mai 2014 – Ein Tag Urlaub vom Urlaub in Tucepi.

Heute Urlaub vom Urlaub. 08:30 Uhr werden wir ohne Wecker wach. Der Blick aus dem Fenster zeigt eine fantastischen Meerblick. Das Wasser liegt ruhig wie in einer Badewanne. Das Wasser selbst ist Glasklar. Frühstück gibt es bis 11 Uhr. Das werden wir ausnutzen. Nach dem Frühstück erst mal Kamerapflege. Nur die UV-Linsen müssen gereinigt werden. Bei einer Linse waren sicherlich Wasserspritzer von den Bootsfahrten drauf. Mit Anhauchen und dem Linsenreinigungstuch war auch das vollständig zu entfernen. Das GPS-Modul an meiner Kamera braucht sehr viel Strom. So schnell hatte ich fast nie einen fast leeren Akku in der Kamera. Wie sich später herausstellt, lag es an einer ungeschickten Einstellung. Wieder was gelernt.

Wir sortieren unsere Wäsche, um diese zum Waschen abzugeben. Und ich habe anschließend mal Zeit um Reisetagebuch zu schreiben. Morgen geht es wieder Wandern.



Donnerstag, 22. Mai 2014 - Piratenstädtchen Omis, Wanderung und Bootsfahrt auf dem Cetina.

Letzte Wanderung für uns. Wieder zeitig aufstehen. Das Frühstück hier geht auch nicht so richtig an mich. Was nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Nur nichts worauf ich großen Appetit habe. Vielleicht liegt es auch an dem reichlichen Abendessen, dass wir hier immer wieder zu uns nehmen.

Um 08:25 Uhr treffen vor den Hotel. Um 08:30 Uhr treffen mit dem Bus oberhalb des Hotels. Der Bus ist nicht pünktlich da. Einiges hin und her. Dann fährt der Bus an uns vorbei. Was ist denn nun los? Johannes telefoniert aufgeregt. Mit deutlicher Verspätung steigen wir in den Bus um nach Omis zu fahren. Nach etwa einer Stunde über die Magistrale sind wir da. In Omis ist der Bus viel zu groß, um zum Startpunkt der Wanderung zu kommen. Aussteigen und warten. In etwas einer halben Stunde soll eine Alternative für den Transport da sein. Ein Treffpunkt und eine neue Zeit wird für die Gruppe vereinbart. So schauen wir uns Omis halt vor, statt nach der Wanderung an. Das Piratenstädtchen gibt nicht so viel her, wie es sich aus den Reiseführern entnehmen ließ. Schade. Dann kommt ein kleiner Bus mit unfreundlichem, älterem Fahrer. Nun kann es steil bergan gehen, zu einem kleinen Sportplatz. Aussteigen und die Wanderung beginnt. Spät ist es und die Sonne brennt heute kräftig vom Himmel. Blauer Himmel ohne ein Wölkchen. Heute mache ich alle Fotos mit POL-Filter. Steil geht es für uns Wanderer heute bis auf etwa 670 Höhenmeter (Mein Höhenmesser war nicht kalibriert.) bergan. Japsend bleibt mir heute die Luft weg. Keine Pause in der prallen Sonne für mich, um die Aussicht zu genießen. Ich gehe weiter bis zum nächsten Schattenplatz. Da muss ich sowieso warten, denn der Weg gabelt sich und ich kann nicht erkennen, welcher der Wege der Richtige ist. An einen Baum gelehnt warte ich, um auszuruhen. Zusammen mit der Gruppe gehe ich dann weiter. Zum Glück kommt wenig später der Rastplatz unter Nadelbäumen mit einfachen Bänken und Tischen. Johannes geht mit etwa der Hälfte der Gruppe weiter auf einen Gipfel. Wir Zurückbleibenden machen hier Rast bis etwa 14 Uhr. Die nassgeschwitzten Sachen werden auf eine hier vorhandene Wäscheleine zum trocknen aufgehängt. Sogar Wäscheklammern sind da. Die Hütte hier ist in bedauernswertem Zustand. Auch liegt um die Hütte einiges an leeren Flaschen und Dosen herum. Schade. Aber eine große Nationalfahne weht. Nachdem die Gipfelstürmer zurück sind, geht es „ondulierend“ weiter. Der weitere Weg läuft sich viel angenehmer. Es geht mal über Stock und Stein, mal über weich gepolsterten Waldboden eines Nadelwaldes. Meist bergab, bis eine Ortschaft erreicht ist. Kurze Trinkpause. Weiter in Serpentinen Bergab auf einer Asphaltstraße. Das zieht in meinem Waden. Die Straße führt bis zum Fluss Cetina. In einem Restaurant mit Anlegestelle machen wir eine kurze Trinkrast. Der Kellner in dem Lokal strahlt wenig Engagement für uns Gäste aus. An der Anlegestelle wartet schon das Boot, dass uns über den Fluss zurück nach Omis, dem Schlusspunkt unserer heutigen Wanderung bringt. Nach dem Einsteigen ins offene Boot geht es mit beschaulicher Geschwindigkeit vorbei an steilen Felshängen mit der einen oder anderen Befestigungsanlage und vorbei an hohem Schilf bis Omis.

Unterwegs zum Cetina-Fluß in den Bergen südöstlich von Omis.

Unterwegs zum Cetina-Fluß in den Bergen südöstlich von Omis.
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Festung Starigrad - ein Teil der Reste der Stadtbefestigung von Omis.

Festung Starigrad - ein Teil der Reste der Stadtbefestigung von Omis.
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Der größere Bus von heute morgen sammelt uns ein und es geht zurück zum Hotel. Auch die vermisste Kamera einer Mitreisenden findet sich im Bus wieder. Um 19 Uhr Treffen mit der Gruppe zum gemeinsamen Abendessen. Wer halt mag.



Freitag, 23. Mai 2014 – Abschiedsessen mit viel geistigen Getränken.

Heute ein Faulitag. Lange Schlafen. Spät frühstücken. Spaziergang auf der Uferpromenade. Ein Eis. Das hatten wir hier aber schon viel schmackiger. Ein Mittagsschläfchen.

Um 14:45 Transfer zum Abschiedsessen. Ausgerichtet wird es von dem Wirt, des sonst vom Reiseveranstalter gebuchten Hotels und der „Stammgaststätte“ hier. Die Gruppe kommt nach der heutigen Wanderung, an der wir nicht teilgenommen haben, dort an und macht sich erst mal frisch. Die Tafel ist schön vorbereitet und mit Blumen und Blütenblättern geschmückt. Weißwein, Rotwein, Wasser, gegrillte Sardinen, eingelegte Sardinen, Bratkartoffel, Gewürzgurken, Paprika, Zwiebel, Frischkäse mit Nüssen und frittierte Tintenfische. Insgesamt nix für mich. Und dazu viel Schnaps. Slibowitz, Nusslikör, Kirschlikör und andere alkoholische „Köstlichkeiten“. Zuviel davon und geschmacklich wenig herausragend. Das Essen ist so gar nicht nach meinem Geschmack. Auch haben einige bei den alkoholischen Getränken über die Stränge geschlagen. Einige davon sogar sehr. Wir beschließen schon mal zu Fuß zurück zum Hotel zu laufen. Ein schöner Weg bergab. Ruhe. Vögel zwitschern. Viele Blüten. Alte Bienenkörbe. Verwunschene alte, leider halb verfallene, Anwesen. Zurück im Hotel noch eine Kleinigkeit essen. Wie schon zuvor, sehr lecker hier im Restaurant Olive Tree der Villa Andrea.

Die schön gedeckte Tafel für das Abschiedsessen.

Die schön gedeckte Tafel für das Abschiedsessen.
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Eine riesige "Pusteblume" auf dem Fußweg zurück zum Hotel.

Eine riesige "Pusteblume" auf dem Fußweg zurück zum Hotel.
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Nach und nach treffen die Wanderer ein. Die eine oder andere, nicht mehr gehfähige Wanderin, muss sogar mit einem Fahrzeug zum Hotel gebracht werden. So gegen 22 Uhr geht es zu Bett.



Samstag, 24. Mai 2014 – Urlaub vom Urlaub.

Heute ein noch ein Faulitag. Wieder lange Schlafen und wieder spät frühstücken. Noch ein Spaziergang auf der Uferpromenade. Noch ein Eis. Noch schlechter als tags zuvor. Es schmeckt sehr nach Chemie. Untertags packen wir schon mal unsere Sachen größtenteils ein.

Um 17:30 eine Weinprobe im Hotel. Sehr fein vorbereitet. Weißwein, Rose und Rotwein wird verkostet. Der Gastronom erklärt zu den einzelnen Tropfen deren Geschichte. Es sind teilweise sehr alte Sorten, die schon vor mehr als 2.000 Jahren kultiviert worden sind. Mir schmeckt der Rose am besten. Der passt für mich zu Ort, Zeit, Stimmung und Ambiente. Nach Ende der Weinverkostung bleiben wir im Restaurant, um noch etwas zu Abend zu essen. Dazu ein Glas Rose. Leider eine andere Sorte. Und Mineralwasser für den Durst. Ich gönne mir eine Suppe und ein Hauptgericht. Sehr lecker. Ausgezeichnete Küche. Wieder geht es gegen 22 Uhr zum Schlafen.

Sonnenuntergang am Meer vorm Hotel in Tucepi.

Sonnenuntergang am Meer vorm Hotel in Tucepi.
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Sonntag, 25. Mai 2014 - Rückreise

Wieder ausschlafen. So um 8 Uhr bin ich wach und gehe Duschen. Heute etwas früher zum Frühstück wie die Tage zuvor. Bis 12 Uhr müssen wir wegen neuer Gäste unser Zimmer leider schon räumen. Nachdem die letzten Reste unseres Gepäcks verpackt sind, bringe ich unsere Sachen zur Rezeption. Unser Gepäck kann an der Rezeption gelagert werden. Das wird dort eng werden. Unsere Kameras behalten wir aber bei uns. Johannes bekommt von uns beiden eine kleine Dankeschöntüte mit a bissel was drinnen überreicht.

Wir vertreiben uns die Wartezeit auf einer Bank auf der Promenade. Das Wasser ist und bleibt unglaublich sauber und klar.

Um 15:30 Uhr werden wir abgeholt, denn um 18:30 soll unser Flug von Split zurück nach Frankfurt gehen. Der Flughafen in Split ist klein. Wenig Gates. Und zum Einsteigen laufen wir zu Fuß zum Flieger. Im Flieger keine Besonderheiten. Es werden, wie auf dem Hinflug, Sandwiches und Getränke gereicht.

Das Abholen am FraPort klappt nicht so gut wie wir es aus München gewohnt sind. Wir müssen eine ganze Weile warten, bis der Abholer da ist. Ein Blick ins Cockpit des Fahrzeuges zeigt eine Warnung, dass die Bremsen gewartet werden müssen. Sehr wenig vertrauen erweckend. Das war das erste und auch das letzte Mal mit diesem Parkservice. Nach kurzer Fahrt über die A5 und A3 sind wir dann endlich in unserem Basislager. Ausladen. Ankommen. Erzählen. Die Fotos aufs Notebook sichern.



Impressum letzte Aktualisierung: 30. März 2015

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