Rainers kleiner Weltausschnitt

Reisebeschreibung

Menorca - auf den Spuren des Cami de Cavalls Sonderschriftart im Downloadbereich. Landesfahne
vom 22. September 2013 bis 6. Oktober 2013
Inhaltsverzeichnis

Prolog Reisevorbereitungen.
Sonntag, 22. September 2013 Anreise von Rosenheim über München nach Mahon.
Montag, 23. September 2013 Die erste Etappe auf dem Cami de Cavalls von Punta Prima nach Mahon.
Dienstag, 24. September 2013 Etappe von Son Bou nach Canutells.
Mittwoch, 25. September 2013 Etappe von Cap de Favaritx nach Bahia de Fornells.
Donnerstag, 26. September 2013 Ein Orgelkonzert und eine Rundfahrt durch den grossen Naturhafen.
Freitag, 27. September 2013 Etappe von Cap de Favaritx nach Cala Mesquita.
Samstag, 28. September 2013 Etappe von Binimel-la nach Fornells.
Sonntag, 29. September 2013 Umzug von Maó nach Ciutadella - mal ohne Wandern.
Montag, 30. September 2013 Nochmal in die Altstadt von Ciutadella am freien Tag.
Dienstag, 1. Oktober 2013 Schmugglerhöhle, Suzys Bar und unglaublicher Sonnenuntergang.
Mittwoch, 2. Oktober 2013 Knieprobleme - Die Wanderung fällt für mich aus.
Donnerstag, 3. Oktober 2013 Nicht Wandern sondern Kulturtag in Ciutadella - Kathedrale und Konvent.
Freitag, 4. Oktober 2013 Heute ein abwechlungsreicher Ausflugstag.
Samstag, 5. Oktober 2013 Immer noch Knieprobleme - Wandern ist nicht mehr auf dieser Reise.
Sonntag, 6. Oktober 2013 Rückreise.
Literatur und Medien Tipps 


Prolog - Reisevorbereitungen

Lange habe ich überlegt welche Objektive ich auf diese Reise mitnehme. Die großen Röhren machen für diese Reise keinen Sinn. Ein Stativ kommt wegen des Gewichtes nicht in Frage. Blitz – Nein, dafür sind wir zu wenig in Innenräumen. Das Tamron 18-270 hat bei den letzten Fotoexkursionen immer wieder Probleme mit dem Autofokus gemacht. Daher habe ich noch ein Nikon 28-300 erworben. Das macht einen deutlich wertigeren Eindruck als das Tamron. Dafür ist es auch deutlich schwerer. Mal sehen wie die Bildqualität wird.

Samstag, 21. September 2013

Nicht wirklich ausgeschlafen. Entschluss die Stubentiger schon am Vormittag ins Tierheim als Urlaubsgäste zu bringen. Zuvor in Ruhe frühstücken. Seit langem eine Reise ohne Pinky. Wollen Wäsche in den Unterkünften waschen lassen. Trotzdem sind die beiden Taschen sehr voll und schwer. Packprobleme mit der Abendgarderobe. Pummelchen in der verschlossenen Garage. Der Opel verbringt die Nacht im Freien.



Sonntag, 22. September 2013 - Anreise von Rosenheim über München nach Mahon.

04:00 Uhr aufstehen. Ich bin noch sehr müde und komme nicht in die Gänge. Die letzten Reste noch einpacken und das gesamte Gepäck einladen. Gegen 06:00 Uhr geht es nach einem kleinen Frühstück mit letztem gut schmeckendem Kaffee los. Die Autobahn ist leer um diese Zeit und wir sind etwa eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit beim Parkservice. Den Fahrzeugschein und den Autoschlüssel lasse ich beim Parkservice. Das Einparken in den bestellten Hallenplatz macht der Parkservice. Der bringt uns zusammen mit anderen Reisenden an das richtige Abflugterminal. Das Online einchecken zuvor von Zu Hause beschleunigt das Aufgeben des Gepäcks. Kein Übergepäck zu bezahlen. Das hatte ich anders erwartet. Haben wir doch gut gepackt und gewogen. Durch die Sicherheitskontrolle. Kameras und alle Objektive muss ich vorzeigen und die Dame durch jedes hindurchschauen lassen. Eva muss das Weitwinkelobjektiv in ihrem Rucksack nicht auspacken. Das kann man wohl Ermessensspielraum nennen. Warten bis zum Abflug. Noch ein Stofftier einkaufen. Ist ja schon Tradition. Ein kleiner grüner Drache ist es. Und Duftwasser. Wir dürfen als allererste einsteigen. Rucksäcke und Fototaschen passen gut in die Gepäckfächer. Fast hätte ich übersehen das Mobilfunktelefon im Rucksack abzuschalten. Der Flug verläuft ohne besondere Ereignisse. Ein Kaltgetränk und ein Sandwich wird gereicht. Den Bordverkauf anderer Waren meiden wir.

Der internationale „Flughafen Menorca“ etwa zehn Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mahon (auf Menorquí Maó genannt), es ist ein kleiner Flughafen mit insgesamt zwei Start- und Landebahnen. Es geht durch das Flughafengebäude zur Gepäckausgabe. Unser Gepäck kommt schnell, unbeschädigt und vollständig an. Noch den obligatorischen Toilettengang und dann raus. Keine Passkontrolle, keine Zollkontrolle.

Der internationale „Flughafen Menorca“ - die Halle nach der Gepäckausgabe.

Der internationale „Flughafen Menorca - die Halle nach der Gepäckausgabe“
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Ralf, unser Reiseleiter nimmt uns herzlich zusammen mit zwei anderen Mitreisenden in Empfang. Zu viert geht es zusammen per Bus ins Hotel nach Maó. Abendessen gibt es ab 19:30 Uhr. Ralf muss noch andere Reisende der Reisegruppe vom Flughafen nach und nach einsammeln. Wir werden ihn am Abend wieder treffen. Nach dem Bezug unseres großen und nett eingerichteten Zimmers mit Meerblick auf den Naturhafen von Maó im Hotel Port Mahon packen wir erst mal alles aus. Ach ja, Einkaufen waren wir auch schnell. Ein „Spar“ Markt hat hier am Sonntag auf. Alle Achtung. Wir kaufen Wasser, Obst und Säfte ein. Bei einem Bäcker auch noch ver herzhafte Pasteten, die wir auf unserem Balkon mit grandiosem Meerblick verspeisen. Ein Spaziergang entlang der Wasserlinie des Hafens über die Moll de Llevant und Moll de Ponent bringt uns bis fast ans Endes des großen Naturhafens. Quer durch Maó geht es zurück ins historische Zentrum. Kleine, geschlossene Läden. Noch durch ein Wohngebiet. Jedes dritte Haus scheint zum Verkauf zu stehen.

An der Wasserline auf der Moll de Llevant.

An der Wasserline auf der Moll de Llevant.
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La Mol, unschwer zu erkennen, eine Seejungfrau.

La Mol, unschwer zu erkennen, eine Seejungfrau.
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Buffet um 19:30 Uhr im Hotelrestaurant. Ein lange Tafel ist für uns vorbereitet. Im Hotel sind auch noch zwei große britische Reisegruppen untergebracht. Das Buffet ist groß und reichhaltig, aber nicht so ganz nach meinem Geschmack. Macht nichts, dann esse ich eben weniger. Hoffe ich mal. Gegen 22 Uhr kommt der Mond raus und ich versuche noch ein paar Langzeitbelichtungen vor dem Hotel zu machen. Eva nimmt auf der Terrasse des Hotels noch einen Gin Tonic als Absacker für den Tag. Ein sehr mildes alkoholisches Getränk.

Illa del Rei - die Königsinsel bei Nacht.

Illa del Rei - die Königsinsel bei Nacht.
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Montag, 23. September 2013 - Die erste Etappe auf dem Cami de Cavalls von Punta Prima nach Mahon.

06:15 Wecken. Ich habe schlecht geschlafen. Mir war kalt. Und es war zu hell. Ich habe Kopfweh. Mal wieder Migräne. Ich steh etwas neben mir. Nach der Körperpflege am Morgen geht es um 07:30 zum Frühstück. Buffet. Wieder reichhaltig, aber nicht nach meinem Geschmack. Tee, dem Kaffee hier traue ich nicht. Einige mit Schokolade gefüllte Stückchen waren heute morgen das Beste. Die abgepackte Orangenmarmelade hat geschmeckt, als wäre etwas Chili drin. Um 09:00 Uhr treffen wir uns am Empfang mit Ralf zum „betreuten Einkaufen“. Die Läden kannten wir bis auf einen schon von unserem kleine Einkaufsbummel vom Vortag. Wir kaufen Käse, Brot, Wasser, andere Getränke, Kosmetiktücher und wieder vier herzhafte Pasteten. Die haben uns gestern schon so gut geschmeckt. Zurück zum Hotel und für die erste Wanderung dieser Reise fertig machen. Um 10:15 Uhr geht es mit einer kleinen Busfahrt los. Der Bus kommt a bisserl später. Dem Ralf ist das ein wenig peinlich. Ich sehe das allerdings sehr gelassen. Nach etwa einer viertel Stunde Fahrt sind wir in einem Badeort der Insel und die Wanderung entlang der Küste beginnt. Die vielen Ortsnamen und Bezeichnungen auf Spanisch oder Katalanisch kann ich mir leider nicht merken. Romanische Sprachen sind einfach nicht mein Ding. Das wird sicher zu einer Herausforderung bei meinem Reisebericht. Aber die Ausblicke hier sind toll. Auch wechseln sich Sonne und Schatten teilweise ab. Was mir sehr gelegen kommt. Wandern in praller Sonne ist nicht so meins. Um 12:30 Uhr Rast oder Mittagspause in einem „Zauberwald“ bei einer kleinen sehr versteckten Bucht, der Cala Rafalet. Wir müssen uns alle durch eine sehr engen Durchgang in einer Steinmauer Zwängen. Das war ganz schön eng. Ein Geheimtipp der in keiner Reisebeschreibung zu finden ist. In der Tat ein echter Geheimtipp. Beim Verlassen des Zauberwaldes sehen wir noch eine Landschildkröte. Und wieder durch die Mauer Zwängen. Die weitere Wanderung geht nun durchs Hinterland, weg von der Küste. Es geht zwischen den typischen Trockensteinmauern hindurch. Diese wurden aufgeschichtet um die vielen Steine von den Feldern unterzubringen. Wehrtürme sind auf dem Weg zu sehen. Welche von den Engländern und andere. Dann der Blick auf die Hafeneinfahrt vom Maó. Eine große Festung, die dort mal stand, wurde vollständig durch die Spanier geschleift. Auf dem weiteren Weg schauen wir uns einen Friedhof an. Noch im Hafen eine Rast, um in einem Lokal etwas zu trinken. Dann wandern wir durch die Ortschaft zurück ins Hotel.

Erst mal Duschen, um Schweiß und Sonnencreme los zu werden. Eine kleine Runde schwimmen im Pool des Hotels um die Muskeln zu entspannen. Um 19:15 Uhr dann eine kleine Vorstellungsrunde mit dem Nationalgetränk der Menorquiner, der Pomada. Um 19:30 wieder Abendessen. Heute hat mir das Abendessen besser geschmeckt. Um 22 Uhr gehen wir zu Bett. Das Probieren, ob die Fenster anders zum Lüften offen zu halten funktioniert nicht gut. Schlafen ging so für mich wieder nicht gut.

Sonnenaufgang über dem Naturhafen von Maó.

Sonnenaufgang über dem Naturhafen von Maó.
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Der Leuchtturm auf der Illa de l'Aire bei Punta Prima. Der südöstlichste Punkt Menorcas.

Der Leuchtturm auf der Illa de l'Aire bei Punta Prima. Der südöstlichste Punkt Menorcas.
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Impressionen von der Küste.

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Der erste Turm auf dieser Reise, der Morro d'Alcufar.

Der erste Turm auf dieser Reise, der Morro d'Alcufar.
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Direkt unterhalb des Morro d'Alcufar. Ein Felsentor in der Steilküste.

Direkt unterhalb des Morro d'Alcufar. Ein Felsentor in der Steilküste.
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Impressionen von der Küste.

Impressionen von der Küste.
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Die Kirchturmspitze einer kleinen Kirche in Alcaufar.

Die Kirchturmspitze einer kleinen Kirche in Alcaufar.
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Der Zauberwald bei der Cala des Rafalet.

Der Zauberwald bei der Cala des Rafalet.
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Leuchtende Flechten auf einem großen Stein.

Leuchtende Flechten auf einem großen Stein.
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Durch ein Loch in einer Steinmauer.

Durch ein Loch in einer Steinmauer.
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Impressionen von der Küste.

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Ein alter Hochofen für Eisenschmelze.

Ein alter Hochofen für Eisenschmelze.
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Der Holzweg über dem Wasser zur Cales Fonts.

Der Holzweg über dem Wasser zur Cales Fonts.
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Dienstag, 24. September 2013 - Etappe von Son Bou nach Canutells.

Mitten in der Nacht mache ich die Balkontür auf, denn die Luft im Zimmer ist zum Schneiden. Schlecht geschlafen daher. Um 06:30 Uhr wecken. Und um 09:30 Uhr soll es losgehen. Heute lasse ich die Wanderstöcke im Hotel zurück. Einige Tage später merke ich, dass dies keine gute Idee war.

Einkaufen. Zum Bäcker. Zum Spar. Zitronensaft, Walnussbrötchen und Pasteten. Heute ist der Bus pünktlich da. Es geht nach Son Bou, dem längsten Sandstrand auf Menorca. Zwei Bettenburgen stören den Blick auf die Natur. Zum Glück nur diese beiden. Weitere Vorhaben dieser Art wurde erfolgreich verhindert. Vor der Steilküste sind die Aussichten auf den Strand und die Landschaft toll. Auf dem weiteren Weg durch eine Schlucht sehen wir einen Milan am Himmel. Ob Rot- oder Schwarzmilan kann ich nicht unterscheiden.

Bei einer kleine Pause auf der heutigen Wanderung stellt uns Ralf zur Auswahl eine Ausgrabungsstätte oder eine andere Sehenswürdigkeit zu besuchen. Wir entscheiden uns für die Ausgrabungsstätte der Talayot-Kultur. Um zur Ausgrabungsstätte zu gelangen müssen wir eine der vielen Steinmauern überqueren. Um dort hin zu gelangen hilft uns Ralf über die Mauer. An dem Monument mache ich mal Pause, um hinter ein Gebüsch in der Nähe zu verschwinden. Dann ist unsere Gruppe nicht mehr zu sehen. Wir gehen zurück zu der Mauer, die wir überquert haben und krabbeln alleine darüber. Auf dem Weg ist weit und breit auch niemand zu sehen. Eine andere Wanderin fragen wir, ob die Gruppe gesehen wurde. Nein. Also mal eine Weile warten. Dann kommen sie doch noch alle und es gelingt Eva eine ganze Reihe von Fotos zu machen, wie einer nach dem anderen die Mauer überwindet. Diesmal gebe ich Hilfestellung, sofern gewünscht.

Wir wandern weiter zu einer Höhle in Cala en Porter. Die Cova d'en Xoroi (Englisch), die sich auf halber Höhe der Steilküste im Fels befinden soll eine unbedingt zu besuchende Sehenswürdigkeit sein. Dort soll es eine Bar geben, die eigentlich nur aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage einen solchen Erfolg hat. Der Weg dorthin ist Ereignislos und ohne lohnende Motiv für meinen fotografischen Blick. Da packe ich die Kamera halt für eine Weile ein. So läuft es sich leichter. Am Ziel angekommen eine unangenehme Überraschung, auch für Ralf, denn die Bar und die Höhle sind geschlossen. Lange Gesichter. In einem Lokal in der unmittelbaren Nähe wenigstens was Kühles trinken. Eva klagt über Schmerzen an einem Schienbein. Wir packen die Rücksäcke ein wenig um. Evas Kameratasche kommt mit in meinem Rucksack. Eva läuft mit weniger Last und ihren Wanderstöcken weiter. Wieder ein Ausblick auf die Steilküste auf dem weiteren Weg. Der letzte Ausblick dieser Art auf der weiteren Wanderung heute. Später geht es über einen sehr zugewachsenen Schmugglerpfad von der Steilküste hinunter bis zu Wasserlinie in eine kleine Bucht. Wieder eine Höhle. Von Menschenhand im Altertum geschaffen. In unterschiedlichen Zeitaltern zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Zuletzt wohl waren diese Höhlen in der Ära der Hippies bewohnt. Aber kein lohnenswertes Fotomotiv. Und weiter entlang der Steilküste. Ein paar Kletterer in der Wand der Steilküste. Auf einem Boot in der Bucht sitzt ein Mann an einem Laptop mit deutlich erkennbarem angebissenem Apfelsymbol am Notebookdeckel. In der Badehose arbeiten? Eine andere Familie auf einem anderen Boot ist beim gemeinsamen Essen. Eine schon eher annehmbare Tätigkeit. Noch etwa 2,5 Kilometer bis zum Ziel dieser Wanderung. Eine Einkehr- und Bademöglichkeit wird auch noch geboten. Ich schalte um in den „Gemüse-Sherpa-Modus“ und laufe mit langen Schritten voraus, weil mich dieser Wegabschnitt nervt. Ralf bezeichnt solche Strecken als "krömpeligen" Weg. Angekommen am Ziel lassen wir uns in einer Gaststätte nieder und trinken eine „Schandi“. So eine Art Alsterwasser nach Menorca Art. Zum Baden gehen wir nicht. Nochmal viele Treppen hinab bis zum Wasser und natürlich wieder hinauf – Nein, das brauchen wir nicht auch noch. Mit dem Bus geht es dann zurück zu Unterkunft in Maó. Im Bus berichtet Ralf, dass es morgen Regen geben könnte. Nach etwa einer halben Stunde sind wir da. Unsere Picknicksachen, die wir nur spazieren getragen haben, essen wir im Hotel auf. Noch einen Tag lagern und der Käse und die Wurst sind bei der Hitze im Rucksack beim Wandern dann verdorben. Um 19:30 Uhr wieder Abendessen mit Buffet. Viel werde ich eher nicht essen, eher trinken. Es war heiß heute und gefühlt sind wir nur in der prallen Sonne gelaufen.

Heute habe ich alle Fotos mit meiner Kamera mit Polarisationsfilter am Objekiv gemacht.

Unübersehrbare Wegmarkierung des Cami de Cavalls.

Unübersehrbare Wegmarkierung des Cami de Cavalls.
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Blick auf die Ausgrabungsstätte der Talayot-Kultur.

Blick auf die Ausgrabungsstätte der Talayot-Kultur.
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Impressionen von Stein und Meer.

Impressionen von Stein und Meer.
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Mittwoch, 25. September 2013 - Etappe von Cap de Favaritx nach Bahia de Fornells.

07:30 Frühstück. 09:30 Abfahrt mit dem Bus. Dazwischen Verpflegung und Getränke einkaufen. Aussteigen aus dem Bus irgendwo im Gelände. Nach etwa einer dreiviertel Stunde oder Stunde die erste Möglichkeit baden zu können. Dies nutzt bloß keiner, da es heute noch lange weiter geht. Das Gelände, durch das wir wandern, wirkt wie eine Landschaft der Mittelgebirge zuhause. Ein eher Sanftes auf und ab. Wenig "Schwitzberge" so meint Ralf.

Salinen. „Große Steine“ im Wasser, das sind einige Flamingos. Große Fische im Wasser. Spinnen. Außergewöhnliche Steinformationen an der Cami Addina. Schade, kein Streiflicht. Eine große Wolke verdunkelt die Sonne. Warten ist nicht, es geht weiter mit der Wanderung. Fleckenmuster auf den Steinen. Ein netter Weg weiterer Weg zwischen Bäumen und die Sonne „knallt“ heute nicht so sehr.

Nach den Salinen eine kurze Rast unter Nadelbäumen auf weichen abgefallenen Nadeln der Bäume. Nach der Rast, mit Trinken und Essen, eine Banane und ein paar Nussriegel geht es weiter in die nächste Ortschaft. Hier die erste Möglichkeit mit dem Linienbus abzukürzen und nach Maó zurückzufahren. Alle entscheiden sich weiter mit zu wandern. Der Weg geht zunächst weiter durch eine urbane Umgebung. Gepflasterte Wege und Asphaltwege. Im zweiten Ort, Arenal d'en Castell, die nächste und letzte Möglichkeit den Linienbus zu nehmen. Vier oder Fünf Wanderer, auch Eva, entscheiden sich für den Bus. Ein wenig warten müssen sie hier schon bis der Bus kommt. Entweder baden oder in einer Bar warten. Ich gehe mit den anderen weiter mit. Im nächsten Abschnitt der Wanderung wieder Steilküste. Das Wasser ist wieder mit unbeschreiblichen Blau- und Grüntönen zu sehen. Der Weg über Steine und Geröll ist viel angenehmer zu laufen als auf dem Asphalt der Straßen. Mein Füße tun zwar weh, aber es hat sich wegen dieser Aussichten unbedingt gelohnt weiter mit zu gehen.

Nach einer weiteren Ortsdurchquerung und Überquerung der einzigen Hauptstraße Menorcas, die die beiden Enden der Insel miteinander verbindet, laufen wir durch einen Nadelwald. Aleppo-Kiefern, erklärt uns Ralf. Hier wird mit schweren Maschinen gearbeitet um Bäume zu fällen. Gegen Ende wieder eine Salinenanlage zu der ein Weg führt. Die sei neu in Betrieb genommen worden, meint Ralf. Am Ende des heutiges Weges wartet unser Bus auf uns. Rücksäcke einladen und nach einer guten halben Stunde sind wir zurück im Hotel.

19:30 Uhr Abendessen. Zuvor haben wir einen Teil unserer Vorräte für die gedachten Picknicks in der Natur verspeist. Der Käse ist recht salzig, das macht aber nichts. Wir schwitzen so viel, dass ein Auffüllen unseres Mineralienhaushaltes uns sicher gut tut.

Nach dem Abendessen lädt uns Ralf zu einem kleinen Rundgang durch die Altstadt von Maó ein. Interessante Plätze, interessante Beleuchtungen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen. Ob sich dabei jemand was gedacht hat? Gegen 21 Uhr ist Schluss mit dem Rundgang. Im Hotel noch einen Absacker für den Tag. Pomada. Ein lokales Getränk. Ein hier gebrannter Gin mit Orangenlimonade. Lecker. Der Gin ist sehr mild im Vergleich zu anderen internationalen Sorten. Um 22 Uhr dann „Lights out“.

Selbstbildnis als Schattenriss an der Steilküste.

Selbstbildnis als Schattenriss an der Steilküste.
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Die Erinnerung an eine andere Reise hat zu diesen Foto inspiriert.

Die Erinnerung an eine andere Reise hat zu diesen Foto inspiriert.xxx.
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Das Meer bei der Cala Caldes.

Das Meer bei der Cala Caldes.
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Ein Stück befestigten Weges.

Ein Stück befestigten Weges.
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Monte Toro, der höchste Berg Menorcas.

Monte Toro, der höchste Berg Menorcas.
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Bei den Salinen in der Nähe von Cala Addaia.

Bei den Salinen in der Nähe von Cala Addaia.
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Ein schattiger Teil des Wanderweges.

Ein schattiger Teil des Wanderweges.
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Küste zwischen Arenal dén Castell und Son Parc.

Küste zwischen Arenal dén Castell und Son Parc.
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Küste zwischen Arenal dén Castell und Son Parc.

Küste zwischen Arenal dén Castell und Son Parc.
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Iglesia de Santa Maria in der Nacht.

Iglesia de Santa Maria in der Nacht.
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Nachts in den Gassen von Maó.

Nachts in den Gassen von Maó.
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Nachts in den Gassen von Maó.

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Nachts in den Gassen von Maó.

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Donnerstag, 26. September 2013 - Ein Orgelkonzert und eine Rundfahrt durch den grossen Naturhafen.

Heute mal Urlaub vom Urlaub. Ausschlafen. Irgendwann am Morgen auf der Terrasse vor den Hotel frühstücken. Anschließend zu Fuß in die Altstadt und dem vormittäglichen Treiben in den Straßen zusehen. In einer Boutique kaufen wir ein T-Shirt mit lustigen Ameisen drauf von einer örtlichen Modemarke und eine „andalusische Klimaanlage“. Und ein Tuch in den Markthallen einer alten Kirche. Im Keller ist sogar ein Supermarkt. Wir schlendern noch ein wenig in den Straßen herum, bis zum Beginn des Orgelkonzertes um 13 Uhr in der Kirche St. Maria. In einer Bar auf dem Placa de la Constitucio vor der Kirche Eglesia de Santa Maria trinken wir vor dem Beginn des Konzertes noch ein schwarze Limonade. Das Orgelkonzert ist ein akustisches Erlebnis. Die Orgel soll eine der grössten in Europa sein. beim Zuhören schreibe ich ein wenig im Reisetagebuch. Fotos in der Kirche zu machen, lohnt sich für meienen Geschmack leider nicht.

Um 16 Uhr dann noch die obligatorische Hafenrundfahrt. Die dauert etwa eine Stunde. Eine empfehlenswerte Hafenrundfahrt mit schönen Ausblicken auf den großen Naturhafen. Der Blick durch den Glasboden des gelben Katamarans ist weniger interessant. Fotos machen da unten ist wegen der Lichtverhältnisse, dem Schaukeln und der wenig interessanten Motive eher nichts. Zurück am Anlegeplatz gehen wir entlang der Wasserlinie zurück zum Hotel. Wieder Abendessen um 19:30 Uhr.

Fahne auf dem Portal de Sant Roc.

Fahne auf dem Portal de Sant Roc.
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Unser Hotel vom Wasser aus gesehen.

Unser Hotel vom Wasser aus gesehen.
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Im Hintergrund die Festungsanlage La Mola.

Im Hintergrund die Festungsanlage La Mola.
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Hafenrundfahrt.

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Canal de Sant Jordi - ein künstlicher Stichkanal.

Canal de Sant Jordi - ein künstlicher Stichkanal.
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Hafenrundfahrt.

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Illa del Llazaret - eine ehemalige Seuchenstation.

Illa del Llazaret - eine ehemalige Seuchenstation
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Hafenrundfahrt.

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Freitag, 27. September 2013 - Etappe von Cap de Favaritx nach Cala Mesquita.

Für den heutigen Tag leider keine Aufzeichnungen im Reisetagebuch.

Sonnenaufgang über dem Hafen.

Sonnenaufgang über dem Hafen.
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Der Leuchtturm am Cap de Favaritx an einem Ende von Menorca.

Der Leuchtturm am Cap de Favaritx an einem Ende von Menorca.
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Im Wasser spiegelt sich die Sonne am Cap de Favaritx.

Im Wasser spiegelt sich die Sonne am Cap de Favaritx.
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Kunst am Wegesrand am Cap de Favaritx.

Kunst am Wegesrand am Cap de Favaritx.
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Kunst - sogar an dem Wänden. Noch am Cap de Favaritx.

Kunst - sogar an den Wänden. Noch am Cap de Favaritx.
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Küste im Gegenlicht.

Küste im Gegenlicht.
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Eine der vielen malerischen Bademöglichkeiten.

Eine der vielen malerischen Bademöglichkeiten.
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Der Weg entlang der Steilküste.

Der Weg entlang der Steilküste.
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Aussichtspunkt im Parc Natural S'Albufera des Grau.

Aussichtspunkt im Parc Natural S'Albufera des Grau.
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Eine rote Libelle im Parc Natural S'Albufera des Grau.

Eine rote Libelle im Parc Natural S'Albufera des Grau.
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Samstag, 28. September 2013 - Etappe von Binimel-la nach Fornells.

Leider für diesen Wandertag auch keine Notizen zu den Ereignissen im Reisetagebuch.

19:30 Abendessen. Übergabe des von uns eingesammelten Trinkgeldes für die Mitarbeiter des Hotels in Maó durch Ralf. Zum Dank bekommt jeder von uns noch ein Glas Sekt vom Hotel spendiert.

Kurz nach den Start - Blick in Richtung Meer bei Binimel-la.

Kurz nach den Start - Blick in Richtung Meer bei Binimel-la.
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Immer den Spuren des Reiseleiters hinterher.

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Andere Spuren im Sand.

Andere Spuren im Sand.
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Direkt an der Wasserlinie.

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Blütenpracht in Platges de Fornells.

Blütenpracht in Platges de Fornells.
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Der weitere Weg zwischen Platges de Fornells und Fornells führt durch eine geologisch sehr abwechslungsreiche Landschaft.

Der weitere Weg zwischen Platges de Fornells und Fornells führt durch eine geologisch sehr abwechslungsreiche Landschaft.
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Immer an der Wand lang...

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Sonntag, 29. September 2013 - Umzug von Maó nach Ciutadella - mal ohne Wandern.

8:00 Uhr Frühstück. 10 Uhr geplante Abfahrt. Wir haben beschlossen heute am Umzugstag nach Ciutadella ins Hotel Port Ciutadella nicht mit zu wandern. Es ist uns einfach zu viel. Meine Füße schmerzen, mein rechtes Knie zwickt deutlich. Und nach der Wanderung dann auch noch müde und verschwitzt im neuen Hotel auspacken. Nein.

Nach dem Frühstück packen wir die verblieben Reste unserer Sachen noch ein. Wir sind sehr gut in der Zeit. Kurz vor 10 Uhr bringe ich unser Gepäck vor die Tür des Hotels. Einige andere warten auch schon auf unseren Bus. Dann geht alle ganz fix. Einladen. Einsteigen und schon rollt der Bus los. Ohne unseren Reiseleiter Ralf. Der fährt mit seinem Auto voraus, um dann einige Kilometer später wieder zuzusteigen. Nachdem der Bus von der Hauptstraße abgebogen ist und die letzte Ortschaft hinter uns zurück geblieben ist, werden die Wege immer schmaler. Dann hört auch der Asphalt auf. Mit dem kleinen Bus geht es bis zu einem Parkplatz. Sackgasse. Unsere Wanderer steigen aus. Eva muss noch mal schnell zu einem „Boxenstopp“. Wieder an Bord, fahren wir mit anderen Nichtwanderern weiter zum neuen Hotel. Angekommen laden wir erst mal das gesamte Gepäck aus. Auch das unserer Wanderkameraden. Wir Männer fassen beim Ausladen mit an. So geht es schneller und es bleibt nichts zurück. Das Gepäck wird in einem Saal des Hotels zwischengelagert. Einchecken. Gepäck aufs Zimmer. Gemütlich vollständig auspacken. Ein moderneres Hotel als in Maó. Ganz andere Atmosphäre. Wir haben ein großes Zimmer mit Klimaanlage und Ausblick auf die wenig interessante Straße hinter dem Hotel. Kein Vergleich zu dem grandiosen Blick von Hotel zuvor auf den Hafen von Maó. Nach dem Auspacken ein erster Erkundungsgang durchs Hotel und dann durch den Ort. Am Empfang des Hotels holen wir uns noch einen kleinen Stadtplan. Also los, vorbei an zwei kleinen Supermärkten. Hinein in die Altstadt. Kreuz und quer. Toll. Ganz anders als in Maó. Deutlich ist der spanische Einfluss hier zu sehen und zu spüren. Arkaden, brauner Stein und hohe Gassen. Auf dem Rückweg lassen wir auf Placa de s'Esplanada o dels Pins uns in einer Bar nieder und essen Tapas. Käse, Fleischbällchen in Tomatensauce und Kartoffelwürfel mit Koblauchmayonaise. Sehr lecker das alles. Zum Nachtisch noch ein Eis. Creme Catalan als Eis und für mich eine Zitrone gefüllt mit Zitroneneis. Hmmm. Zurück im Hotel zieht sich Eva fürs Baden im Meer um. Baden gehen ist aber leider nicht drin. Das Meer ist zu sehr aufgewühlt und zu gefährlich. 1-3 Meter hohe Wellen prallen mit Wucht gegen die Steilküste. Auch der Weg an den kleinen Sandstrand ist erfolglos. Die gelbe Fahne der Strandwache signalisiert die Gefahr. Entlang der Steilküste versuche ich einige Fotos mit dem Wellen, der Gischt und den Spritzern zu machen. Mehr oder weniger erfolgreich. Um 19.30 Uhr dann wie immer, auch hier, Abendessen.

In den Gassen von Ciutadella.

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Ganz genau hinschauen!

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In den Gassen von Ciutadella.

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Castell de Sant Nicolau im Gegenlicht.

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In der Nacht in den Gassen von Ciutadella.

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Strassenkunst in den Gassen von Ciutadella wirkt auch in der Nacht.

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In der Nacht in den Gassen von Ciutadella.

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In der Nacht in den Gassen von Ciutadella.

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Das Rathaus von Ciutadella im ehemaligen Gouverneurspalast aus dem 19. Jahrhundert in der Nacht.

Das Rathaus von Ciutadella im ehemaligen Gouverneurspalast aus dem 19. Jahrhundert in der Nacht.
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Montag, 30. September 2013 - Nochmal in die Altstadt von Ciutadella am freien Tag.

Freier Tag. Urlaub vom Urlaub. Hatten wir ja gestern auch schon. Heute aber auch spät aufstehen. Und spät frühstücken. Wieder ein Spaziergang in die Stadt. Im Tourismusbüro im Rathaus holen wir uns noch einen Stadtplan. Der ist detaillierter und liebevoller erstellt als der andere aus dem Hotel. Neben dem Rathaus ein toller Blick auf den kleinen Hafen. Wieder schlendern wir kreuz und quer durch die kleinen Gassen der Altstadt. In einem Juwelierladen muss ein Ringlein gekauft werden. Unterwegs auch was Felliges. Ein schwarze und eine rote Katze konnte gestreichelt werden. Nun suchen wir die historische Markthalle. Nicht so ganz einfach in den Gewirr der Gassen. Aber dann ist sie doch gefunden an der Plaça de la Llibertat von 1868. Wir machen eine Pause, um in der bekannten und auch viel von Einheimischen besuchten Bar Ulises etwas zu trinken. Leichtes Kopfweh macht sich bei mir bemerkbar. Die ersten Läden beginnen zu schließen für die Siesta. Also zurück zum Hotel und unterwegs zwei Bocadillios (Englisch) und zwei kleine Muffins als Mittagessen gekauft. Die verspeisen wir dann auf unserem Balkon unseres Zimmers im Hotel. Ich bin müde und und will mich mal für eine Weile hinlegen. Zum Schluss habe ich den ganzen heißen Nachmittag verschlafen. Eva war mal im Solarium, so heißt hier ein Sonnendeck oder Sonnenterrasse des Hotels. Um 19:30 Uhr wie immer das Abendessen. Anschließend in kleiner Runde ein Absacker auf der Terrasse vor der Hotelbar. Ich gönne mir einen Brandy „Don Carlos“. Lecker. Und sehr großzügig eingeschenkt. So gegen 23 Uhr ist dann Bettruhe.

Placa des Born mit dem Obelisc del S.XIX am Vormittag.

Placa des Born mit dem Obelisc del S.XIX am Vormittag.
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In den Arcaden des Carrer de Joseph Quadato  vor einer Bäckerei. Wieder ganz genau hinschauen!

In den Arcaden des Carrer de Joseph Quadato vor einer Bäckerei. Wieder ganz genau hinschauen!
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Abendsonne hinter dem Castell de Sant Nicolau.

Abendsonne hinter dem Castell de Sant Nicolau.
Nikon D90, Objektiv: Nikkor VR 18-200mm/3,5-5,6G, ISO 200, 58mm, 1/40s, Blende: 8
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Dienstag, 1. Oktober 2013 - Schmugglerhöhle, Suzys Bar und unglaublicher Sonnenuntergang.

6:15 Uhr Wecken. 7:30 Frühstück. 9:30 Uhr Abfahrt vom Hotel zur heutigen Wanderung. Mein rechtes Knie schmerzt immer noch. Der Meniskus, der schon mal repariert wurde meldet sich deutlich. Zum Wandern heute trage ich meine „Rennsocke“, eine stützende Bandage. Die Tour heute soll einfach sein, nicht so lange und quasi direkt entlang der Steilküste. Mit Ralf habe ich einen Notfallplan abgesprochen, falls es bei mir nicht weiter geht mit dem Knie.

Auf dem Weg eine Schmugglerhöhle bei Raconada de Son Vell. Es kommt ein schnorchelnder Taucher im Neoprenanzug mit Tarnmuster in die Höhle geschwommen. Er würdigt uns keines Blickes. Wir machen immer wieder mal eine Pause an netten Stellen in der Nähe von Badebuchten, so zum beispiel an der Raco de Pi. Durch den Wind ist heute ein Baden eher nicht möglich. Angeschwemmtes Seetang und vor allem viele Quallen machen das wenig einladend. Eine erste längere Rast machen wir bei zwei Holzbänken mit Tischen an der Cala des Talaier. Ich verspeise eine Banane, den einen oder anderen Erdnussriegel, ein Brötchen mit lokalem Käse. Der Käse ist wieder ein wenig salzig, aber lecker. Hier unter den Bäumen hätte man versacken können bei den kurzweiligen Plaudereien. Aber Ralf ruft zum Aufbruch um 13 Uhr. Immer weiter entlang der Steilküste geht es. Und von Badebucht zu Badebucht. Dann noch ein lange Pause bei „Susy's Bar“ und der letzten Bademöglichkeit für heute an der Cala Marcella. Eine Art Kaffeeeisgetränk wird hier verkostet. Sehr lecker. Hier in der Bar trinke ich fast einen Liter Flüssigkeit. So geschwitzt wie heute habe ich schon lange nicht mehr. Um 16 Uhr geht es weiter zum letzten Punkt der heutigen Wanderung und wo auch der Bus auf uns warten soll. Der Weg geht über eine lange Holztreppe, die in erstklassigem Zustand ist, nach oben. Parallel dazu geht es auch auf einem Pferdeweg oder Pfad nach oben. Nach wenigen Stufen entscheidet mein rechtes Knie für mich für den Pferdeweg nach oben. Es läuft sich einfacher und schmerzfreier. Oben angekommen sind wir nach einer dreiviertel Stunde am Ziel. Zum Schluss noch ein steiler Abstieg, den ich nur langsam bewältige. Der erste schöne Eindruck an dieser letzten Bucht Cala Santa Galdana der heutigen Wanderung wird leider schnell von mehreren Bettenburgen von Serpentona getrübt.

Mit dem Bus sind wir nach einer halben Stunde zurück im Hotel. Aussteigen. Rücksäcke aus dem Kofferraum des Busses holen und und noch bei Ralf für die morgige Wanderung für uns abgesagt. Mein Knie will und muss ich leider schonen. Im Zimmer dann Körperpflege, Ausrüstungspflege und auch wichtig Kamerapflege. Und schon ist es wieder Zeit um sich fürs Abendessen um 19:30 Uhr fertig zu machen. Ein sensationeller Sonnenuntergang bei dem Mallorca in Sicht ist fasziniert mich sehr. Das muss das Abendessen ein wenig warten und ich ziehe mit meiner Kamera nochmal los. Dramatische Wolkengebilde zur im Westen untergehenden Sonne. Mein Versuch das Castell de Sant Nicolau im weichen Licht des Sonnenunterganges zu fotografieren klappt leider nicht so, wie ich es mir vorstelle. Ich bin wohl ein paar Minuten zu spät gewesen. Mal sehen ob ich morgen Abend ein besseres Timing habe. Sonnenuntergang, ich habe extra nachgeschaut, ist um 19:30 Uhr. Nach dem Abendessen geht es zeitig zu Bett.

In der Schmugglerhöhle bei Raconada de Son Vell.

In der Schmugglerhöhle bei Raconada de Son Vell.
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Impressionen von der Steilküste.

Impressionen von der Steilküste.
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Ein kleiner Teil des Weges heute.

Ein kleiner Teil des Weges heute.
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Der Blick in eine der vielen Badebuchten.

Der Blick in eine der vielen Badebuchten.
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Der Blick zurück zu einer der vielen Badebuchten.

Der Blick zurück zu einer der vielen Badebuchten.
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Der Beginn der Cala Santa Galdana.

Der Beginn der Cala Santa Galdana.
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Berge von Mallorca am Horizont im Sonnuntergang.

Berge von Mallorca am Horizont im Sonnuntergang.
Nikon D90, Objektiv: Nikkor VR 18-200mm/3,5-5,6G, ISO 400, 200mm, 1/125s, Blende: 8
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Mittwoch, 2. Oktober 2013 - Knieprobleme - Die Wanderung fällt für mich aus.

7:30 Uhr aufstehen. Heute wandern wir nicht mit. Noch eine Auszeit. Nicht nur wir pausieren mit dem Wandern. Mein Knie braucht eine Pause, um sich zu erholen. Mal sehen, ob es was nutzt und ich wieder schmerzfrei wandern kann nach diesem Tag Pause, den wir uns gönnen.

Ein Metzgerladen am Placa de la Libertat in den Arkaden bei der alten Markthalle.

Ein Metzgerladen am Placa de la Libertat in den Arkaden bei der alten Markthalle.
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Von den Treffenstufen des Baixada de Capllonc in Richtung Hafen geschaut.

Von den Treffenstufen des Baixada de Capllonc in Richtung Hafen geschaut.
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Blick von der Marina des Hafens hinauf zum Rathaus.

Blick von der Marina des Hafens hinauf zum Rathaus.
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Donnerstag, 3. Oktober 2013 - Nicht Wandern sondern Kulturtag in Ciutadella - Kathedrale und Konvent.

Noch einen Tag aussetzen mit Wandern. Wir machen einen Kulturtag mit besuch der Kathedrale und des Konvents. Bei der Markthalle trinken wir was in der Bar Ulises. Auch haben wir die beiden Katzen von neulich wieder gefunden und Eva konnte sie streicheln. Die schwarze Katze in einem Juwelierladen und die rote Katze in einem Keramikladen hinter der Schaufensterscheibe. Auf dem Placa des Born vor den Rathaus essen wir Tapas. Wir erkunden andere Gassen und finden immer wieder was Neues und Interessantes. In einem kleinen Innenhof bei der Kathedrale haben wir ein nettes Gespräch mit einem jungen spanischen Paar auf englisch. Er erklärt uns auf Englisch beispielsweise einige Details zu den Abbildungen des Teufels an einem umlaufenden Mauerrand der Kathedrale.

Ein Fischer im Hafen bei der Arbeit.

Ein Fischer im Hafen bei der Arbeit.
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Ein auslaufendes Segelboot.

Ein auslaufendes Segelboot.
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Die Moli des Comte S.XiX vom Placa d'Alfons III aus gesehen.

Die Moli des Comte S.XiX vom Placa d'Alfons III aus gesehen.
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Eine Ansicht des ehemaligen Augustinerklosters aus dem 17-18 Jahundert.

Eine Ansicht des ehemaligen Augustinerklosters aus dem 17-18. Jahrhundert.
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Ausstellungstück im Claustre S.XVII Seminari.

Ausstellungstück im Claustre S.XVII Seminari.
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Im Claustre S.XVII Seminari.

Im Claustre S.XVII Seminari.
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Skulptur auf einem Balkon.

Skulptur auf einem Balkon.
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Freitag, 4. Oktober 2013 - Heute ein abwechlungsreicher Ausflugstag.

Heute ein Ausflugstag mit einem, für den ganzen Tag, gemieteten Bus.

Das Programm für heute:

Die alten Steinbrüche von Lithica mit Naturlehrpfad am Rafal Nou waren ein tolles Erlebnis. Da hätte ich den ganzen Tag verbringen können, um aus noch mehr Perspektiven immer mehr Fotos zu machen. Sowohl der Teil aus dem Altertum, wie auch der neuzeitliche Teil haben ihren ganz eigenen Reiz.

Nach dem Besuch der talayotischen Siedlung Torrellafuda am Son Camps macht uns unser Busfahrer auf ein paar Igel aufmerksam. Diese sind in einer Weideviehsperre gefangen. Ohne Wasser und Nahrung. Und ohne Chance sich selbst befreien zu können. Wenn wir sie nicht retten werden sie verdursten und verhungern. Ein kleine Rettungsaktion wird gestartet. Zum Glück könne wir die beiden netten, putzigen Kerlchen retten und ihnen die Freiheit wiedergeben. Sie sind etwas hochbeiniger, heller und haben größere Ohren als die Igel bei uns zuhause. Und weniger stachlig sollen sie auch sein berichten diejenigen, die sie in die Freiheit tragen.

Weiter zu einem Dorfspaziergang in das Dorf Es Mercadal(etwa 3.000 Einwohner) in dem Ralf auch wohnt. Der Blick in eine Schreinerei offenbart alte Handwerkskunst. Hier ist zu sehen wie die Gatter des Camí de Cavalls („Weg für Pferde“) hergestellt werden. Kleine und große Gatter. Wäre sicher ein schönes Mitbringsel, aber leider viel zu groß für den Rückflug. Auf einem Platz in der Mitte der Ortschaft Mittagspause von 13 bis 14 Uhr. Wir trinken schwarze Limonade, Bitter und essen zwei Bocadillios de Jamón (Schinken). Andere ziehen sich je zwei halbe Bier rein. Bei dem warmen Wetter wäre ich dann zu nichts mehr fähig. Na, da ist wohl jeder anders.

Zurück am Bus geht es zum höchsten Berg Menorcas, dem Monte Toro. Auf dessen Spitze befindet sich ein altes Kloster. Bei diesen kirchlichen Einrichtungen bin ich immer wieder unsicher ob und wann ich meine Kopfbedeckung abnehme. Aber lieber vorher als zu spät. Soviel Respekt muss sein. Finde ich jedenfalls. Die Aussicht ist wegen des bedeckten Wetters leider nicht so toll. Windig ist es. Sehr windig, hier oben auf 357 Höhenmetern. Die Gaststätte ist wenig einladend. Den Andenkenladen betreten wir erst gar nicht.

Am Nachmittag im Bus werden mir dann doch mal vor Müdigkeit die Augenlider schwer.

Nach einer guten halben Stunde hier geht es weiter zu einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung in der Nähe von Ferreries. Der Weg beginnt mit Asphalt und Beton. Nicht gut für mein Knie. Ich gehe sehr langsam. Ein erster Stopp an einer Informationstafel. Ein zweiter Stopp an einem Haus, wo es spuken soll. Die interessante Geschichte dazu erzählt uns Ralf. Teilweise sind die Vorkommnisse sogar dokumentiert. Weiter auf dem Weg durch die Schlucht mit vielen Obstbäumen. Bei einem steinernen Kreuz wechseln wir die Richtung und gehen nun auf dem „Königsweg“, einem Versorgungsweg, über den mit Eseln Waren von der Wasserlinie bergauf transportiert wurden. Ein sehr verwunschener Weg. Auch hier weiß Ralf interessante Geschichten von den Bewohnern, der inzwischen verfallenen Häusern, zu erzählen.

Zum Abschluss des heutigen Tages noch ein Abstecher zu einem Hofladen dem Torre d'en Quart (nur auf Spanisch) an der Ctra. Cami de Cala Morell. Alle kaufen den leckeren Käse aus Menorca, den Queso de Mahon, ein. Den Fotoapparat zu aktivieren lohnt sich leider nicht. Zurück im Hotel Körperpflege und erste Bildkontrolle der heutigen Ausbeute. Und auch noch Fußbalsam. Hmmm. Und noch ein wenig Reisetagebuch schreiben.

Fazit des Knietests heute: Keine Wanderung mehr, um den Meniskus weiter zu schonen und nicht weiter zu überlasten. Das Risiko, dass etwas schmerzhafteres entsteht, ist mir einfach zu groß.

Das Wahrzeichen von Lithica.

Das Wahrzeichen von Lithica.
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Ein junger Feigenbaum in der senkrechten Wand.

Ein junger Feigenbaum in der senkrechten Wand.
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Unglaubliche geometrische Formen - die auch für Konzerte auf der natürlichen Bühne in der Tiefe des alten Steinbruches genutzt werden.

Unglaubliche geometrische Formen - die auch für Konzerte auf der natürlichen Bühne in der Tiefe des alten Steinbruches genutzt werden.
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Ruhe ausstrahlende Rastplätze auf dem Naturlehrpfad die zum Verweilen einladen.

Ruhe ausstrahlende Rastplätze auf dem Naturlehrpfad die zum Verweilen einladen.
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Granatapfel vor einer Steinsäule.

Granatapfel vor einer Steinsäule.
Nikon D90, Objektiv: Nikkor VR 18-200mm/3,5-5,6G, ISO 200, 200mm, 1/200, Blende: 16
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Eine etwas eigenwillige Interpretation des Begriffes "Freitreppe".

Eine etwas eigenwillige Interpretation des Begriffes "Freitreppe".
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Von der Naturbühne nach oben geschaut.

Von der Naturbühne nach oben geschaut.
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Einer der beiden getrettenen nordafrikanischen Igel (Atelerix algirus).

Einer der beiden getrettenen nordafrikanischen Igel (Atelerix algirus).
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Ein kleiner Teil des Königswegs.

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Samstag, 5. Oktober 2013 - Immer noch Knieprobleme - Wandern ist nicht mehr auf dieser Reise.

Ausschlafen. Nach den Erfahrungen des gestrigen Wandertests für mich wandern wir heute wieder nicht mit. Meinem Knie mag ich nicht noch mehr zumuten. Mag sein dass ich etwas über vorsichtig bin, aber immer noch besser als anders herum. Nach dem späten Frühstück gehen wir über die Uferpromenade in die Stadt. Eine Segelschule mit Jollen übt Wenden in der schmalen Hafeneinfahrt. Eine Schulklasse beim Unterricht, wie es aussieht. Am Rathaus angekommen ist der Placa des Born voll mit allerlei Ständen. Markttag. Aber keine Nahrungsmittel, sondern nur anderer Schnickschnack. Das ist nichts für uns und so laufen wir wieder kreuz und quer durch die alten Gassen von Ciutadella. Vor der Kathedrale eine Kundgebung. Es geht um Schulgesetze und um zu lernende Sprache. Wie sich doch die Bilder zu Südafrika in diesem Punkt gleichen geht mir durch den Kopf. In der Innenstadt an der alten Markthalle ist Markt. Auch mit vielen Ständen, aber hier mit Nahrungsmitteln. Brot, Gemüse, Obst und natürlich auch mit frischem Fisch und Fleisch von den Metzgern. Die Arkaden in denen die Stände der Metzger sind erinnern mich sehr an den Markt und die Metzger in meiner Heimatstadt. Ciutadella ist heute voll mit Menschen, daher ist auf den zentralen Plätzen heute sehr viel mehr los, als an den vergangenen Tagen. Wir suchen uns eine Gaststätte in einer Nebengasse, abseits von den Trubel, um etwas zu trinken. Scheinbar sind wir die ersten Gäste im Es Tastet auf der C/ Carnisseria. Wir sitzen auf der Strasse direkt vor der Bar auf ein paar Regiestühlen. Aber nach und nach füllen sich die Klappstühle mit einheimischen Gästen. Drei Damen treffen sich auf einen Schwatz. Eine „Oma“ kommt mit Begleitung zu einem Kaffee. Ein Männerclub trifft sich zu einem kleinen Bier. Zwei junge Mädels setzen sich, um etwas zu essen. Ständig haben die beiden ihr Smartphone in der Hand.

Zurück im Hotel legen wir uns noch eine Weile an den Pool. Nicht lange, denn der Wind ist kühl. Also ziehen wir uns auf unser Zimmer zurück. Wir essen unsere Vorräte an Nahrungsmitteln auf. Käse, zwei Orangen, eine Birne, gesalzene Chips, und dazu Saft. Ab 18 Uhr dann Duschen und fertigmachen fürs Abendessen. Heute wohl Abschiedsessen vom Hotel und von Ralf.

Castell de Sant Nicolau am Morgen - Zugegeben, eines meiner Lieblingsmotive.

Castell de Sant Nicolau am Morgen - Zugegeben, eines meiner Lieblingsmotive.
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Ein Innenhof in der Altstadt.

Ein Innenhof in der Altstadt.
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Ein Teil der Desserts des Abschiedsbuffets im Hotel.

Ein Teil der Desserts des Abschiedsbuffets im Hotel.
Nikon D90, Objektiv: Nikkor AF-S 35mm 1:1.8G, ISO 200, 1/200s, Blende: 8, -0,67 LW
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Sonntag, 6. Oktober 2013 - Rückreise

Herzliche Verabschiedung untereinander bei der Abreise, denn wir werden nach und nach abgeholt und zum Flughafen gebracht.

Am Flughafen, in der kleinen Abflughalle, eine lange Schlange an den beiden Schaltern, bei denen wir einchecken müssen. Im Hotel, an einem kostenpflichtigem Inernet-Terminal, hatte ich zuvor bereits online eingecheckt. Gute Entscheidung, wenn ich diese Schlange hier betrachte. Nach einiger Wartezeit und stückchenweisem Vorrücken sind wir dran. Eines unserer Gepäckstücke hat mehr als die erlaubten 23kg. Das andere Gepäckstück ist deutlich unter diesem Gewicht. In Summe passt es aber. Wir sollen umpacken. Dazu fordert uns die Dame am Schalter jedenfalls auf. Oder Übergepäck bezahlen. Dann zahlen wir halt. Die Dame am Schalter will uns immer wieder zum Umpacken überreden. Wir bleiben bei der Entscheidung Übergepäck bezahlen zu wollen. Nach einigem Hin und Her geht unser Gepäck so wie es ist doch mit auf die Rückreise.

Die von mir relativ weit hinten gebuchten Plätze im Flieger ermöglichen uns ein frühes Einsteigen. Platz, um in Ruhe die Kamerataschen und das andere Handgepäck über uns zu verstauen. Nach und nach füllt sich der Flieger. Ausgebucht. Ein anderer Fluggast stopft recht ruppig sein Gepäck zu unserem. Auf meinem Hinweis auf unsere teure Kameraausrüstung reagiert er nicht. Merkwürdige Menschen.

Zurück in München geht alles seinen gewohnt gut durchorganisierten Gang. Der Parkservice holt uns pünklich, wie immer, ab. Nachdem wir unser Auto abgeholt und das Gepäck umgeladen haben, gehen wir in Oberding im Restaurant Il Casale noch etwas essen. Lecker und empfehlenswert.Unser Hunger ist gestillt und der Weg über die Autobahn nach Hause verläuft ohne berichtenswerte Ereignisse. Aber wir spüren die enorme Hektik, die hier bei uns auf den Strassen vorherrscht. Warum ist das eigentlich so?



Impressum letzte Aktualisierung: 30. März 2015

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