Rainers kleiner Weltausschnitt

Reisebeschreibung

Samos & Ikaria (Griechenland) Sonderschriftart im Downloadbereich. Landesfahne
vom 12. Mai 2008 bis 26. Mai 2008
Inhaltsverzeichnis

Pfingstmontag, 12. Mai 2008 Ab in den Urlaub - Flug nach Samos.
Dienstag, 13. Mai 2008 Die erste Wanderung.
Mittwoch, 14. Mai 2008 Baden und Picknick am Meer bei Megalo Seitani.
Donnerstag, 15. Mai 2008 Ein Ruhetag.
Freitag, 16. Mai 2008 Kreuz und quer durch das Nachtigallental.
Samstag, 17. Mai 2008 Das sind heute nicht meine Beine und Bergschuhe.
Sonntag, 18. Mai 2008 Urlaub vom Urlaub - Baden am Potami-Strand.
Montag, 19. Mai 2008 Auf den Kerkis.
Dienstag, 20. Mai 2008 Mit der Fähre von Karlovasi auf Samos nach Agios Kirikos auf Ikaria.
Mittwoch, 21. Mai 2008 Durch eine Schlucht bergauf und durch eine andere Schlucht bergab.
Donnerstag, 22 . Mai 2008 Am Dach Gottes.
Freitag, 23. Mai 2008 Seele am Pool baumeln lassen.
Samstag, 24. Mai 2008 Letzter Tag auf Ikaria.
Sonntag, 25. Mai 2008 Mit der Fähre von Evdilos auf Ikaria nach Samosstadt.
Montag, 25. Mai 2008 Abreise aus Samos.
Literatur und Medien Tipps 


Pfingstmontag, 12. Mai 2008 - Ab in den Urlaub - Flug nach Samos.

Wecken um 04:30 Uhr, das Wasser aus dem Wasserhahn im Bad ist noch kalt, so früh sind wir auf. Am Abend zuvor haben wir recht entspannt unseren Koffer und die Pink farbene Reisetasche gepackt. Sogar das Wiegen hat gezeigt, dass wir sparsam sind, mit den Sachen die wir mitnehmen. Ins Auto einladen können wir nicht, da die Kulturtasche erst nach der Morgentoilette verschlossen und verpackt werden kann. Und dieser Koffer muss als erstes in den Kofferraum. So konnte das Gepäck erst heute früh eingeladen werden.

Wir kommen sehr pünktlich los. Die Autobahn ist fast leer um diese Zeit. Wir kommen etwa eine halbe Stunde früher als geplant beim Parkservice Bauer an. Es ist noch recht frisch und wir warten in den wärmenden Strahlen der Morgensonne. Unser Gepäck laden wir in den Kleinbus vom Parkservice um. Dann noch ein Gang zur Toilette und schon geht es los zum Flughafen München.

Am Terminal geht das Einchecken problemlos ohne jegliche Wartezeit. Der Rucksack wie immer als Sperrgepäck. Beim Sicherheitscheck, wie immer, meine Bergschuhe ausziehen. Auch hier keine Wartezeit wegen der Menschen, lediglich das Durchleuchten des Handgepäcks dauert etwas. Andere Reisende sind ungeduldig und drängeln. Aber trotzdem geht es nicht schneller. Während der Wartezeit bis zum „boarding“ der übliche Rundgang durch das Terminal.

Dann geht alles recht fix, sogar die Gepäckfächer im Flieger sind nicht überfüllt, obwohl der Flieger ausgebucht zu sein scheint.

Über den Wolken und den Alpen.

Über den Wolken und den Alpen.
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Pünktlich, super pünktlich, kommen wir in Samos an. Ein kleiner, sehr kleiner Flughafen mit nur einer Landebahn. Über eine Gangway verlassen wir den Airbus und laufen über das Vorfeld zum Flughafengebäude. Der Flughafen ist, wie auch in München, sehr sauber. Auf das Gepäck müssen wir nicht lange warten. Der Rucksack mit den Schuhen kommt zuerst, wie immer.

Johannes erwartet uns schon am Ausgang. Keine Einreisekontrolle, EU eben. Noch geht es nicht weiter, da Johannes noch auf weitere Reisenden warten muss. Johannes erläutert uns, dass es um halb Acht Abendessen und eine erste Besprechung zum Reiseverlauf in dem Restaurant des Hotels gibt.

So fahren wir mit einigen Teilnehmern unserer Reisegruppe mit einem Bus los zu unserem Hotel. Eins davon wird dann unseres sein.

Johannes erläutert uns, dass es um halb Acht Abendessen und eine erste Besprechung zum Reiseverlauf in dem Restaurant des Hotels gibt.

Um 14:30 Ortszeit geht es vom Flughafen los in Richtung Hotel an einem Ende der Insel. Im Bus sind mehrere kleinere Reisegruppen unterschiedlicher Reiseveranstalter zusammen. Das wird spannend. Der Fahrer spricht griechisch und was noch ? Ich weiss es nicht, noch nicht.

Die Landschaft ist felsig, viele Olivenbäume. Wenig Menschen auf den kurvenreichen, engen Strassen. Und das Meer, es ist fast ständig zu sehen zu Beginn der Fahrt. Tiefblau. Ruhig. Keine Schiffe zu sehen, aber Boote auf dem Wasser. Viele Zypressen die hoch aus dem Gelände emporragen.

Im Hafen von Samos Stadt sehen wir ein Schnellboot der griechischen Marine. Keine grossen Schiffe in Sicht.

Am Zielpunkt angekommen nehmen wir nicht wahr, dass wir schon da sind. Auf Nachfrage, mit Händen und Füssen, beim Fahrer bestätigt dieser, dass wir hier Aussteigen müssen.

Also schnell, schnell raus aus dem Bus und das Gepäck geschnappt. Dem Fahrer erkläre ich irgendwie, dass ich schlecht höre, da ich den Druckausgleich nach dem Flug nie hin bekomme.

Wir parken unser Gepäck an der Rezeption unseres Hotels Anema By The Sea und gehen auf eine erste Erkundungstour entlang der Küstenlinie bis zum Hafen von Karlovasi. Dort lassen wir uns in einer Taverne nieder, um eine Kleinigkeit zu essen. Es wird eine grosse Kleinigkeit. Und eine erste Katze ist auch schon dabei.

Nach der Mahlzeit wird gezahlt und wir schlendern zurück zum Hotel. Unterwegs kaufen wir noch etwas Trinkwasser ein. Mit „Geist“, was hier eher selten zu bekommen ist.

Dann doch um 19 Uhr Abendessen. Anschließend trägt Johannes den Ablauf des kommenden Tages und der Reise vor.

Zeitig gehen wir aufs Zimmer, den Wecker noch schnell gestellt, die Rucksäcke noch gepackt und ab ins Bett. Das war ein langer Tag.



Dienstag, 13. Mai 2008 - Die erste Wanderung.

Mir war kalt in der Nacht. So richtig wohl fühle ich mich hier nicht. Der Wecker hat nicht geweckt, so haben wir um etwa eine Viertelstunde verschlafen. Ich hatte vergessen die Zeiteinstellung zu korrigieren. Wenigstens ist das Wasser in der Dusche warm. Gut dass wir unsere Rucksäcke gestern abend schon gepackt hatten.

Wir starten um 7:40 Uhr zum Frühstück. Ein einfaches Frühstück. Aber der griechische Joghurt mit Honig ist lecker. Den Kaffee verkneifen wir uns. Tee ist angesagt.

Regenjacken und Regenhosen haben wir nicht eingepackt. Um 08:30 sind wir dann am Treffpunkt vor dem Hotel an der Strasse. Zusammen mit einer anderen Reisegruppe fahren wir etwa 10 Minuten in östlicher Richtung zum Startpunkt der heutigen Wanderung.

Am Zielpunkt in Agios Nikolaos laufen wir hinunter zur Wasserlinie. Dort geht es eine ganze Weile entlang. Über Steinstrand und über felsigen Grund. An einer Stelle ist der Geröllboden durch angespültes Seetang gepolstert. Es läuft sich wie auf einem hochflorigen Teppich.

Die Wasserlinie in der Nähe von Agios Nicolaos.

Die Wasserlinie in der Nähe von Agios Nicolaos.
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Impressionen aus Platanos.

Impressionen aus Platanos.
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Das Tempo ist prima. Fast schon zu langsam für mich. Fast.

Dann geht es ein Stück steiler bergauf. Wenig später, dann über schöne und angenehm zu laufende Wege weiter – von Kontakaika über Ydroussa, Konteika bis nach Platanos. In Platanos wird eingekehrt. Zwischendrin immer mal ein Fotostopp oder Trinkelpause.



Mittwoch, 14. Mai 2008 - Baden und Picknick am Meer bei Megalo Seitani.

Heute morgen werden wir pünktlich von unserem Wecker aus dem Schlaf geholt. Der Blick aus dem Fenster zeigt einen trüben Himmel. Feiner Landregen.

Dabei soll es heute zu einem Badeplatz gehen. Also Badesachen einpacken ? Es soll unterwegs eine Picknickpause eingelegt werden, dann könnte man auch baden gehen. Unsere Verpflegung kommt zum Teil in eine Frischhaltebox, die wir von zuhause mitgebracht haben.

Der erneute Blick aus dem Fenster zeigt immer noch den feinen Landregen. Hmmmm. Bei Regen wollen wir nicht wandern. Da haben wir ja schon mal einschlägige Erfahrungen in Madeira gesammelt. Aber erst mal frühstücken.

Der Blick zum Himmel auf dem Weg zum Frühstück zeigt sich ringsum stark bewölkt. Der Wind kommt von Seeseite. Was nun ? Wir packen die Badesachen aus und den Regenschutz ein. Wir überlegen hin und her. Mitgehen oder nicht ?

Schließlich sitzen wir doch im Bus und fahren mit. Das Wetter beruhigt sich zusehend und es hört auf zu tröpfeln. Die Strassen werden auch schon wieder trocken. Mit dem Bus geht es irgendwie kreuz und quer über die Insel auf die andere Seite des Eilandes. Es geht nur langsam voran, da die Strassen schmal und kurvenreich sind. Dann steht der Bus in einer Sackgasse. Nur mit Mühe kommt der Bus aus der Engstelle rückwärts heraus. Ein tolle Leistung des Fahrers. Dann an der Kreuzung in die richtige Richtung abbiegen und nach einer knappen halben Stunde sind wir in Drakei und steigen aus dem Bus aus.

Wenige Schritte durchs Dorf und wir sind an einer Kneipe, dessen Wirt deutsch sprechen soll. Wie sich herausstellt ist der Wirt vor zwei Monaten gestorben. Beim Gottesdienst in der Kirche wurde er zu seinen Ahnen gerufen, wird erzählt.

Die Witwe und Wirtin, die uns empfangen hat spricht auch etwas deutsch. Die Wandergruppe nimmt entweder eine Kaffee oder einen Bergtee zu sich. Ich verzichte auf Speisen oder Getränke.

Dann geht es los. Der Weg führt entlang der Küste. Wieder gehe ich als Letzter, um mein eigenes Tempo gehen zu können. Es geht bergauf und auch wieder bergab auf dem Weg. Dieser ist mal breit wie ein Forstweg, dann an anderer Stelle fast zugewuchert, dass man sich regelrecht durch das Gebüsch schlagen muss. Es geht immer weiter und weiter. Ohne Trinkpause bisher. Dann ein Halt. Das Ende der Wandergruppe macht unter einem Felsüberhang eine Trinkpause. Wenig Strecke danach eine gemeinsame Rast. 15 Minuten Halt. Jürgen vermisst seinen Schrittzähler. Ein kurze Suche bleibt leider erfolglos.

Wir gehen weiter und nach wenigen Minuten sind wir am Strand bei Megalo Seitani. Hier nun eine grosse Rast bis 14:30 Uhr. Ein Teil der Wandergruppe badet mit viel Getöse im Meer. Fast keine Dünung, fast wie eine grosse Badewanne.

Wir suchen uns ein nettes Fleckchen unter einem alten Olivenbaum. Dort machen wir unser Picknick mit Brot, Salami, Feta und Wasser.

Der Strand bei Megalo Seitani.

Der Strand bei Megalo Seitani.
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Weiter geht es am Meer entlang in Richtung Potami Strand.

Weiter geht es am Meer entlang in Richtung Potami Strand.
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In der Nacht geht es mir sehr schlecht. Durchfall und heftiges Erbrechen wechseln sich ab, bis mein Magen und Darm völlig entleert ist. An Schlaf ist zuerst nicht zu denken. Aber irgendwann am frühen Morgen schlafe ich dann doch ein.



Donnerstag, 15. Mai 2008 - Ein Ruhetag

Ruhetag. Den habe ich auch nötig nach den Anstrengungen am vergangenen Tag und dieser schlaflosen Nacht. So gegen 9 Uhr gehen wir zum Frühstück. Ich bekomme nur 2 Tassen Kaffee hinunter. Thomas und Hans meinen ich sei „kreidebleich“.

Nach diesem „Frühstück“, nennen wir es mal so, gehen wir zurück auf unser Zimmer und ich lege mich wieder hin.

Etwas später am Nachmittag beschließen wir doch noch einen Rundgang durch den Teil des Orts zu machen, wo es einige Geschäfte gibt. Der Weg führt entlang der Hauptstrasse entlang der Küstenlinie. Unterwegs treffen wir Edith und Jürgen. Edith hat Ersatz für Ihre kaputten Bergschuhe in der Stadt bekommen.

Wir laufen langsam weiter. Wie durch Watte laufen – so kommt es mir vor. irgendwo im Ort drehen wir um und gehen zurück zum Hotel. Diesmal quer durch den Ort. Ich bin ganz schön wackelig auf den Beinen. In einer kleinen Bäckerei kauft Eva sich noch ein Blätterteigteilchen. Zurück im Hotel schauen wir uns noch die griechischen Landschildkröten an. Die Erwachsenen und die Babys.



Freitag, 16. Mai 2008 - Kreuz und quer durch das Nachtigallental.

Das morgendliche Ritual läuft ohne jegliche Störung ab. Zum Frühstück nehme ich nur Weissbrot mit Honig und ein gekochtes Ei, dazu einen schwarzen Tee.

Mein Magen scheint sich beruhigt zu haben und ich werde heute mitgehen. Mal sehen wie es läuft. Da wir in einigen Dörfern Rast machen werden besteht die Möglichkeit, im Fall der Fälle abzubrechen und per Taxi ins Hotel zurückzukehren. Ich bin aber recht zuversichtlich, es heute zu schaffen.

Mit dem Bus geht es etwa einen halbe Stunde entlang der Küste in Richtung Samos-Stadt. Kurz vor dem Ziel schwärmt Johannes von den ehemaligen Unterbringungsmöglichkeiten und anderen Lokalitäten hier. Besonderes ein Hotel mit gegenüberliegender Gaststätte hat es ihm angetan. Ein verlassenes Hotel in Agios Konstantinos ist unser Startpunkt der heutigen Wanderung.

Wieder gehe ich am Schluss der Gruppe. Vorbei an einem blühenden Kaktus – eine Opunzie.

Die Opunzie.

Die Opunzie.
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Nach einer guten halben Stunde Laufens ein „Notstopp“. Die neu gekauften Schuhe von Edith lösen sich im wahrsten Sinne des Wortes auf. Grosse Stücke der Sohle lösen sich und hinterlassen ein Spur auf dem Felsweg. Ein Weiterkommen mit diesem kaputten Schuhwerk ist indiskutabel. Johannes schreibt Edith Dies und Das auf, damit uns Edith an unserem ersten Rastplatz wiedertreffen kann, wenn sie „funktionierendes“ Schuhwerk hat. Wie ärgerlich – nagelneu gekaufte Schuhe.

Wir gehen dann weiter, unserem ersten Ziel des Tages, Manolates, entgegen. Wieder ein Gaststätten-Geheimtipp von Johannes. Dort kocht die "Mamma" und der Sohn, im Körperbau Ottfried Fischer durchaus ähnlich, bedient die Gäste. Die Kichererbsenbällchen sollen sensationell sein. Die Besten auf der Insel meint Johannes. Edith ist auch schon da - mit anderen Bergschuhen.

Wir nehmen Pastice, Baklava, Fischrogencreme, Wein, griechischen Kaffee und Orangensaft zu uns. Alles sehr lecker. Nach reichlich Rast geht es weiter zum nächsten Ziel. Feldwege und schmale Pfade wechseln sich ab. Bergauf und bergab. Dann an einem Bach im Wald des Nachtigallentals eine kurze Rast. Welch ein lauschiges Fleckchen Erde hier. Kurz zuvor haben wir sogar eine Nachtigall gehört. Hans konnte sie anhand des Gesanges identifizieren.

Der Bach im Nachtigallental.

Der Bach im Nachtigallental.
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Nach etwa 10 Minuten Pause geht es weiter. Mir scheint wir haben den einen oder anderen Drängler dabei. Ich kann mich aber auch täuschen.

Weiter in den nächsten Ort. War das nun Vourliotes oder Old Vourliotes ? Ich weiss es nicht mehr. Dort rasten wir wieder. Diesmal auf dem Dorfplatz. Hier gibt es frisch gepressten Orangensaft von sonnengereiften Orangen. Super Lecker. Wir genießen das erste Glas und dann jeder noch eines. Auch hier bleiben wir eine ganze Weile. Einige essen zum Teil ein grosse „Kleinigkeit“.

Der frische gepresste Orangensaft.

Der frisch gepresste Orangensaft.
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Weiter geht es, nun fast nur noch bergab. meist auf alten Pfaden. An einer Abzweigung sehen wir eine Aeskulapnatter. Die flüchtet schnell, bei dem vielen Lärm, den unsere Bergschuhe verursachen.

Abendstimmung am Meer.

Abendstimmung am Meer.
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Samstag, 17. Mai 2008 - Das sind heute nicht meine Beine und Bergschuhe.

Morgens wie immer. Ich bin einfach nur müde. Wir fahren mir dem Bus bis zum Ende des Potami-Strandes, um dort unsere Wanderung zum zweithöchsten bewohnten Dorf auf Samos zu beginnen. Nach dem Aussteigen aus dem Bus sind plötzlich alle weg. Ich bin noch mit mir und meiner Ausrüstung beschäftigt und werde nicht fertig.

Gleich zu Beginn ein Schinder, es geht auf einer Betonpiste steil bergan. Meine kalten Muskeln wollen nicht so recht. Ich fühle mich kraftlos und überlege andauernd, ob ich diese Wanderung abbreche oder doch weiter laufe.

Dann eine erste kleine Trinkelpause mit Blick aufs Meer und die Türkei im Dunst in der Ferne. Meine Lebensgeister scheinen überall zu sein, nur nicht bei mir. Das sind nicht meine Bergschuhe oder meine Beine, denke ich mir.

Nach einigen Minuten geht es weiter bergan. Der Weg, mal ein Feldweg, dann wieder mal ein fast zugewachsener Pfad und auch mal ein Stück Betonpiste wechseln sich ab. Es geht aber stetig bergan. Noch zwei oder dreimal Rasten wir. Dann sind wir am Ziel in Kosmadei. Am Ortseingang ein kleiner Friedhof. Die Ruhestätten sind mit Blumen geschmückt, wie es aussieht. Es stellt sich heraus, dass es künstliche Blumen sind.

Dann weiter durch das kleine Dorf. Johannes führt uns quasi als kleinen Rundgang durch die engen Gassen. Im Dorf ein ängstlicher Esel in seinem Stall. Dann stehen wir plötzlich alleine da. Wo ist die Gruppe mit unserem Reiseleiter abgeblieben ? Niemand zu sehen oder zu hören. Im Wald ists einfacher, da sind die meisten ja zu hören, auch wenn sie nicht zu sehen sind. Nach Rückfragen mit Händen und Füssen bei einer Dorfbewohnerin ist unser Zielpunkt um zwei Ecken.

Dort angekommen lassen wir uns erst mal nieder. Die alte Dame, Vagilia, die dieses Lokal, Einkaufsladen oder was immer, betreibt hat einen Imbiss für uns vorbereitet. Tomaten, Omlett, Gurken, gefüllte Weinblätter, Feta (wohl auch mit Ziegenmilch), grüner Salat, Frühlingszwiebel, Oliven und Brot. Die Tomaten schmecken mir.

Der kleine Laden ist nett. Da liegt der Kamm auf der Butter, wie man so schön sagt. Was nicht heissen soll, dass es unordentlich oder unsauber ist. Wie ein kleiner Tante Emma Laden um die Ecke eben. Nach einer längeren Pause geht es weiter. Nun bergab, nur noch bergab.

Gerade im Aufbruch, kommt ein Auto mit lauter griechischer Musik auf den Platz gerollt. Irgendwie wird geblödelt und so kommt es zu einer griechischen Tanzeinlage mit dem alten Herrn, der mit seinem Auto hier erschien. Einige Tanzschritte werden auf Parkett, Pardon, auf den Beton gelegt. Alle haben ihren Spass. Dann geht es aber doch weiter.

Als kleines Dankeschön fürs Tanzen bekommt Renate ein Blümchen verehrt.

Nun sind es wieder meine Beine und meine Bergschuhe. Weiter bergab. Zunächst über Beton- und Asphaltstrassen. Dann wieder im Gänsemarsch über enge, fast zugewachsene Pfade.

In einem kleinen Ort, Tsourlei, noch eine Rast. Wieder eine unscheinbare Gaststätte. Wir sitzen unter freiem Himmel. Eine offene Wasserleitung kreuzt den offenen Platz, wo wir sitzen. Eva trinkt Retsina und einen griechischen Kaffee, der beste bisher. Nebenan ist das alte, etwas verfallene Waschhaus. Eine andere Reisegruppe des gleichen Reiseveranstalters kommt mit zwei Geländewagen vorbei. Wir wechseln ein paar Worte, dann ziehen sie wieder weiter mit ihren Autos.

Nach dem Bezahlen sehr moderate Preise, geht es wieder los. Soll es wieder los gehen, ein Einheimscher und der Wirt plaudern noch etwas mit uns. Dann laufen wir weiter. Bisweilen entlang einer offenen Wasserleitung, fast wie eine kleine Levada, wie auf Madeira. Dann wechselt der Weg wieder zu einer Betonpiste. Auf diesem Weg geht es weiter bis zum Potamistrand, unserem Startpunkt von heute morgen.

Blick von der Betonpiste zum Potami-Starand.

Blick von der Betonpiste zum Potami-Starand.
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An der ersten Kneipe schon wieder ein Halt der Wandergruppe. Eva möchte ein Eis. Naja. Das Eis ist aufgegessen und wir beide brechen auf, um die restlichen zwei Kilometer zum Hotel zu Fuß zurück zulegen. Der Rest der Wandergruppe folgt bald nach – per Taxi. Dreimal fährt das Taxi an uns beiden vorbei. Selbst wenige 100 Meter vor dem Hotel noch die Frage, ob wir mitfahren wollen. So ein Quatsch, so kurz vor dem Hotel.

Alles in allem ein starker Tag, wenn auch mit schwachem Start für mich.

Um 19:00 Uhr gibt es Abendessen. Salat, Knoblauchcreme, Blätterteigtaschen, Souflaki für mich. Sardinen oder Lammfleisch is nix für mich.

Alles in allem ist das Abendessen eher unterdruchschnittlich. Die Speisen auf den Dörfern in den Tavernen sind deutlich schmackhafter. Dazu noch die Atmosphäre auf den kleinen Dorfplätzen, so ganz anders wie in dieser Art Bushaltestelle an der Hauptverkehrsstrasse des Hotelrestaurantes.

Der Grill direkt vor unserer Terassentür.

Der Grill direkt vor unserer Terassentür.
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In einer nächlichen, spontanen Aktion stellen wir den Grill von unserer Terasse weg. Wir sind gespannt, ob dieses Signal verstanden wird.



Sonntag, 18. Mai 2008 - Urlaub vom Urlaub - Baden am Potami-Strand.

Heute mal Urlaub vom Urlaub. Wir schlafen lange, so bis halb neun. Dann noch in aller Ruhe Frühstücken.

Irgendwann am Tag gehen wir zum Potami-Strand zum Baden. Die Wassertemperatur ist zu dieser Jahreszeit eine echte Herausforderung.

Am späten Nachmittag gehen wir nach Karlovasi hinein, um am Dorfplatz eine Kleinigkeit zu essen. Ganz klar eine bessere Qualität des Essens als im Hotelrestaurant.

Zum Abendessen soll es ein gegrilltes Schaf geben. Ist eh nix für mich. Leider wird das Fleisch fast kalt serviert. So ist der Geschmack, erzählt man mir leider dahin.

Obwohl der Grill unweit vor unserer Terassentür des Zimmers steht, ist die Geruchsbelästigung durch den Grill fast nicht wahrnehmbar. Erstaunlich.

Nach dem Abendessen wird noch geklärt wie wir am Montag zu unserem Ausflugsziel kommen. Es sollen Mietwagen genutzt werden. Für den Ausflug morgen mieten wir uns insgesamt 3 Autos. Eines davon übernehme ich. Ich wollte zwar nicht fahren, aber dann entscheide ich mich doch dafür es zu tun.

Noch kleine Wäsche auf dem Zimmer.

Und Packen der Rucksäcke für die Wanderung am Montag.



Montag, 19. Mai 2008 - Auf den Kerkis.

Wecken um 4:30 Uhr. Um 4 Uhr weckt mich Eva. Sie meint wir hätten verschlafen, weil sie irgendein Geräusch gehört hat. So wirklich geschlafen hab ich auch nicht mehr um diese Zeit.

5:30 Frühstück. Naja. Ein Spartaner hätte seine Freude daran gehabt.

Um 6 Uhr war der Start mit den gemieteten Autos angesetzt. Es verzögert sich. Eine Mitreisende hat sich anstelle von Augentropfen eine andere Flüssigkeit in die Augen geträufelt. Erst heißt es Sekundenkleber, dann Kleber für Fingernägel. Was auch immer. Ein wenig Aufregung und wenig später wird sie per Taxi in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

Wir starten also mit Verspätung. In Kolonne geht es durch Karlovasi in Richtung des Zielortes Votsalakia. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sind wir über kurvige Nebenstraßen am Ziel.

Es geht mit den Autos zum Anfang über zum Teil betonierte Feldwege langsam aber stetig bergauf. Bis zu der Stelle wo wir die Fahrzeuge zurücklassen müssen. Nun geht es zu Fuß weiter auf den Kerkis (1433m). Unsere Wanderung startet auf etwa 80 Höhenmetern. Nun muss ich noch die Bergschuhe anziehen, denn ich bin mit Trekking-Sandalen Auto gefahren.

Der Weg wechselt von Beton zu einem Feldweg, mal so mal so. Vorbei an einer Köhlerei. Das Holz ist ganz anders als bei uns gestapelt. Es ist nicht in Kegelform aufgeschichtet, sondern länglich, fast wie ein hoher Grabhügel gestapelt.

Dann eine Trinkpause. Nun verlassen wir den Feldweg und es geht über vom Regen ausgewaschene Pfade, zum Teil sehr steil, weiter bergauf.

Die nächste Rast machen wir an einem Nonnenkloster. Niemand zeigt sich. Fast scheint es verlassen. Der eine oder andere fasst Wasser aus der Quelle nach, um seine Vorräte aufzufüllen. Wenig malerisch, aus einem schwarzen Kunststoffschlauch.

Dann geht es weiter zu einem Aussichtspunkt auf etwa 1000 Höhenmetern. Noch geht es durch eine Art Wald. Aber bald bleiben die Bäume zurück und es geht durch Gesträuch auf schmalen Pfaden weiter bergan.

Der feste Pfad wechselt zu einem Weg über einen Geröllhang. Nur schwer sind die Markierungen für mich zu erkennen. Es ist sehr steil und anstrengend. Die Wanderstöcke helfen mir sehr hier weiter bergauf zu kommen.

Dann endlich geschafft. Der Aussichtspunkt ist erreicht. Mein persönliches Ziel, etwa 1000 Höhenmeter. Den Gipfel will und werde ich nicht mehr besteigen. Ich suche mir ein schattiges Plätzchen unter einer Steineiche zum Rasten.

Blick vom Kerkis.

Blick vom Kerkis.
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Blick vom Kerkis.

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Blick vom Kerkis nach Votsalakia.

Blick vom Kerkis nach Votsalakia.
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Um 11:18 Uhr beginnen wir dann mit dem Abstieg von diesen 1000 Höhenmetern. Unsere kleine Gruppe – drei Personen – kommt gut voran. Schnell geht es bergab. Das Kloster ist schneller erreicht als erwartet. Immer noch niemand zu sehen. Nach einer kurzen Trinkpause im Hof des Klosters geht es weiter. Den nächsten Stopp machen wir bei der Hütte des Köhlers. Der weitere Weg zieht sich scheinbar endlos und die Sonne brennt heiss auf uns herab. Die Felswege und Betonstraßen zerren an der Kraft und den Nerven. Es will kein Ende nehmen. Endlich ist das Auto in Sicht. Am Auto zuerst alle Türen auf, um die heiße Luft des Innenraumes entweichen zu lassen. Dann aber schnell raus aus den Bergschuhen und den Socken. Barfuß rein in die Sandalen. Nun noch die Ausrüstung einladen und dann geht es zurück zur Küste. Wir wollen einkehren und dann noch im Meer baden.

Woher sind wir gekommen ? Beim hinterher fahren habe ich nicht so genau auf den Verlauf des Weges geachtet. Aber kein Problem, immer bergab und Richtung Wasserlinie. Am Ortsausgang von Votsalakia halten wir an und gehen in ein Restaurant. Etwas Essen und Trinken. Einfach und gut. Ich habe Hunger und großen Durst. Da ich noch fahren muss, darf ich kein Bier trinken. So bleibt mir nix anderes als Zitronenlimonade.

Den Wirt befragen wir nach den Liegestühlen und Sonnenschirmen am Strand vor seinem Lokal. Eine Mietgebühr will er wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr haben. Fein. Bis etwa 17 Uhr wollen wir hier noch bleiben. Irgendwie mag ich dann doch nicht mehr baden gehen, die beiden Mädels schon. So bleiben ich auf dem Trockenen und ruhe auf einem Liegestuhl.

Gegen halb fünf dann noch auf einen griechischen Kaffee und eine Cola für mich zurück ins Lokal. Danach treten wir den Heimweg ins Hotel an. Auf dem Weg zurück noch tanken. Für 10 Euro sollte reichen. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt stehen wir auf dem Parkplatz von unserem Hotel. Nun erst mal ausladen.

Um 18 Uhr gebe ich das Auto zurück an die Autovermietung. Alles in Ordnung. Die 35 Euro Leihgebühr sind schnell gezahlt. Dann zurück auf unserem Zimmer geht es erst einmal ab unter die Dusche.

Wieder um 19 Uhr gibt es Abendessen. Leider wieder wenig schmackhaft. Wir freuen uns auf ein neues Hotel. Und eine andere Küche.

Gegen 22 Uhr gehen wir nach dem Essen, das nur schleppend serviert wurde, zurück aufs Zimmer. Wir sind einfach zu müde um noch mit auf den Dorfplatz mit zu gehen. Der von uns ursprünglich geplante Abstecher entfällt also zugunsten der Nachtruhe.



Dienstag, 20. Mai 2008 - Mit der Fähre von Karlovasi auf Samos nach Agios Kirikos auf Ikaria.

Abreisetag von Samos, heute geht es nach Ikaria. Anderes Hotel und andere Küche.

Wir schlafen bis 8:30 Uhr, um dann zum einfachen Frühstück zu gehen. Dann in aller Ruhe packen. Wir lassen uns viel Zeit dafür. Warum haben wir bloß so viele Klamotten mitgenommen ? Und wie immer, nehmen wir uns vor künftig weniger mit zu nehmen. Nach etwas hin und her ist der ganze Kram irgendwie verstaut.

Dieser Pavillion an der Hauptstrasse ist das Terassenrestaurant des Hotels.

Dieser Pavillion an der Hauptstrasse ist das Terassenrestaurant des Hotels.
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Gegen Mittag noch was essen. Aber nicht im Hotelrestaurant ! Wir gehen zum Dorfplatz und setzen uns dort auf die Terrasse eines einladenden Restaurants. Das Essen dort war richtig lecker. Also um vieles besser als im Hotel.

Um 15 Uhr, wie geplant, sind wir zurück am Hotel und warten auf den Bus. Dieser soll uns in den Hafen bringen, der ist keinen Kilometer weit weg. Und dafür kommt der Bus den weiten Weg von Samos nach Karlovasi. Da gäbe es sicher andere sinnvollere Möglichkeiten. Bloß nicht genauer drüber nachdenken. Im Bus nehmen ich nicht mal den Rucksack von den Schultern.

Im Hafen dann wieder ausladen und warten bei frisch gepresstem Orangensaft. Johannes verteilt die Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt nach Ikaria. Eva kann sich noch von der Katze verabschieden, die uns am Ankunftstag beim Essen im Hafen Gesellschaft geleistet hat.

>Warten auf die Fähre nach Ikaria.

Warten auf die Fähre nach Ikaria.
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Blick zurück zum Hotel auf Samos.

Blick zurück zum Hotel auf Samos.
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Der Potami-Strand von Seeseite.

Der Potami-Strand von Seeseite.
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Der Kerkis von Seeseite.

Der Kerkis von Seeseite.
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Angekommen in Ikaria geht es mit dem Bus ein ganze Weile über enge Strassen bis zum Hotel Daidalos unserer Unterkunft in Armenistis. Der Bus hält direkt vorm Hotel. Das Gepäck ist schnell ausgeladen. Die Zimmerschlüssel genauso zügig verteilt. Es ist ein kleines Hotel direkt am Meer. Aus dem Fenster unseres kleinen Zimmers heraus können wir das Meer sehen und auch hören. Viel schöner als in Karlovasi auf Samos. Meeresrauschen, Morgensonne, Abendsonne und ein kleiner Leuchtturm verbreiten schon eine besondere Atmoshäre.



Mittwoch, 21. Mai 2008 - Durch eine Schlucht bergauf und durch eine andere Schlucht bergab.

Wir Frühstück drinnen im Hotelrestaurant. Heute früh geht es mir schlecht, ich habe einen Migräneanfall 2 Tabletten und 30 Tropfen waren bisher nötig. Trotzdem entscheide ich mich mit zu gehen.

Wie gehen erst mal durchs Dorf und am Einkaufsladen vorbei. Dort erwebe ich ertst mal eine Landkarte von der Gegend. Die anderen kaufen auch noch dies und das ein. Der Einstieg für die Wanderung ist bei einem Schaukasten mit Wanderwegen. Dieser ist etwa einen Kilometer östlich, ausserhalb von Armeistis. Es geht entlang des Flusses Charakas langsam aber stetig bergauf bis wir Agios Dimitrios erreichen.

Unterwegs in einer kleinen Dorfkneipe bekommen wir frischen Zitronensaft zur Erfrischung. Sehr erfrischend.

Beim Queren eines Bachlaufes passiert ein kleines Misgeschick. Wolfgang rutscht aus und fällt ins Wasser. Zum Glück passiert nicht viel. Er kann weiterlaufen.

Auf dem Rückweg Baden wir im Fluss Chalares in der Chalarischlucht. Welche ein lauschiges Fleckchen Erde. Aber irgendwann ist die Zeit nun mal um und es geht weiter nach Nas. Dort kehren wir fürs Mittagessen ein. Das erste Lokal welches Johannes ausgesucht hatte ist leider geschlossen. Ein anderes in der Nähe ist geöffnet, also dann halt dort hin. Unsere Wahl fällt, unter anderem, auf Okra-Schoten für Eva und gebackenen Schafskäse für mich. Traditionell selbst in der Küche ausgewählt. Das Essen ist gut und die Aussicht aufs Meer ist auch nett. Wir lassen es uns gut gehen.

Von Nas aus geht es über einen Wanderweg oberhalb der ausgebauten Strasse nach Vathepotamia. Dann leider weiter auf der geteerten Strasse zurück nach Armenistis.

In den beiden Schluchten bekommen wir an den Wasserläufen

zu sehen.

So sind wir durch eine Schlucht bergauf und durch eine andere Schlucht bergab so zusammen 12 Kilometer gewandert und haben 550 Höhenmeter abgelaufen.

Abends wird im Hotelrestaurant umgeräumt. Einige meinen die Tische müssten umgestellt werden. 7er Tische statt 4er Tische sollen es werden. Uns war die 4er Konstellation recht.

Zum Abendessen um 19:15 Uhr gibt es Stifado (Ein Schmortopf aus Kalbfleisch, vielen kleinen Zwiebeln und Zimtstangen.) und als Nachtisch Nußkuchen. Superlecker.

Einige packen sich Reste vom Nußkuchen für die Wanderung ein.

Von der Wanderung am Samstag haben Eva und ich uns abgemeldet.

Blick zurück in der Charakaschlucht.

Blick zurück in der Charakaschlucht.
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Blick zum Meer kurz vor der Chalarischlucht.

Blick zum Meer kurz vor der Chalarischlucht.
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Donnerstag, 22. Mai 2008 - Am Dach Gottes.

Heute Frühstücken wir draussen auf der Terasse mit Katzen. Eva findet das toll. Meine Migräne von gestern schon weg – was ein Glück. Das finde ich auch toll.

Durchs Dorf am Einkaufsladen vorbei zum Bus, der bringt uns in etwa nach einer halben Stunde Fahrt zum Startpunkt der heutigen Wanderung.

Ein Nonnenkloster. Höhepunkt ist „Das Dach Gottes“. Ein Felsvorsprung unter dem eine Kapelle gebaut ist. Leider sind alle Gebäude in dem Kloster Moni Evanglistrias verschlossen. Auch die Kapelle. Zu sehen ist auch niemand.

Das Dach Gottes.

Das Dach Gottes.
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Dann startet die eigentliche Wanderung. Nach etwa einer halben Stunde Wegsuche. Der Pfad den Johannes sucht, ist nicht zu finden. So müssen wir über einen Feldweg laufen. Eine ganze Weile. Was mich nicht stört, denn die Steigungen sind moderat. Dann eine Orientierungspause auf einem anderen Dorfplatz.

Der Weg führt vorbei an einem Aussichtspunkt von dem das Dorf in dem wir untergebracht sind gut zu sehen ist. Dann noch eine Rast in noch einem Nonnenkloster. Wir essen unser mitgebrachtes Obst und Nüsse. Trinken Wasser. Eva kuschelt die Klosterkatze. Eine Nonne, die hier noch leben soll, ist nicht zu sehen.

Es geht weiter zu einem kleinen Stausee. An der Wasserlinie des Tragostasi-Stausee kommen drei Enten auf mich zu. Hier fällt mir die Gegenlichtblende der Kamera ins Wasser. Zum Glück kann ich sie noch herausfischen und mit dem Taschentuch trocknen. Glück gehabt.

Tragostasi-Stausee.

Tragostasi-Stausee.
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Bewohner des Tragostasi-Stausees ganz nah.

Bewohner des Tragostasi-Stausees ganz nah.
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Der Wohnwagen hier, der gelegentlich bewirtschaftet sein soll, ist verlassen. Die Gaststätteneinrichtung im Freien verfallen. Na, dann eben weiter.

Es geht über einen Feldweg und Pfade weiter bis Agios Polykarpos, wo wir einkehren wollen. Die geplante Taverne ist geschlossen, trotz telefonischer Vorklärung durch Johannes. 100 Meter weiter soll eine andere Taverne sein die offen sein soll. Dann also dahin.

Es ist sehr nett dort. Die Bestellung der Speisen und Getränke ist schnell organisiert. Eva und ich erobern eine Bank mit Häkeldecke und Kissen für uns.

Dann noch die Musik dazu. Buena Vista Sozial Club – zunächst etwas befremdlich, aber dann hat es doch was. Wenig später dann noch Bob Marley.

Ein Taverne zum Versacken. Es kommt so richtige Urlaubsstimmung auf. Essen und Getränke werden etwas unorganisiert serviert. Aber es macht die Taverne irgendwie liebenswert.

Die Qualität der Speisen macht das Warten wieder wett. Das Essen ist sehr gut. Zum Abschluss bekommen wir alle einen Nachtisch vom Haus ausgegeben. Einen großen Crepe mit Sahne, Banane, Nutella, Nüssen und Marmelade. Alles sehr Süß. Aber die Platte ist schnell verspeist.

Überraschende Einkehr.

Überraschende Einkehr.
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Nachtisch für alle.

Nachtisch für alle. Hach, wie süß.
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Dann der Aufbruch nach einer viel zu langen Pause. Sooo lange wollten wir eigentlich gar nicht hier bleiben. Es geht ein kurzes Stück durch das Dorf und dann über Pfade weiter bergab. Vorbei an einer charakteristischen Felsformation. Die kannten wird schon von einer anderen Wanderung. Den Weg müssen wir uns gut merken. Am Samstag will die Wandergruppe hier in der Taverne einkehren. Wir haben die Idee uns anzuschließen, um dort unseren Abschied von Ikaria zu feiern.

Aber erstmal weiter in Richtung Hotel.

Abzweigungen.

Abzweigungen.
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An einer Abzweigung haben wir die Wahl auf kurzem Weg durch eine Schlucht entlang eines Baches in Richtung Strand und Dorf in dem unser Hotel ist zu laufen oder noch eine „kleine“ Schleife zu laufen, um dann von der anderen Seite zum Dorf zu gelangen, in dem unser Hotel ist.

Wir entscheiden uns für die längere Alternative. Wieder über enge, bewachsene Pfade bergab und bergauf entlang einer Schlucht. Dann den Rest des Weges über eine asphaltierte Straße bis zum Dorf. Dann weiter zum Hotel.

Der Rückweg zum Hotel.

Der Rückweg zum Hotel.
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Raus aus den Wanderklamotten und noch eine Runde durch den Pool schwimmen zum Muskeln entspannen. Das tut gut nach den 15 Kilometern. Endlich mal Zeit zum Baden. Die 850 Höhenmeter werden im Wasser regelrecht abgeschüttelt. Das ist ja fast wie ein richtiger Urlaub.

Der Pool ist mit Salzwasser befüllt. Nach dem Bad legen wir uns noch ein wenig in die frühe Abendsonne.

Dann aber doch Landfein fürs Abendessen um 19:15 Uhr machen. Heute gibt es Tzaziki, griechischen Salat, Bifteki mit Reis und Milchreis mit Zimt zum Nachtisch.

Den Nachtisch mochten nur sehr wenige. Mir hat er jedenfalls gut geschmeckt. Der eine oder andere. Einen davon habe ich mir dann noch fürs Frühstück zur Sicherheit mit aufs Zimmer genommen.

Zwischen drin noch Abendrotbilder machen. Nach dem Essen sitzen wir noch eine Weile am Tisch und Ratschen über Reiseziele für eine nächste Reise.

Meeresblick vom Zimmer.

Meeresblick vom Zimmer.
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Sonnenuntergang auf Ikaria.

Sonnenuntergang auf Ikaria.
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Dann zahlen wir unsere Getränke und gehen aufs Zimmer. Endlich mal ein wenig Zeit Tagebuch zu schreiben oder was lesen. Den Wecker für morgen eine Stunde später gestellt. Am Freitag haben wir Urlaub vom Urlaub. Wir werden ganz sicher am Freitag nicht wandern. Baden am Pool oder im Meer ist angesagt.



Freitag, 23. Mai 2008 - Seele am Pool baumeln lassen.

Schlafen bis 08:00 Uhr. Dann, nach der üblichen Morgentoilette, gemütlich das einfache Frühstück zu uns nehmen.

Ein kleiner Spaziergang durch das Örtchen. Wasser und andere Kleinigkeiten einkaufen. Dann an den Pool. Ausruhen. Seele baumeln lassen. Postkarten schreiben. Lesen. Dösen.

Impressionen mit Katze aus dem kleinen Hafen von Armenistis.

Impressionen mit Katze aus dem kleinen Hafen von Armenistis.
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Gegen 17 Uhr dann zurück aufs Zimmer und Duschen. Hat mich die Sonne doch etwas erwischt. Einen leichten Sonnenbrand habe ich mir eingefangen. An den Innenseiten der Knöchel und an den „Rückseiten“ der Oberschenkel.

19:15 Uhr Abendessen. Wieder einfach und sehr schmackhaft. Nach dem Essen noch ein gemeinsamer Gang in das Dorf.

Johannes erzählt von seiner Erkundungstour auf den Wanderpfaden. Er berichtet von einer Insekten- oder Raupenplage, die sich in Pflanzen breit macht. Diese Tierchen sollen allergische Reaktionen auslösen. Wie gut, das wir morgen eh nicht mitgehen wollen.

Nach einen Eis gehen wir zurück zum Hotel. Die Qualität des Eises ist eher unterdurchschnittlich. In Scanno in den Abruzzen war es um Längen besser. Zurück im Zimmer lesen wir noch etwas und um 23 Uhr machen wir das Licht aus.



Samstag, 24. Mai 2008 - Letzter Tag auf Ikaria.

Heute ist der Abreisetag aus Ikaria. Wie schlafen wieder bis 8 Uhr und frühstücken in aller Ruhe. Eva hat vier Kater in der Hotelanlage zu versorgen. Diese kommen auf die Terasse, um etwas Fressares zu ergattern.

Johannes soll voller Quaddeln durch die Raupen sein, erzählt Heike. Wie gut, dass wir nicht mitgehen.

Nach dem Frühstück setzen wir uns auf die Terasse um zu lesen. Wieder kommen zwei Kater, auch diese versogt Eva mit Leckerchen.

Das wird heute ein langer Tag mit Packen und dann der nächtlichen Überfahrt nach Samos-Stadt. So irgendwann um 3 Uhr sollen wir in einem Stadthotel in Samos-Stadt ankommen. Das wird heute abend sicher spannend.

Mein Buch habe ich ausgelesen. Wir beschließen auf ein Stück Kuchen in die Konditorei im Dorf zu gehen. Post muss ich auch noch in den Briefkasten werfen. Ich bin gespannt, wann diese Post zu hause ankommen wird.

Dann noch ins Meer baden. Eva will unbedingt. Also erst noch vorsichtshalber mit Sonnenschutzlotion einbalsamieren. Das schmierige Zeugs mag ich ja gar nicht.

Der Pool und das Meer.

Der Pool und das Meer.
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2. Reihe von oben, 2. Balkon von rechts.

2. Reihe von oben, 2. Balkon von rechts.
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Wir klettern das felsige Ufer bis zur Wasserlinie hinunter. Das Wasser ist Eva zu kalt. Ich strecke nur ein Fuß hinein und habe genug. Da bin ich lieber ein Weichei.

Wir gehen dann doch lieber in den Pool. Etwa 24 Grad Wassertemperatur. Auszuhalten. Dann noch einige Runden im Pool drehen. Duschen. Apres sun.

Wir beginnen gemütlich unsere Sachen für die Abreise zusammen zu packen. So gegen 17:45 Uhr sitzen wir wieder auf der Terasse und warten auf das Abendessen. Es riecht jetzt schon lecker aus der Küche heraus.

Ein letzter Blick auf Meereshöhe.

Ein letzter Blick auf Meereshöhe.
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Und ein letzter Blick von der leeren Terasse.

Und ein letzter Blick von der leeren Terasse.
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Wie immer beginnt unser Abendessen um 19:15 Uhr. Gesprächsstoff ist ein Ereignis während der Wanderung die wir uns ja verkniffen haben. Eine Person war für etwa zwei Stunden verschollen. Sogar Feuerwehr und Polizei waren schon verständigt und zum Teil in den Bergen vor Ort.

Nach dem Essen packen wir unsere restlichen Sachen ein und warten auf den Bus der uns zum Fährhafen bringen soll.

So um 22 Uhr ist der Bus da und wir verladen unser Reisegepäck. Die Fahrt zum Fährhafen ist mir grosser Zeitreserve geplant, da auf den sehr engen Strassen mit Behinderungen gerechnet werden muss. So passier es uns auch ein- oder zweimal. Einer der Fahrer eines PKWs ist besonders hartnäckig und läßt uns warten.

Dann sind wir am Fährhafen in Evdilos und warten bis ca. 00:05 Uhr, dann soll die Fähre da sein. So heisst es nun noch etwa eine Stunde warten. Es wird regelrecht kalt auf der Hafenmole.

Abschied von Ikaria in der Nacht.

Abschied von Evdilos auf Ikaria und Überfahrt nach Samosstadt in der Nacht.
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Dann gehst es aber endlich los. Die Fähre kommt. Ein grosses Durcheinander aus Passagieren die das grosse Schiff verlassen, die es betreten wollen, mit grossem oder kleinen Gepäck, Sattelschlepper, PKWs die eingewiesen werden und wir mittendrin.

Dann hinein in den grossen Kasten. Den nummerierten Sitzplatz finden wir nicht. So lassen wir uns auf irgendeinem der Sitze nieder. Egal. Es wird schon gehen.

Die Sitze sind in der Art von Bus oder Flugzeugsitzen. Die Sitze können in eine Liegeposition geklappt werden. Aber das nützt alles nix, denn mehrere Fernsehgeräte zeigen lautstark die Übertragung eine Songfestivals. An Schlafen ist nicht zu denken.

Um 3 Uhr sind wir in Vathi (Samos-Stadt). Gepäck aus dem Gepäckraum holen und sich zum Aussteigen in die Schlange der Reisenden einreihen. Dann aus dem Kasten heraus. Und an Land warten auf Johannes. Er weiß wo das Hotel am Hafen sein soll. Zum Glück ist es nur 100 bis 200 Meter von der Anlegestelle weg. Das wird bestimmt eine unruhige Nacht in der Hafengegend. Sind auch alle da ? Johannes zählt drei oder viermal durch. Ja – alle da. Ab ins Hotel.

Dann noch die Zimmerschlüssel verteilen und schnell aufs Zimmer. Schlafen. Eva kippt das Fenster. Zwar kommt kühle Luft hinein, aber leider auch Lärm. Das ist das bloß für ein Dauergeräusch. Die Fähre oder die unzähligen Klimaanlagen. Den Wecker noch auf 8 Uhr gestellt, um noch Frühstücken zu können. Es dauert bis wir eingeschlafen sind.



Sonntag, 25. Mai 2008 - Mit der Fähre von Evdilos auf Ikaria nach Samosstadt.

Ich sitze beim Frühstück im Hotel Samos und stehe irgendwie neben mir. Müde bin ich, sehr müde.

Nach dem Frühstück ziehen wir zusammen mit der Gruppe los. Es geht durch die pralle Sonne. Johannes fragt an jedem Kiosk, an dem wir vorbeikommen nach einer bestimmten deutschen Zeitung.

Dann bleiben wir am Platia Pythagoras hängen. Hier finden eine militärische Zeremonie statt. Wir stehen mit herum und wissen nicht wozu. Eva und ich verabschieden uns und gehen durch eine Nebenstrasse zum Stadtpark. Dort soll Rathaus und das Archäologische Museum sein.

Der Park und das Museum sind schnell gefunden. Der Eintrittspreis von 3 Euro für das Museum sind schnell entrichtet und wir sind im Museum. Mir fällt auf, dass es nicht so kalt ist wie in anderen Museen.

Nach einer Weile bin sich Pflasterlahm. Im älteren Teil des Museums setze ich mich für eine Moment auf eine Bank in der ersten Etage. Von unten höre ich, wie jemand ein wehmütiges Lied summt. Eine merkwürdige, anheimelnde Stimmung zwischen all diesen alten Gegenständen.

In einem Raum des Museums sind einige ältere Damen penetrant laut am philosophieren über die ausgestellten Gegenstände. Das nervt. Wir gehen erstmal in einen andern Raum um dieser Störung zu entgehen.

Anschließend gehen wir in den direkt neben dem Museum liegen Stadtpark. Dort ist das „Cafe Museum“. Ein frisch gepresster Orangensaft verspricht Erfrischung. Wir sitzen direkt neben einem Springbrunnen. Zusammen mit einem leichten Windhauch verschafft uns das ein wenig Kühlung. Die Sonne brennt heiß um 12:30 Uhr. Ein Kindergeburtstag wird hier unter freiem Himmel gefeiert. Mit grosser Geburtstagstorte und einem Ständchen durch die Kindermeute. Nett, so etwas zu erleben.

Eva hat herausbekommen, dass es auf dem Dach des Hotels einen Pool geben soll. Ob wir da wohl später entspannen ? Für Morgen haben wir uns Shopping in der Stadt vorgenommen. Na, das wird wohl eher ein Schaufensterbummel werden. Wir werden sehen.

Blick von der Hotelterasse in Richtung Platia Pythargoras.

Blick von der Hotelterasse in Richtung Platia Pythargoras.
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So nett wurde das Bett von den Zimmermädchen hergerichtet.

So nett wurde das Bett von den Zimmermädchen hergerichtet..
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Montag, 25. Mai 2008 - Abreise aus Samos.

In der Samos-Stadt Einkaufen, griechischer Kaffee in einem Kleinen Laden in der Altstadt, igendein Schmuck in der Fußgängerzone, bei einem Messerladen bin ich zuerst unentschlossen ob ich mir was für meine Sammlung kaufe. ich entscheide mich dann doch es nicht zu tun. Mit Bus zum Flughafen, Checkin für den Flug nach Deutschland, vor der Sicherheitsüberprüfeung Getränke austrinken oder zurücklassen, Abholdienst klappt auch problemlos am Terminal 1 im Flughafen München.



Epilog

Sicher ist zu merken, dass manche Tagesberichte plötzlich enden. Ja, leider. Auf dieser Reise war es sehr problematisch kontinuierlich ein Reisetagebuch zu führen. Es gab tagelang nur sehr wenig Gelegenheit dies zu tun.



Impressum letzte Aktualisierung: 30. März 2015

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